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Tri-As Hamm

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Daniela Keil, Jutta Wesselmann, Jutta Weßling. Foto: privat

NRW-Liga-Auftakt Teamsprint: Aufsteigerinnen ersatzgeschwächt auf Rang 15

Gladbeck, 14. Mai 2012. Zum Auftakt der NRW-Liga stand für die Damenmannschaft des Tri-As Hamm in Gladbeck erstmals ein Mannschaftssprint auf dem Programm. Bei dem Teamwettkampf sind die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen in dieser Reihenfolge nacheinander geschlossen von der Mannschaft zu absolvieren, wobei die Starter gleichzeitig in der Wechselzone eintreffen und diese auch gemeinsam wieder verlassen müssen. Diese besondere Form des Mannschaftswettkampfs stellte die Aufsteigerinnen aus Hamm vor besondere Herausforderungen. Da das Reglement – anders als sonst bei Triathlonwettbewerben – beim Teamsprint das Windschattenfahren erlaubt, durften die Damen ihre Triathlon- bzw. Zeitfahrräder mit Auflieger nicht benutzen, sondern mussten auf die für sie ungewohnten Rennräder umsteigen. Darüber hinaus konnte die Mannschaft auf Grund der verletzungsbedingten Absage von Kristina Altmann statt zu viert nur zu dritt an den Start gehen. Entsprechend gering waren die Erwartungen der Aufsteigerinnen an den Einstand in der höchsten nordrhein-westfälischen Triathlonliga.

Der Schwimmstart des Tri-As-Teams verlief zunächst auch alles andere als glücklich, da Daniela Keil, Jutta Weßling und Jutta Weßelmann der auf der gleichen Bahn schwimmenden Mannschaft aus Essen in die Quere kamen und dabei wertvolle Zeit verloren. Viel besser klappte das Mannschaftszeitfahren auf der 22 Kilometer langen, sehr eckigen Radstrecke, auf der die Damen harmonierten und eine überzeugende Leistung boten. Der Nachteil, dass sie sich die Führungsarbeit auf dem Rad nur zu dritt teilen konnten, war jedoch nicht zu kompensieren und machte sich schließlich beim Fünf-Kilometer-Lauf bemerkbar. Nachdem sie die erste Laufrunde noch sehr flott angegangen waren, fehlte ihnen am Ende die nötige Kraft, um sich im Feld der stärksten Mannschaften aus ganz NRW weiter vorzuarbeiten. Mit einer Gesamtzeit von 1:14:46 Stunden belegte das Tri-As-Team den 15. Platz in der Tageswertung. „Wir haben wichtige Erfahrungen gesammelt und werden bei den nächsten Wettkämpfen sicher zur alten Stärke zurückfinden“, blickt Mannschaftsführerin Daniela Keil optimistisch Richtung Harsewinkel, wo Anfang Juni der nächste Ligawettkampf stattfindet. JW

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Saisonstart in Steinfurt

Steinfurt, 14. Mai 2012. Mit dem Steinfurt-Triathlon in die Saison zu starten, hat beim Tri-As Hamm seit der ersten Auflage der Veranstaltung im Jahr 2010 Tradition. Auch in diesem Jahr machte sich wieder eine Gruppe von 11 Athleten auf den Weg zum ersten Formtest über die Olympische Distanz (1000 m Schwimmen, 39 km Radfahren, 10 km Laufen) bzw. die Volksdistanz (500 m Schwimmen, 26 km Radfahren, 5 km Laufen).

Schnellster Tri-Asler über die Olympische Distanz war Jörg Wagner, der im Elitefeld an den Start ging und mit einer Zielzeit von 1:58:46,80 Stunden den dritten Rang der Altersklasse M 35 belegte. Bernhard Langerbein konnte seine Vorjahreszeit über die gleiche Distanz um mehr als drei Minuten verbessern und erreichte nach 2:06:28,75 Stunden als Fünfter der Altersklasse M 45 das Ziel. Grund zur Freude hatte auch Heiko Bastigkeit, der in Steinfurt seinen ersten Triathlon bestritt. Nach seiner schwächsten Disziplin, dem Schwimmen, konnte er auf dem Rad viele Plätze gut machen und mit einer starken Laufzeit überzeugen. Auch der Vereinsvorsitzende Hermann Aschwer hatte sich bei dem vormittags noch kühlen aber sonnigen Wetter auf den Weg nach Steinfurt gemacht. Er konnte seine Schwimm-, Rad- und Laufzeit vom letzten Jahr bestätigen, hielt sich aber auf Grund eines vollständigen Trikotwechsels recht lange in der Wechselzone auf. Mit einer Zeit von 2:24:11,35 Stunden belegte er den ersten Platz seiner Altersklasse und war eine Woche vor seinem Start über die Mitteldistanz in St. Pölten mit seinem Saisonauftakt sehr zufrieden. Markus Kleine, Christoph Meyer, Bert Balder und Neuzugang Andreas Nacke rundeten das positive Bild der Männer auf der Olympischen Distanz ab. Nicole Langerbein trat als einzige Starterin des Tri-As Hamm in der Frauenkonkurrenz an. Sie freute sich über ihr erfolgreiches Finish über die Olympische Distanz, auf der sie sich um drei Minuten verbessern konnte.

Über die Volksdistanz gingen in Steinfurt Norbert Hostermann und André Roth an den Start. Hostermann, der den Wettkampf als Tempotraining für die im Juli anstehende Langdistanz nutzte, legte die für ihn ungewohnte Sprintstrecke in 1:21:24,60 Stunden zurück, was den Sechsten Rang seiner Altersklasse bedeutete. André Roth bestritt alle drei Disziplinen gleichmäßig gut und erreichte zufrieden den sechsten Platz der Altersklasse M 25. JW

Die Ergebnisse im Überblick:
Olympische Distanz:
Jörg Wagner 1:58:47 ( 3. Platz AK M 35)
Bernhard Langerbein 2:06:29 ( 5. Platz AK M 45)
Heiko Bastigkeit 2:13:17 (12. Platz AK M 45)
Markus Kleine 2:23:29 (35. Platz AK M 45)
Hermann Aschwer 2:24:12 ( 1. Platz AK M 65)
Andreas Nacke 2:26:03 (36. Platz AK M 45)
Christoph Meyer 2:33:47 (42. Platz AK M 45)
Bert Balder 2:38:36 (16. Platz AK M 50)
Nicole Langerbein 3:04:21,55 ( 5. Platz AK W 40)

Volksdistanz:
Norbert Hostermann 1:21:25 ( 6. Platz AK M 45)
André Roth 1:29:38 ( 6. Platz AK M 25)

[nach obennach oben] Lennard Langerbein beim Kadertraining. Foto: Stefan Schwenke

Hartes Heimspiel: Kaderlehrgang am Schloss Oberwerries

Hamm, 1. Mai 2012. Mit einem harten Programm hat der Kader des Nordrhein-Westfälischen Triathlonverbandes (NRWTV) am Wochenende auf dem Terrain des Tri-As Hamm die letzten Weichen für die kommende Saison gestellt. Über das verlängerte Wochenende war die von Grit Weinert und Gerrit Völker betreute Mannschaft, zu der mit Lennard Langerbein auch ein Lokalmatador gehört, in der Sportschule des Turnerbundes auf dem Schloss Oberwerries zu Gast. Optimal für konzentriertes Training, wie das Trainer-Duo befand: „Fast kein Handyempfang, kein Internet und den Fernseher haben sie noch nicht gefunden“, so Völker. Viel Zeit und Energie für außersportliche Aktivitäten blieb dem Team an vier Intensivtagen aber ohnehin nicht, bis zu fünf Einheiten standen auf dem ausgedehnten Lehrgangsprogramm. Höhepunkte dabei am Montag: Koppeltraining aus Rad- und Laufeinheiten und ein erstes Offenwasser-Testschwimmen zumindest für die älteren Athleten.

Lennard Langerbein vom Tri-As Hamm hatte sich erst im März für das Eliteteam des Verbandes qualifiziert. Saisonhöhepunkt für den Nachwuchssportler soll die Deutsche Meisterschaft am 14. und 15. Juli in Grimma sein. sts

[nach obennach oben] Ines Wagner. Foto: privat

Premiere beim Hermannslauf

Bielefeld, 30. April 2012. 31,1 Kilometer vom Hermannsdenkmal zur Sparrenburg nach Bielefeld: diese anspruchsvolle Strecke hatte sich Ines Wagner vom Tri-As Hamm für ihren ersten langen Volkslauf ausgesucht. Anfang Januar ergatterte sie einen der begehrten Startplätze für den 41. Hermannslauf, der bereits nach vier Tagen mit über 7000 Anmeldungen so schnell ausgebucht war wie nie zuvor. Aus der letzten Startgruppe startend gehörte Wagner zu den ca. 2800 Läufern, die erstmals am landschaftlich reizvollen Lauf durch den Teutoburger Wald teilnahmen. Nach 3:16:56 Stunden und etlichen Höhenmetern überquerte sie die Ziellinie auf der von vielen tausend Zuschauern gesäumten Bielefelder Promenade.

„Mit der Zeit bin ich ganz zufrieden, da ich es im Vorfeld nicht geschafft habe, in den Bergen zu trainieren, und nur mit wenigen Laufkilometern ins Rennen gegangen bin“, freute sie sich über die gelungene Premiere beim beliebten Landschaftslauf in Ostwestfalen. JW

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Lennard Langerbein schafft Aufnahme in den Kader des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes

Lennard Langerbein

Hamm, 17. März 2012. Lennard Langerbein vom Tri-As Hamm hat den Sprung in die Kadergruppe des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes geschafft. Bei der am 10. März in Witten ausgerichteten Kadersichtung für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren konnte er sich unter 50 Anwärtern behaupten und einen der begehrten Kaderplätze ergattern. Lennard Langerbein, der im Nachwuchscup für die Jugendmannschaft des SuS Stadtlohn startet, überzeugte zunächst bei seiner Paradedisziplin, dem Schwimmen. Auf der Sprintstrecke über 50 Meter schwamm er mit 29:22 Sekunden neue persönliche Bestzeit und unterbot die vorgegebene Norm von 34,00 Sekunden damit deutlich. Für die anschließend zu schwimmenden 400 Meter Freistil benötigte er nur 4:59,99 Minuten und blieb auch über diese Distanz weit unter der Qualifikationsnorm von 5:20,00 Minuten.

Nach einer kurzen Pause ging es auf die Tartanbahn, auf der die Jugendlichen ihr läuferisches Können unter Beweis stellen mussten. Zunächst stand ein Sprint über 100 Meter auf dem Programm, den Lennard Langerbein innerhalb der für die Aufnahme in den Kader erforderlichen Zeit zurücklegte. Bei dem abschließenden Lauf über 3000 Meter verpasste er die Verbandsnorm zwar um drei Sekunden, angesichts seiner Leistungssteigerung über die Mittel- und Langstrecke stand dies dem erhofften Kaderplatz jedoch nicht entgegen. Als besonders geförderter Kaderathlet wird Lennard Langerbein in der kommenden Saison unter anderem beim Bundesjugendvergleich der Jugend B und bei den Deutschen Triathlonmeisterschaften Mitte Juli in Grimma an den Start gehen. Zur Vorbereitung nimmt er in den Osterferien am Trainingslager der Kaderathleten in Potsdamm teil. JW

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Jahreshauptversammlung des Tri-As Hamm: Rückblick und Ausblick

Hamm, 4. Februar 2012. Mit einem Rückblick auf eines der erfolgreichsten Sportjahre in der Vereinsgeschichte eröffnete der 1. Vorsitzende des Tri-As Hamm, Dr. Hermann Aschwer, die diesjährige Jahreshauptversammlung des derzeit 80 Mitglieder umfassenden Triathlonvereins. Dabei würdigte er neben dem Aufstieg der Damenmannschaft in die höchste Nordrhein-Westfälische Triathlonliga insbesondere die rege Beteiligung der Mitglieder am vereinsinternen Tri-As-Cup. Der bereits seit einigen Jahren ausgerichtete Wettbewerb bietet als Vereinsmeisterschaft allen Mitgliedern die Möglichkeit, bei mindestens vier von acht vorgegebenen Triathlonwettkämpfen Punkte für die alljährliche Wertung des Saisonbesten zu sammeln.

Dass der Tri-As gleichwohl nicht vom Leistungsgedanken beherrscht wird, freut Aschwer, der die Geschicke des Vereins seit der Gründung im Jahr 1989 als Mentor und Mediator lenkt, ganz besonders. „Der Gesundheitsgedanke und das gemeinsame Erlebnis Triathlon sowie die Freude an der Bewegung stehen bei uns im Vordergrund“, betont er. Entsprechend dieser Vereinsphilosophie werden die Mitglieder auch die kommende Saison traditionell wieder Anfang Mai mit einem vereinsinternen Swim & Run mit anschließendem Grillfest eröffnen. Die mehrtätige Jahresabschlussfeier mit Partnern und Familie, die bislang in der Adventszeit ausgerichtet wurde, soll im Jahr 2012 als Saisonabschluss bereits im September stattfinden.

Bei den satzungsgemäß vorgesehenen Vorstandswahlen wurde Hermann Aschwer einstimmig im Amt bestätigt. Mit Dr. Daniela Keil als sportlicher Leiterin verbleibt darüber hinaus ein weiteres langjähriges und engagiertes Vorstandsmitglied in der Vereinsführung. Neu im Amt ist Werner Böcker. Er übernimmt das Amt des Kassenwarts von Susanne Hanemann, die für ihre sechsjährige Vorstandstätigkeit geehrt wurde und sich nicht mehr zur Wahl stellte. JW

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