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Tri-As Hamm

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Skyathlon in Borgholzhausen

Borgholzhausen, 25. September 2006. Neue Wege ging der LC Solbad Ravensberg am Sonntag bei seinem „Skyathlon“: Die Ravensberger strichen den zweiten Wechsel eines klassischen Kurztriathlons, und statt nach einem Lauf- und einem Radabschnitt die Sportler nochmal die Laufschuhe schnüren zu lassen, verlegten die Veranstalter das Ziel der Radstrecke kurzerhand an das Ende des zwei Kilometer langen Anstiegs zum Luisenturm in Borgholzhausen. Sehr zur Freude von Hermann Aschwer, bei dem der neue Wettkampf gut ankam:

Mit 2:20:44 Stunden war Triathlon-Experte einer der Schnelleren nach zehn Kilometern auf der hügeligen Laufstrecke und 45 anspruchsvollen Kilometern mit dem Rad, der Tri-As-Vorsitzende wurde Zweiter in seiner Altersklasse M55. Peter Austermann benötigte 2:50:58 Stunden. mts

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Am und im Bodensee: Gregor Mitlewski bewältigt seine erste Ironman-Distanz

Rorschach/Bodensee, 17. September 2006 - Mit Heinz Nordhaus und Gregor Mitlewski vom Tri As Hamm nahmen zwei Triathleten die internationale Bodensee-Tri-Challenge über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Marathonlauf in Angriff.

Vor zehn Jahren fingen beide Athleten mit dem Triathlonsport bei einer Sprintdistanz (500m-20km-5km) an, zu diesem Zeitpunkt war die Teilnahme an einem Langdistanztriathlon für sie noch pure Utopie. Doch durch konsequentes Training in Reihen des Tri As Hamm innerhalb der letzten beiden Jahre arbeiteten sich die Triathleten kontinuierlich an diese Königsdisziplin im Ausdauersport heran.

Als am frühen Sonntagmorgen bei Sonnenaufgang in Rorschach/Schweiz der Startschuß für das Schwimmen im 19 Grad warmen Bodensee fiel, lag für die beiden Vereinskollegen die noch unbekannte Erfahrung einer Langdistanz vor ihnen. Beide Triathleten des Tri As kamen aber mit dem Schwimmen über 3,8 km im leicht welligen Bodensee sehr gut zurecht, wobei Gregor Mitlewski hier etwas schneller unterwegs war und sich bereits nach 1:17:11 Std. auf der Radstrecke befand. Heinz Nordhaus folgte aber bereits kurze Zeit später und hatte nach knapp 25 km Radstrecke zu seinem Vereinskollegen aufgeschlossen.

Die langen Rad-Trainingseinheiten der Beiden im bergigen Sauerland machten sich spätestens am steilen Anstieg nach Scheidegg/Deutschland bezahlt, als auf 7 km ca. 450 Höhenmeter zu bewältigen waren. Der Veranstalter hatte aber nicht nur auf diesem Teilstück eine landschaftlich sehr reizvolle, aber konditionell äußerst fordernde Radstrecke zusammengestellt. Insbesondere ein 20 km langes Teilstück mit einer maximalen Steigung von fast 20 %, welches als Allgäurunde dreimal zu durchfahren war, stellte das Teilnehmerfeld vor eine harte Probe. Nicht zuletzt deshalb bezeichnete der spätere Sieger, Triathlonprofi Olaf Sabatschus, die Radstrecke als eine der härtesten Triathlonstrecken weltweit. Leider hatte Heinz Nordhaus an diesem Tage während des Radfahrens mit Magenproblemen zu kämpfen, so dass er sich aus gesundheitlichen Gründen entschloß, hier den Wettbewerb zu beenden.

Wesentlich besser lief es an diesem Tag auch auf der Radstrecke für seinen Tri As-Kollegen Gregor Mitlewski, obwohl dieser, aufgrund eines Rahmenbruchs zwei Wochen vor dem Triathlon, erstmalig im Wettkampf mit seinem noch ungewohnten neuen Rad unterwegs war. Auch durch das Abspringen der Kette am Berg ließ er sich nicht beirren, der Rhyneraner Triathlet durchfuhr diese Allgäurunde wie ein Uhrwerk in konstanten Zeiten und machte sich anschließend auf den Rückweg über Österreich in die Schweiz an den Bodensee. Mit einer Radzeit von 7:38:41 Std. konnte er sein Rad nach anstrengenden 180 km in die Wechselzone schieben.

Hier nun wartete quasi als Zugabe noch ein Marathonlauf auf ihn, unterteilt in zwei 21,1 km lange Runden entlang am Ufer des Bodensees. Die Marathonstrecke war zwar überwiegend flach, aber aufgrund einiger langer Schotterpassagen schwierig zu laufen. Das große Ziel vor Augen, die insgesamt 226 km seines ersten Langdistanztriathlons erfolgreich zu bewältigen, ließ Gregor Mitlewski alle Widrigkeiten seiner vermeintlich schwächsten Disziplin vergessen.

Überglücklich auch den Marathonlauf in ausbaufähigen 5:51 Std geschafft zu haben, lief der Triathlet in Reihen des Tri As Hamm nach insgesamt 14:48:37 Stunden unter dem Jubel der mitgereisten Hammer Fans ins Ziel, wo er die begehrte Finishermedallie sowie einen Strauß Blumen überreicht bekam. "Es war ein verdammt harter Tag, den ich ohne die Unterstützung meiner erfahrenen Vereinskollegen, insbesondere von Jörg Wagner, der meine Trainingspläne erstellte, nicht geschafft hätte; aber eine Erfahrung die ich nicht missen möchte..." meinte der neue "Ironman" Gregor Mitlewski freudestrahlend im Ziel. GM

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Regionalliga-Abschluss in Xanten

HAMM, 10. September 2006. Der Olympische Triathlon in Xanten bedeutete für die Tri-As-Damen Jutta Picker, Jessica Nordmann und Katharina Fahrenbach den diesjährigen Saisonabschluss in der Regionalliga. Obwohl alle drei Einzelkämpferinnen unter drei Stunden das Ziel nach 51,5 km erreichten, belegte das neu formierte Team Rang 11. Das 1.500-Meter-Schwimmen im offenen Gewässer bei Xanten absolvierte Katharina Fahrenbach in erstaunlich guten 27:34 Minuten, damit bestätigte sie die guten Leistungen aus dem Schwimmtraining. Ihr folgten Jutta Picker und Jessica Nordmann in 31:51 und 32:46 Minuten. Bei nur 18 Grad Wassertemperatur war das Tragen des Neoprenanzugs angebracht.

Das 40 Kilometer lange Einzelzeitfahren auf dem Rad wurde auf einem sehr unrhythmischen Acht-Kilometer-Kurs ausgetragen, der zudem noch einige Wendepunkte aufwies. Die kraftvoll fahrende Jessica Nordmann absolvierte diese Strecke einschließlich der Wechselzeit in 1:15 :36 Stunden. Jutta Picker folgte in Sichtweite in 1:17:35 Stunden, vor Katharina Fahrenbach in 1:26:38 Stunden. Nordmann und Picker wechselten dann fast gleichzeitig auf die zehn Kilometer lange Laufstrecke. Die relativ hohen Temperaturen erforderten dann einiges von den Damen. Einschließlich der zweiten Wechselzeit brauchte 1:00:30 Stunden, Fahrenbach 1:02:11 Stunden und die leicht angeschlagene Nordmann 1:05:27 Stunden.

Jörg Wagner, sportlicher Leiter des Tri-As, zeigte sich erfreut, dass alle drei Damen in weniger als drei Stunden die Ziellinie überquerten, Picker in 2:49:56 Stunden, Jessica Nordmann in 2:53:50 Stunden und Katharina Fahrenbach in 2:56:24 Stunden. Damit schlossen die Tri-As-Damen ihre erste Regionalligasaison auf Rang elf ab. "Für die Saison 2007 wird ein einstelliger Tabellenplatz angepeilt", so Wagner. HA

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Triathlon in Bielefeld: Kaiser stark verbessert

BIELEFELD, 27. August 2006. Gegenüber dem Vorjahr stark verbessert zeigte sich Philipp Kaiser am Wochenende beim Bielefelder Triathlon: 1:13:19 Stunden benötigte der Neuzugang des Tri-As Hamm bei der Volksdistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen und war damit fasst sieben Minuten schneller als im Vorjahr. Verbesserungspotential hat der 27-Jährige dennoch ausgemacht: "Vor allem das Schwimmen muss noch besser werden", so Kaiser. mts

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Möhnesee: Tri-As mit starker Mannschaftsleistung

KÖRBECKE, 20. August 2006. Zwei Wochen vor dem Ende der Triathlonsaison 2006 trumpften die Hammer Triathleten beim Internationalen Möhneseetriathlon noch einmal auf. Die 16 Triathletinnen und Triathleten des Tri-As Hamm erzielten insgesamt sechs Podestplätze und wurden dafür vom Veranstalter extra ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 800 Triathleten am Möhnesee eingefunden, um die Volksdistanz (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen) oder die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 44 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen) zu absolvieren. Schnellste Tri-As’ler waren auf der Olympischen Distanz der 33-Jährige Jörg Wagner bei den Herren in 2:20:10 Stunden und Iris Höfer in 3:15 Stunden bei den Damen. Auf der kürzeren Distanz war es die immer stärker werdende Daniela Keil in 1:19:37 und Neuzugang Phillip Kaiser in 1:20:00 Stunden. Dabei mischten die Hammer auch an der Spitze ihrer Wettbewerbe mit: Keil verpasste um ganze 13 Sekunden Gesamtrang zwei, Wagner fehlten lediglich 24 Sekunden auf den zweiten Gesamtrang. Trotzdem waren beide sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen.

Der sehr niedrige Wasserstand in der 19,5 Grad warmen Möhnetalsperre erforderte von allen Teilnehmern einen 500 Meter langen Weg beim ersten Wechsel. Danny Keil war trotzdem nach 11:22 Minuten zurück, Jörg Wagner nach nur 24:44 Minuten. Beide kamen als Dritte aus dem Wasser, um dann besonders auf dem Rad ihre Stärke auszuspielen. Die anspruchsvolle Radrunde um den See mit zwei langen Steigungen war für keinen der Hammenser Teilnehmer ein ernstes Problem. Zwischen 44 und 49 Minuten benötigten die Volkstriathleten für eine Runde, die Teilnehmer der Olympischen Distanz zwischen 1:15 und 1:42 Stunden für die doppelte Distanz. Keil hatte sich hier bei den Damen sogar die Führung übernommen, Jörg Wagner kam als Vierter in die zweite Wechselzone.

Auf der Laufrunde, die ebenfalls einige Steigungen aufwies, musste Keil schließlich zwei Läuferinnen passieren lassen. Mit einer Laufzeit von 23:34 Minuten konnte sie jedoch ihre starken Vorstellungen der letzten Wochen krönen und lief als Gesamtdritte über die Ziellinie. „Und das alles in ihrer ersten Triathlonsaison überhaupt. Eine tolle Leistung der Bockum-Hövelerin“, so der Tri-As-Vorsitzende Hermann Aschwer. Routinier Jörg Wagner zeigte auch beim Laufen eine souveräne Vorstellung. Nach einer Laufzeit von 39:38 min sicherte er sich seinen vierten Gesamtrang. Jörgs Frau lief nach einem sehr gleichmäßigem Volkstriathlon nach 1:25:34 Stunden als Gesamt-Siebte sowie als Zweite der Altersklasse 30 über die Ziellinie.

Um ganze acht Minuten gegenüber dem Vorjahr verbessert zeigt sich Jutta Picker mit 1:30:58. Siegerin in der AK 45 über die Olympische Distanz wurde Iris Höfer nach 37:01 Minuten für das Schwimmen, starken 1:37:13 Stunden fürs Radfahren – hier waren nur fünf Damen schneller – und 1:01:03 Stunden für das Laufen. Damit verteidigte sie ihren Altersklassensieg aus dem Vorjahr in 3:15:15 deutlich. In der AK 20 gelang Andreas Hein ebenfalls ein eindrucksvoller Sieg. Nach 26:32 Minuten fürs Schwimmen, 1:21:52 Stunden auf dem Rad und 45:16 Minuten fürs Laufen erreichte er die Gesamtzeit von 2:33:40. „Ein toller Erfolg für den 22-Jährigen“, so Aschwer, der selbst 2:36:15 Stunden brauchte und den letztjährigen Sieger des Kurricker-Bergzeitfahrens Kai Krüger (2:37:03) knapp hinter sich ließ. Detlef Gräwe, der erst zwei Wochen zuvor bei der Glücksburger Langdistanz über 226 Kilometer erfolgreich am Start war, zeigte sich bereits wieder gut erholt und erzielte 2:57:44 Stunden. Gregor Mitlewski, der in knapp drei Wochen seine erste Ironmanstrecke am Bodensee bewältigen möchte, war mit seinen 3:09:15 Stunden recht zufrieden, ebenso Bernhard Fischer, der in der AK 55 nach 3:12:33 Stunden und Rang zwei erreichte. Thorsten Schölermann musste auf Grund einer Fußverletzung nach zwei Kilometern auf der Laufstrecke den Wettkampf aufgeben. mts

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Liga in Altena: Tri-As-Damen werden Neunte

ALTENA, 14. August 2006. Mit Rang neun konnte Andreas Hein vom Tri-As Hamm beim Volkstriathlon in Altena überzeugen. Matthias Goldstein landete bei seinem verspäteten Saisoneinstieg auf Rang 19, das Damen-Regionalliga-Team kam über die olympische Distanz auf Rang neun in der Mannschaftswertung. „Damit können wir zufrieden sein“, so Jörg Wagner, sportlicher Leiter des Tri-As Hamm, der vor allem die Leistung von Newcomer Hein herausstellte und in naher Zukunft noch einiges von dem 22-Jährigen erwartet.

Hein zeigte sich gut erholt vom eine Woche zurückliegenden Sassenberger Triathlon und überzeugte vor allem mit seiner Schwimmleistung. Nur 8:25 Minuten benötigte er für den 500 Meter langen Schwimmabschnitt im Altenaer Freibad und konnte damit als Vierter auf die anspruchsvolle Radstrecke gehen. Auf dem bergigen 18 Kilometer langen Wendepunktkurs sowie der 4,5 Kilometer langen Laufstrecke verlor Hein dann zwar die Tuchfühlung zur Spitze, holte am Ende mit 1:04:16 Stunden seine erste Top-Ten-Platzierung seiner jungen Triathlonlaufbahn und wurde Zweiter in der Hauptklasse.

Matthias Goldstein konnte bei seinem ersten Triathlon in dieser Saison beim Schwimmen ebenfalls noch vorne mitmischen und kletterte als Elfter mit 46 Sekunden Rückstand auf Hein aus dem Wasser. Am Ende wurde er mit 1:11:26 Stunden gestoppt, was für ihn Rang drei in der Hauptklasse bedeutete.

Die Damenliga-Mannschaft musste über die doppelte Distanz starten, diesmal führte Bettina Wagner das Team an. Wagner stieg nach 19:17 Minuten als Elfte aus dem Wasser und konnte mit der zehntbesten Radzeit glänzen, fiel dann aber beim Laufen deutlich zurück und wurde mit 2:29:06 Stunden 20. im Regionalliga-Wettkampf. Meike Hoffmeister feierte mit 2:33:55 Stunden als 25. einen gelungenen Einstand nach ihrer Babypause, dagegen wurde Jessica Korte vom Pech verfolgt: Die 25-Jährige stürzte gleich zu Beginn der Radstrecke und lief anschließend noch versehentlich eine Schleife zuviel durch die Wechselzone. Mit leichten Blessuren und dem 500 Meter langen Umweg in den Beinen beendete sie den Wettkampf als 29. mit 2:40:36 Stunden. mts

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Sassenberg: Wagner schnellster Hammer

SASSENBERG, 7. August 2006. Mit einer großen Formation standen die Hammer Triathleten am Wochenende beim Sassenberger Triathlon am Start. „Es hat Spaß gemacht“, freute Jörg Wagner, „sich mit so vielen Vereinskollegen im Wettkampf zu messen.“ Der sportliche Leiter des Tri-As Hamm wurde mit 2:10:22 Stunden bester Hammer auf der olympischen Distanz über 1,3 Kilometer Schwimmen, 45 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen.

Mit 2:29:09 Stunden folgte Andreas Hein. „Der Newcomer hat eine gute Schwimm- und Radleistung gezeigt, beim Laufen fehlt aber noch etwas Ausdauer“, so Wagner, „ich denke, wir können in Zukunft von Andreas noch einiges erwarten.“ Jörg Demand benötigte 2:35:18 und Bernhard Fischer 2:55:56 Stunden, Fischer holte dabei einen guten 13. Platz in der Altersklasse M55.

Daniela Keil führte mit 2:40:45 Stunden erneut die Regionalligamannschaft des Tri-As Hamm an, Bettina Wagner folgte nach 2:50:35 Stunden. Susanne Hanemann komplettierte die Ligamannschaft, die sich auf Rang acht der Tageswertung platzierte. „Damit können wir zufrieden sein“, so Wagner.

Natalie Höfer benötigte 2:54:36 Stunden, hinter ihr folgten Jessica Korte (2:58:08) und Iris Höfer (2:58:24). Korte holte Rang 16 im gleichzeitig ausgetragenen Militär-Triathlon-Cup.

Im Volkstriathlon über die halbe Distanz wurde Thomas Döneke mit 1:24:29 Stunden schnellster Hammer, Thorsten Slojewski benötigte 1:38:29 Stunden. mts

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Langdistanz in Glücksburg

GLÜCKSBURG, 7. August 2006. Olaf Reitenbach blieb beim Langdistanztriathlon in Glücksburg am Wochenende etwas hinter den Erwartungen zurück, 9:34:31 benötigte der Dolberger für den Wettkampf über 3,8 Kilometer Schwimmen in der Ostsee, 180 Kilometer auf dem Rad und den Marathon, damit kam Reitenbach auf Rang elf des „Ostseeman“. Torsten Chrzanowski vom Tri-As Hamm wurde 28., Olaf Wilhelm und Detlef Gräwe folgten auf den Plätzen 125 und 200 von 375 Triathleten.

Nach dem Schwimmen lag Reitenbach noch gut im Soll, der Schwimmspezialist stieg als Dritter aus dem Wasser. „Radgefahren bin ich dann sehr konstant“, so Reitenbach, „auch wenn der Wind zum Schluss recht heftig wurde.“ Seine Ambitionen auf eine Zeit um neun Stunden, die am Sonntag für Rang zwei gereicht hätte, musste er dann aber beim Laufen begraben: „Es lief einfach nicht so locker wie sonst“, erklärte Reitenbach, der ab der Halbmarathonmarke das Tempo rausnehmen musste und auf der Laufstrecke schließlich auf Rang elf zurückfiel. „Ich bin dennoch zufrieden“, betont Reitenbach, „nachdem ich im Vorjahr mit einem Raddefekt aufgeben musste, wollte ich diesmal auf jeden Fall durchkommen.“

Auch Chrzanowski war etwas länger unterwegs als anfangs geplant, der Bockumer wollte eigentlich innerhalb von zehn Stunden ins Ziel kommen. Nur fünf Wochen nach der Langdistanz von Roth zeigte sich Chrzanowski noch nicht ganz erholt, kann aber mit 10:13:23 Stunden gut leben. „Trotz des Wellengangs, der Strömung und den brennenden Quallen war das Schwimmen ein echter Höhepunkt und hat enorm Spaß gemacht“, so Chrzanowski, „die Radstrecke war dann mit den zahlreichen Steigungen und dem starken Wind recht anspruchsvoll, zwischendurch hatte ich einen Einbruch, von dem ich mich aber erholen konnte.“ Beim Laufen fehlte ihm dann wie Reitenbach die Lockerheit, auch Chranowski steckte auf und stellte schließlich das Erreichen des Ziels in den Vordergrund.

Olaf Wilhelm hatte wegen einer Knieentzündung sowie einer Erkältung mit dem Training lange pausieren müssen und sich erst kurzfristig zum Start entschlossen. Um so überraschter zeigte er sich, dass er mit 11:42:12 Stunden seine persönliche Langdistanz-Bestzeit nur um zehn Minuten verpasste. „Am Ende musste ich aber ganz schön kämpfen und habe mich nur noch von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle gerettet“, so der Walstedder. Ultraläufer Detlef Gräwe unterbot mit 12:39:03 Stunden die angepeilte 13-Stunden-Grenze deutlich. „Ich bin gut durchgekommen“, so Gräwe, „und es war eine tolle Stimmung an der Strecke. Ich werde auf jeden Fall nochmal hier in Glücksburg an den Start gehen.“ mts

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Wattenfall-Cyclassics: Kai Krüger im Jedermannrennen auf Platz 18

HAMBURG. Seit 1996 gehen neben den weltbesten Radprofis auch Tausende von begeisterten Hobbyfahrern und ambitionierten Leistungssportlern beim Hamburger Radrennen Vattenfall Cyclassics an den Start. Unter ihnen diesmal auch Kai Krüger vom Tri-As Hamm, der bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Wetterbedingungen über die komplett abgesperrte 100-Kilometer-Strecke an den Start ging. Gestartet wurde dabei in zahlreichen Blöcken zu je 1000 Sportlern im Abstand von fünf Minuten.

Krüger, der bereits zum zweiten Mal an diesem sportlichen Großereignis teilnahm, startete aufgrund seiner starken Platzierung aus dem vergangenen Jahr leistungsgerecht aus dem zweiten Startblock und und konnte sich auf den ersten zwanzig Kilometern mit einer größeren Gruppe an die voraus fahrende heran. Dabei leistete der Radspezialist aus den Reihen des Hammer Triathlonvereins auf dem welligen Kurs früh viel Nachführarbeit und hielt das Tempo hoch.

"Son entstand eine große Führungsgruppe mit etwa 2000 Athleten, und die damit verbundenen nervösen Positionskämpfe ergaben sich bereits zu dieser frühen Phase des Rennens zahlreiche Massenstürze, aus denen ich mich mit viel Glück und Geschick entziehen konnte", so Krüger, "einmal konnte ich einem Sturz nur durch einen Satz auf den Grünstreifen entgehen." Im weiteren Verlauf des Rennens gelang es dem Hammer immer wieder, seine Position in vorderster Reihe des Hauptfeldes zu verteidigen und die häufigen Antritte und Ausreißversuche anderer Radsportler zu parieren. Etwa 15 km vor dem Ziel wagte Krüger dann selbst einen beherzten Ausreißversuch, stach aus der zweiten Reihe mit einem Antritt vor und legte rasch einige Meter zwischen sich uns seinen Verfolgern. Das Feld reagierte jedoch umgehend und fuhr das Loch wieder zu.

Mit einer Geschwindigkeit von über 50 Stundenkilometern durchfuhr das Feld den winkeligen und selektiven Innenstadtbereich, so dass es zu einer Sprintankunft kommen sollte, bei der Kai Krüger die Ziellinie als 18. der Gesamtwertung und als siebter der Altersklassenwertung mit nur fünf Sekunden Rückstand auf den Sieger überquerte.

"Auf den letzen Metern reichte die Kraft einfach nicht mehr! Ich verlor für einen kurzen Augenblick das Hinterrad meines Vordermannes und habe nur noch die Zähne zusammen gebissen!" zog der sprintstarke Krüger im Zielbereich Bilanz, der die 100 Kilometer mit einem Schnitt von knapp 42 km/h zurücklegte.

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Regionalliga Saerbeck: Tri-As-Damen landen im Mittelfeld

SAERBECK, 2. Juli 2006. Auf Rang acht platzierten sich die Damen des Tri-As Hamm am Wochenende bei ihrem zweiten Regionalliga-Einsatz, erneut führte Daniela Keil das Trio an. Während Keil eine Woche zuvor in Steinbeck nach einem starken Wettkampf unglücklich disqualifiziert wurde, konnte sie sich bei der Saerbecker Sprintdistanz im Vorderfeld platzieren. Keil wurde Dreizehnte, Iris Höfer (Foto) folgte auf Rang 24 und Susanne Hahnemann als 29. Damit holten die Tri-As-Damen den achten Tagesrang, liegen aber nach zwei von fünf Wettkämpfen weiterhin auf Rang elf am Ende der Regionalliga-Tabelle.

Iris Höfer - Foto: Mathias Schwenke Nahezu zeitgleich waren Keil und Hahnemann aus dem Wasser gestiegen, beide benötigten gut 16 Minuten für die 600 Meter lange Schwimmstrecke im Saerbecker Badesee, Höfer folgte zweieinhalb Minuten später. Keil konnte anschließend auf dem Rad mit der fünftbesten Einzelzeit der Regionalliga überzeugen, sie benötigte 37:42 Minuten für die 22 Kilometer. Mit starken 38:51 Minuten zog Höfer auf der flachen Radstrecke an ihrer Vereinskollegin Hahnemann vorbei. Die anschließende Laufdisziplin über fünf Kilometer wurde dann zur Hitzeschlacht, Keil erreichte das Ziel nach 1:15:40 Stunden, Höfer nach 1:22 und Hahnemann nach 1:27 Stunden.

„Rang acht spiegelt unseren derzeitigen Leistungsstand wieder“, zeigte sich mit Jörg Wagner der sportliche Leiter des Tri-As zufrieden, „nach dem Fehlstart in Steinbeck haben die Damen jetzt erstmal den Anschluss wieder hergestellt.“ Am 6. August gibt es in Sassenberg die nächsten Punkte, erstmals wird dort Jessica Nordmann für die Hammer ins Ligageschehen eingreifen und soll helfen, das Tabellenende abzugeben.

Im Jedermannwettkampf über die Saerbecker Volksdistanz sorgte ein Hammer für Akzente, der sonst auf Inlineskates unterwegs ist: Andreas Beulertz konnte sich mit der mit Abstand besten Laufleistung des Tages noch auf Rang drei vorschieben, nur 15:05 Minuten brauchte Beulertz für die fünf Kilometer, 1:02:35 Stunden für den ganzen Wettkampf. Auf der doppelten Strecke, der olympischen Distanz, kam Jörg Demand aus Hamm mit 2:31 Stunden auf Rang 90, Thorsten Schölermann wurde nach 2:48 Stunden 129. Der Dolberger Olaf Reitenbach führte mit 2:01:50 Stunden das NRW-Liga-Team des TVE Greven über die olympische Distanz an, der Hammer Bernd Gorschlüter gab mit 2:15:02 Stunden auf der gleichen Strecke für den Schwelmer SC sein Debüt in der Seniorenliga. mts.

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Langdistanz in Roth: Tolle Stimmung, aber die Bestzeiten bleiben aus

ROTH, 2. Juli 2006. Mit 9:47:43 Stunden für Jörg Wagner und 9:57:32 für Thorsten Chrzanowski (Foto) blieben die beiden Triathleten des Tri-As Hamm am Wochenende auf der Langdistanz im fränkischen Roth unter der Zehn-Stunden-Marke, die angepeilten neuneinhalb Stunden verfehlten die beiden im „deutschen Mekka der Triathleten“ jedoch deutlich. „Der starke Wind auf der Radstrecke und die Hitze beim Laufen haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Routinier Wagner.

Dabei lief es beim Schwimmen im Rhein-Main-Donau-Kanal für beide noch recht gut: „Das Techniktraining hat sich gelohnt, ich schwimme jetzt mit weniger Aufwand bessere Zeiten“, freute sich Wagner, der nach 58:23 Minuten für die 1,8 Kilometer ans Ufer kletterte. Chrzanowski benötigte vier Minuten länger und war damit zufrieden.

Torsen Chrzanowski auf der Radstrecke in Roth - Foto: Bettina Wagner„Ich habe auf dem Rad ordentlich Druck gemacht, aber die angepeilte Radzeit deutlich verfehlt“, so Wagner über das anschließende 180 Kilometer lange Einzelzeitfahren, mit 4:59:09 Stunden war er rund 15 Minuten länger auf dem Rad unterwegs als geplant. „Aber das ging allen Athleten so.“ Während Wagner dennoch mit seiner Radleistung leben konnte, er konnte sich um etliche Platzierungen verbessern, war Chrzanowski gar nicht begeistert: „Eine Katastrophe“, so der Bockumer, „auf dem Rad bin ich weit unter meinen Erwartungen geblieben.“ Der 35 Minuten hinter Chrzanowski gestartete Wagner war auf dem Rad bis auf sechs Minuten an Chrzanowski herangerückt.

„Nach diesem negativen Erlebnis habe ich mir dann vorgenommen, den Marathon erstmal kontrolliert anzugehen. Und das ist mir dann auch gelungen“, erzählte Chrzanowski im Ziel im Rother Stadtpark, „ich bin gleichmäßig durchgelaufen und habe die Stimmung bei den zahlreichen Zuschauern genossen.“ Auf den letzten fünf Kilometern hatte Chrzanowski das Tempo sogar nochmals deutlich steigern können, während Wagner der Hitze und dem trockenen Ostwind Tribut zollen musste: „Das waren 30 Grad im Schatten“, so Wagner, „aber es gab keinen Schatten. Alle zwei Kilometer hatten die Veranstalter eine Getränkestation aufgebaut, die habe ich auch gebraucht.“ Wagner schilderte, die Laufstrecke hätte keinen Kilometer länger sein dürfen: „Ich wäre gerne etwas langsamer gelaufen, aber da war ja noch unser vereinsinternes Duell.“ Am Ende rettete Wagner rund zehn Minuten gegenüber seinem Vereinskollegen ins Ziel.

„Eine tolle Stimmung auf der Radstrecke“, stellte Chrzanowski fest, „der Solarer Berg war das Schärfste, was ich bisher erlebt habe, allein dafür hat sich der Start in Roth gelohnt“, zog auch Wagner schließlich eine positive Bilanz. „Die Qualifikation für den Ironman in Hawaii werde ich in diesem Jahr wohl nicht mehr angreifen, sondern erstmal schauen, warum es auf dem Rad nicht so geklappt hat“, sucht Chrzanowski jetzt neue Saisonziele, ursprünglich hatte er im September bereits die nächste Langdistanz geplant. Wagner hatte schon vor dem Start in Roth angekündigt, es in diesem Jahr bei einem Ultra-Triathlon zu belassen und sich nun auf Kurzdistanz-Wettkämpfe zu konzentrieren. mts.

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Regionalliga-Auftakt Steinbeck: Tri-As geht leer aus

Daniela Keil - Foto: Wagner

STEINBECK, 25. Juni 2006. Stark gekämpft, dennoch leer ausgegangen: Der Start der Damenmannschaft des Tri-As Hamm in die Regionalliga verlief nicht erfolgreich. Mit Daniela Keil (Foto) hatten die Kampfrichter die stärkste Hammerin disqualifiziert, eine Entscheidung, mit der Keil gar nicht einverstanden ist: „Wegen der Gefahr des Windschattenfahrens hat man mir unterwegs die gelbe Karte gezeigt, von Disqualifikation war nicht die Rede“, so die 34-Jährige. Keil zeigte ein starkes Rennen und lief bei der Regionalligapremiere als Elfte durchs Ziel, laut Ligaordnung hätten ihr zwei Minuten Zeitstrafe aufgebrummt werden müssen. Von der Disqualifikation erfuhr die Mannschaftsleitung erst am Abend aus dem Internet, die Einspruchsfristen waren da abgelaufen.

„Es kann sich nur um einen Übertragungsfehler in den Wettkampfprotokollen gehandelt haben“, vermutet Teamchef Jörg Wagner. Der Tri-As fiel so vom starken sechsten auf den letzten Rang in der Mannschaftswertung zurück. Dennoch blickt Wagner optimistisch auf die nächsten Wettkämpfe: „Die Damen haben gezeigt, dass sie gut in der Regionalliga bestehen können“, so Jörg Wagner. Nach der 1,5 Kilometer langen Schwimmdistanz im Mittellandkanal waren Bettina Wagner und Daniela Keil im Vorderfeld aus dem Wasser gekommen, Keil zeigte eine starke Leistung auf dem Rad. „Auf der Laufstrecke haben wir dann alle ziemlich gelitten“, so Bettina Wagner, „es war schwül und heiß.“ Keil erreichte das Ziel nach 2:52:26 Stunden, Wagner 14 Minuten später, Jutta Picker nach 3:16:26 Stunden.

Schon am kommenden Sonntag steht in Saerbeck mit einer Sprintdistanz die nächste Ligaveranstaltung auf dem Programm, bei dem der Tri-As das Tabellenende räumen will. Erneut soll Daniela Keil das Feld die Mannschaft anführen. mts

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Triathlon Bocholt: Wagner gut drauf für Langdistanz

HAMM, 18. Juni 2006. Kurz vor dem Start beim 226-Kilometer-Triathlon über die Ironmanstrecke im fränkischen Roth (2. Juli) zeigte sich Jörg Wagner vom Tri-As Hamm bei einem Mitteltriathlon im westfälischen Bocholt über knapp die Hälfte der Distanz in bestechender Form. Wagner wurde zwar noch zehn Meter vor dem Ziel von einem holländischen Triathleten überspurtet, konnte sich aber Gesamtrang vier sichern und damit erstmals in die Preisgeldränge einer Triathlonveranstaltung vordringen.

Für Wagner war es der letzte Test vor dem Rennen in Roth, wo er mit Torsten Chrzanowski einen weiteren Hammenser Mitstreiter hat. „Ich bin gespannt, wie dieser Zweikampf der momentan leistungsstärksten Triathleten der Region ausgehen wird“, freut sich der Tri-As-Vorsitzende Dr. Hermann Aschwer auf das Duell der beiden Freunde, „während Jörg Wagner sicherlich auf der 180 Kilometer langen Radstrecke von Roth derzeit stärker einzuschätzen ist, wird Torsten Chrzanowski beim abschließenden Marathonlauf – seiner Paradedisziplin – Vorteile gegenüber Wagner haben. Auf jeden Fall wird das Duell in Roth bis zum letzten Meter spannend bleiben und wenn alles planmäßig verläuft auch jeweils mit einer Neunstundenzeit beendet werden. Aber, was ist auf einer Strecke über 3,8, km Schwimmen, 180 km Einzelzeitfahren und dem abschließenden 42,195 km Rennen schon normal?“ so Aschwer. Beide Athleten haben bereits diesbezügliche Erfahrungen gesammelt.

In Bocholt gingen erneut mehr als 1000 Teilnehmer auf die Mittel-, olympische und die Jedermanndistanz. Als insgesamt Fünfzehnter von den 280 Teilnehmern der Mittelstrecke kletterte Wagner nach nur 31:11 Minuten bei 20 Grad Wassertemperatur aus dem Aasee, um sich von seinem Neoprenanzug zu befreien. Auf dem zweiten Streckenabschnitt – 80 km Einzelzeitfahren – flog Wagner regelrecht an seinen Gegner vorbei. Nach genau zwei Stunden, also wieder mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von genau 40 Stundenkilometern, hatte er sich bis auf Rang zwei nach vorne gekämpft. Mit einer gleichmäßigen Laufeinteilung verteidigte Wagner auf den abschließenden 20 Kilometern Rang drei – bis zehn Meter vor der Ziellinie. Mit Gesamtrang vier und einer Gesamtzeit von nur 4:03.27 Stunden kann nun getrost der Langdistanz in Roth entgegensehen.

Seine Frau Bettina Wagner absolvierte als letzten Test vor Beginn der Regionalligasaison die Jedermanndistanz über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Trotz hoher Temperaturen verbesserte auch sie sich deutlich und erreichte nach 9:24 Minuten fürs Schwimmen, 39:26 Minuten auf dem Rad und 27:25 Minuten fürs Laufen nach nur insgesamt 1:16:16 Stunden als 13. Frau das Ziel.

Auch der Beckumer Peter Austermann, ebenfalls im Trikot des Tri-As, verbesserte sich über die Jedermanndistanz nach 10:48 Minuten fürs Schwimmen, 40:35 Minuten fürs Radfahren und 25:54 Minuten fürs Laufen auf insgesamt 1:17:18 Stunden und erreichte damit den Rang 13 in seiner Altersklasse M45.

Dagegen absolvierte der 48-jährige Tri-As´ler Abdelrahman EL Mazaly seinen ersten Triathlon überhaupt in Oelde. El Mazaly, auf dem Radstrecke mit einem Treckingrad unterwegs, unterbot mit einer Gesamtzeit von 1:27 Stunden sein Ziel von 1:30 Stunden deutlich.

Gespannt schauen nun die Hammer Triathleten auf den 2. Juli nach Roth. Aschwer: „Ich bin sicher, dass beide Athleten einen tollen Wettkampf bestreiten und sich möglicherweise auch beide zeitlich noch verbessern können. Torsten Chrzanowski hatte ja im letzten Jahr großes Pech, als er auf der Radstrecke beim Ironman in Klagenfurt zu Sturz kam und trotz allem nach 10:07 Stunden finishte. Jörg Wagner erzielte seine bislang schnellste Zeit ebenfalls in Klagenfurt mit 9:24 Stunden“.

Ihren ersten Start in der Regionalliga fiebern derzeit die Damen des Tri-As Hamm entgegen: Bei der Auftaktveranstaltung in Steinbeck stehen 1500 Meter Schwimmen im Kanal, 41 Kilometer Einzelzeitfahren und der abschließende 10-Kilometer-Lauf auf dem Programm. ha

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Triathlon Harsewinkel: Hein mit starkem Einstand

Jörg Wagner - Foto: Hermann Aschwer HARSEWINKEL, 28. Mai 2006. Mehr als 1.000 Triathleten kämpften beim 19. Trispeed-Triathlon in Harsewinkel beim Schwimmen im Harsewinkeler Freibad, beim Radfahren rund um Harsewinkel und beim Laufen durch die Innenstadt um Zeiten, Platzierungen, gegen die Strecke und gegen sich selbst. Dabei gelang Jörg Wagner über die Olympische Distanz mit einem Kilometer Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und dem abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf ein starker zweiter Gesamtrang. Seine beeindruckenden Splitzeiten: 15:58 Minuten für das Schwimmen, nur 1:04:06 Stunden fürs Radfahren einschließlich beider Wechselzeiten und 36:25 Minuten für die Laufstrecke. Mit einer Gesamtzeit von 1:56 Stunden war im gesamten Feld nur noch ein Athlet schneller als der Tri-As’ler. In seiner Paradedisziplin, dem Einzelzeitfahren, gelang ihm trotz störendem böigem Wind eine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h.

Seine erste Olympische Distanz absolvierte auch Andreas Hein in bravouröser Manier. Nach knapp 16 Minuten stieg er nahezu zeitgleich mit Wagner aus dem Wasser, radelte dann in 1:12 Stunden die 42 Kilomter ab und lief nach weiteren 41.49 min über die Ziellinie. Seine beeindruckende Gesamtzeit: 2:10 Stunden. Damit deutet der 22-jährige Triathlet bereits in seiner ersten Saison an, dass noch einiges von ihm erwartet werden kann.

Aus der Regionalligamannschaft des Tri-As Hamm starteten Bettina Wagner und Jutta Picker über die olympische 500 Meter Schwimmen, 21 Kilomter mit dem Rad und fünf Kilometer Laufen.

Bettina Wagner stieg bereits nach neun Minuten aus dem Wasser, Jutta Picker nach knapp elf Minuten. Mit 43 Minuten fuhren beide eine sehr ansprechende Radzeit und waren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 31 km/h unterwegs. Auf der Fünf-Kilometer-Laufstrecke zeigte dann besonders Picker, dass ihr Lauftraining im Winter erfolgreich war. Sie schob sich immer näher an Bettina Wagner heran, die trotz großer beruflicher Belastung an den Start gegangen war. Genau 37 Sekunden trennten die beiden Vereinskameradinnen dann noch im Ziel. Bettina Wagners Gesamtzeit: 1:18:39 Stunden, Jutta Picker erzielte stolze 1:19:16 Stunden. Beide verfehlten nur ganz knapp in den Altersklassen einen Podestplatz.

Sehr erfreut über die starken Leistungen seiner Damen zeigte sich der sportliche Leiter des Vereins, Jörg Wagner. Er blickt getrost dem ersten Ligawettbewerb am 26. Juni in Steinbeck entgegen.

Auf der Triathlon-Mitteldistanz über zwei Kilometer Schwimmen, 84 Kilometer Radfahren und dem abschließenden 20-Kilometer-Lauf gingen drei weitere Athleten vom Tri-As Hamm an den Start. Erstmalig wagte sich Peter Austermann an diese 106 Kilomter lange Strecke heran. Er hatte das Pech, dass sich seine Bahnenzähler beim Schwimmen verzählten und er 100 Meter zuviel schwimmen musste. Austermann erreichte das Zielm im Harsewinkler Freibad nach 5:49:07 Stunden, was für ihn Rang 23 in seiner Altersklasse bedeutete.

Gegenüber dem Vorjahr stark verbessert zeigte sich Heinz Nordhaus, der sich mit seinem Freund und Vereinskamerad Gregor Mitlewski auf die Langdistanz am Bodensee vorbereitet. „Nordhaus schwamm, fuhr Rad und lief wie ein Uhrwerk“, so Trainer Hermann Aschwer. Seine Einzelzeiten: 42 Minuten, 2:48 Stunden und 1:47 Stunden, was eine Gesamtzeit von 5:18 Stunden ausmachte. Damit verbesserte er sich um zwanzig Minuten gegenüber dem Vorjahr.

Nicht ganz so rund lief es bei Gregor Mitlewski. Schwimmen in knapp 39 Minuten, Radfahren in 3:07 Stunden und Laufen in 2:29 Stunden machten eine Gesamtzeit von 6:11:08 Stunden aus. Seine selbstgesteckte Sechs-Stunden-Marke verfehlte er aufgrund heftiger Wadenkrämpfe um einige Minuten. Trotz allem bereitet er sich weiterhin auf sein großes Ziel vor, nach den 226 Kilometern am Bodensee das Ziel zu erreichen. ha

[nach obennach oben] Detlef Gräwe - Foto: Privat

Sechs Tage Laufen: Gräwe bei den Riesenbecker Six-Days

RIESENBECK, 25. Mai 2006. Bei den Riesenbecker Six-Days stellte der Hammer Triathlet Detlef Gräwe einmal mehr seine Ausdauerleistung unter Beweis. Vor allem auf der 20 Kilometer langen halbwegs flachen Startetappe konnte Gräwe mit einem 138. Tagesrang überzeugen, am Ende kam der Mann im Trikot des Tri-As Hamm nach sechs Etappen und 140 Kilometern auf Rang 171. "Das diesjährige Rennen war vor allem geprägt von den widrigen Witterungsverhältnissen", so Gräwe, der Dauerregen und böigem Wind trotzen musste, aber auch seine fünfte Teilnahme bei den Six-Days wieder als ein ganz besonderes Erlebnis bezeichnete.

Aufgrund des großen Aufwandes für die Organisatoren findet die Ultralauf-Veranstaltung nur alle zwei Jahre statt. Der anspruchsvolle Kurs führt durchs Tecklenburger Land und den Teutoburger Wald mit teils extremen Steigungen, von 442 Teilnehmern hatten immerhin noch 397 das Ziel erreicht. Gräwe wurde nach insgesamt zehn Stunden und 17 Minuten 20. in seiner Altersklasse der Über-50-Jährigen. mts

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Standortbestimmung in Iserlohn

ISERLOHN, 21. Mai 2006. Beim mittlerweile 20. Jedermanntriathlon von Iserlohn gab es für die Triathleten des Tri-As Hamm die erste Standortbestimmung der neuen Saison. 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen standen bei äußerst ungünstigen Witterungsverhältnissen auf dem Programm. Hervorragend schlug sich der junge Andreas Hein in seinem zweiten Triathlon überhaupt. Nach 7:45 Minuten stieg der 22-Jährige aus dem Wasser, nach weiteren 41:32 Minuten einschließlich der beiden Wechsel hatte Hein die sehr anspruchsvolle 20-Kilometer-Radrunde durch das Sauerland absolviert und lief nach weiteren 22:06 Minuten als 14. in der Klasse M 20 durchs Ziel. Seine starke Gesamtzeit betrug 1:11:50 Stunden. Peter Austermann, der im Trainingslager auf Mallorca im März bereits 1.000 Radkilometer zurückgelegt hat, zeigte vor allem bei der zweiten Disziplin eine starke Verbesserung gegenüber den Vorjahren und erreichte das Ziel nach 1:19:25 Stunden, womit er Platz 13 in der Altersklasse M 45 belegte.

Bernhard Fischer verpasste in der M 55 in 1:29:15 Stunden mit Rang vier nur ganz knapp einen Podestplatz. Vor allem im Schwimmen (11 Minuten) zeigte er sich stark verbessert. Detlef Gräwe zeigte in allen drei Disziplinen ausgeglichene Leistungen und finishte nach 1:23:51 Stunden als Neunter in der Altersklasse M 50. mts/ha

[nach obennach oben] Jörg Wagner (links) auf dem Siegerpodest in Aachen-Brand - Foto: Privat

Wagner in Aachen-Brand auf Platz zwei

AACHEN-BRAND, 21. Mai 2006. Beim ersten Triathlonwettkampf nach seinem Ironman Hawaii vom 15. Oktober zeigt sich Jörg Wagner wieder von seiner besten Seite: Beim Triathlon in Aachen-Brand über die Sprintdistanz von 500 Metern Schwimmen, 25 Kilometer auf dem Rad und dem abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf gelang ihm ein beeindruckender Start in die neue Saison. Kurz nach dem Sieger erreichte der Tri-As-Athlet als Gesamtzweiter und Sieger in der Altersklasse 35 in einer Gesamtzeit von 1:06:00 Stunden das Ziel. Für das Schwimmen benötigte Wagner nur 7:21 Minuten, in seiner Paradedisziplin, dem Radfahren, rückte er nach nur 38:31 Minuten bereits auf Rang zwei vor. Nach weiteren 20 Minuten hatte er auch die sehr anspruchsvolle Laufstrecke im Aachener Stadtwald absolviert. Vor allem seine hervorragende Radzeit lässt auch für den weiteren Saisonverlauf einiges von ihm erwarten. Hier kommt ihm besonders das zweiwöchige Radtrainingscamp im Frühjahr auf Mallorca zugute, bei dem der 1.700 km auf dem Rad und zudem noch etliche Lauf- und Schwimmkilometer absolvierte. Sein Saisonhöhepunkt plant Wagner Anfang Juli bei der Langdistanz von Roth. mts/ha

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Jahreshauptversammlung: Vorstand formiert sich neu

HAMM, 23. April 2006. Erfolgreicher Saisoneinstand für Jürgen Denker: Der Neuzugang des Tri-As Hamm belegte am Wochenende beim Langstreckenschwimmen im Niederländischen Zwaag den siebten Rang. „Trotz widriger Witterungsbedingungen, die Außentemperatur lag unter 12 Grad und zwei Schwimmer mussten wegen der Kälte aussteigen, konnte ich meine Zeit vom Vorjahr um elf Minuten verbessern“, so Denker. Für die zehn Kilometer im Freibad „De Wijzend“ benötigte Denker 2:44 Stunden. mts

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Jahreshauptversammlung: Vorstand formiert sich neu

Der neue Vorstand: Hermann Aschwer, Susanne Hanemann, Torsten Chrzanowski, Jörg Wagner HAMM, 4. Februar 2006. Große personelle Veränderungen brachte die Jahreshauptversammlung des Tri-As Hamm am vergangenen Samstag. Dem Vorsitzenden Dr. Hermann Aschwer stehen ab sofort Torsten Chrzanowski als zweiter Vorsitzender, Jörg Wagner als Sportlicher Leiter sowie Susanne Hanemann als Schatzmeisterin zur Seite. Aschwer steht dem Hammer Triathlonverein seit seiner Gründung 1989 vor. Mit Hanemann gehört erstmals eine Frau dem geschäftsführenden Vorstand an. Chrzanowski engagierte sich bereits in der Vergangenheit als Ligawart, des Vereins, Wagner sorgte im Vorjahr durch seine Teilnahme beim Ironman-Triathlon auf Hawaii für Aufsehen. Die Wahl der Mitglieder fiel einstimmig aus.

Herzlich bedankte sich Aschwer bei Bernd Gorschlüter (bisher stellvertretender Vorsitzender), Peter Dortschy (Sportlicher Leiter) und Andras Kämper (Schatzmeister), die auf eigenem Wunsch ausschieden. „Sie haben sich nicht nur seit Jahren im Vorstand engagiert, sondern zählten auch zu unseren Leistungsträgern in der Oberliga, später in der Regional- und der zweiten Bundesliga“, so Aschwer. Aschwer zog eine im Wesentlichen positive Bilanz des vergangenen Jahres und freute sich über einen stetigen Mitgliederzuwachs: Zu Jahresbeginn zählte der Tri-As 54 Mitglieder. Zuversichtlich blickte Aschwer auf die neugebildeten Damenmannschaft des Tri-As Hamm, die in diesem Jahr in der Regionalliga fünf Wettkämpfe bestreiten wird. „Unsere elf Triathletinnen befinden sich bereits im Aufbautraining für die spannende Triathlonsaison 2006“, so Aschwer, „ich glaube, dass Jörg Wagner gemeinsam mit seiner Frau Bettina ein schlagkräftiges und mannschaftlich geschlossenes Team formieren wird.“

Bei den Herren stellt Aschwer auch für die kommende Saison wieder einen starken Drang zur Langdistanz fest. „Dieser Herausforderung, 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Einzelzeitfahren und den abschließenden Marathonlauf von 42,195 Kilometer zu bewältigen, unterliegen von Jahr zu Jahr mehr Hammer Triathleten“, so Aschwer, „das dafür erforderliche Grundlagentraining ist bereits in vollem Gange. Daneben werden aber die zahlreichen neuen und jungen Mitglieder schrittweise an ihre ersten Jedermanndistanzen über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen oder an die Olympische Distanz (1,5/40/10 km) herangeführt. Für den neu gebildeten Vorstand, aber auch für jeden einzelnen Triathleten ist dies eine besondere Herausforderung.“ Nach einigen Aufbauwettkämpfen im Mai beginnt die eigentliche Triathlonsaison im Juni mit den Freiwasserwettbewerben. mts

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