|
Meldungen: [ jüngere Nachrichten]
[ Toller Saisonabschluss in der Regionalliga für Tri-As-Damen]
[ Triathlon-Mitteldistanz zum Saisonabschluss]
[ Triathlon bei Nacht]
[ Weltmeisterschaften in Hamburg]
[ Sechs Hammer Triathleten bei der Premiere des Ironman 70.3]
[ Möhneseetriathlon] [ Regionalliga: Tri-As-Damen auf starkem fünften Tagesrang] [ Altersklassensiege beim Rinkeroder Volkslauf] [ Ironman Austria 2007: Erster Ironman für Austermann, Bestzeit für Chrzanowski und Hawaii-Quali für
Aschwer] [ Tri-As stark vertreten beim Triathlon in Saerbeck] [ Tri-As-Regionalliga-Damen immer besser in Form] [ Langdistanz Roth: Gregor Mitlewski verbessert seine Bestzeit] [ Triathlon Kamen: Damen-Regionalliga-Team auf Rang zehn] [ Kai Krüger gewinnt Amateur-Radrennen in Bremerhaven] [ Torsten Chzanowski Sechster über die Mitteldistanz in Moritzburg] [ Tri-As'ler deutschlandweit im Einsatz - Eleftherios Besche bewältigt erfolgreich Duathlon
Langdistanz] [ Erste Saison-Erfolge: Andreas Hein und Jörg Wagner
belegen in Gladbeck Treppchenplätze] [ Saisonvorschau:
Damen-Regionalligateam des Tri As Hamm formiert sich neu] [ Hoffmeister gewinnt Straßenlauf in Vorhelm] [ Jahresrückblick und -hauptversammlung] [ ältere Nachrichten]
Toller Saisonabschluss in der Regionalliga für Tri-As-Damen
Xanten, 12. September 2007. Der 23. Nibelungen-Triathlon in Xanten brachte für das Regionalliga-Team des Tri-As Hamm einen tollen Saisonabschluss. Zum zweiten Mal
gelang den Triathletinnen Daniela Keil, Iris Kuballa und Jutta Picker auf der olympischen Distanz ein vierter Gesamtrang. Nach dem missglückten Saisonstart in Dortmund
zeigten alle eingesetzten Triathletinnen im Laufe der Saison ihre wahre Stärke und verfehlten das Siegerpodest in Xanten nur ganz knapp. Hier in der Freizeitanlage galt
es 1.500 Meter zu schwimmen, 42 Kilometer Radzufahren und zehn Kilometer zu laufen.
Beim 1.500-Meter-Schwimmen im nur 17 Grad warmen Freizeitsee von Xanten zeigte Iris Kuballa in ihrer ersten Saison mit 25:52 Minuten eine sehr starke Schwimmleistung, ihr
folgten Dany Keil mit 26:25 Minuten und Jutta Picker mit 30:45 Minuten. Keil, die vor nur einer Woche in Hamburg einen überraschenden 3. Platz im Gesamtfeld der Damen
über die Sprintstrecke belegt hatte, ging sehr vorsichtig das Rennen an. Jutta Picker schaffte ihre schnellste Schwimmzeit in dieser Saison und zeigte sich sehr
kämpferisch auf der zwar flachen, aber sehr windanfälligen Radstrecke. Ihre 1:26.27 Minuten inklusive beider Wechselzeiten war eine starke Leistung. Richtig in ihrem
Element fühlte sich Dany Keil. Trotz eines ausgiebigen Wechsels kämpfte sie sich in perfekter tiefer Radhaltung im gesamten Damenfeld mit ihren 1:22.36 Stunden weit
nach vorne. Auch Iris Kuballa gänzte hier in 1:27:23 Stunden. Damit erzielte sie exakt die gleiche Zeit wie ihr außerhalb der Liga-Wertung startender Mann Andras
Osterhoff.
Für den abschließende Lauf mobilisierten alle drei Hammenser Triathletinnen nochmals ihre Kräfte. Keil in 48:07 Minuten, Kuballa in 52:32 Minuten und Picker in
53:25 Minuten. Somit erzielte Dany Keil eine ausgezeichnete Gesamtzeit von nur 2:37:08 Stunden und erreichte an achter Stelle liegend das Ziel. Iris Kuballa, die eine starke
Leistung in ihrer ersten Triathlonsaison mit 2:45:48 Stunden krönte, lief als insgesamt 18. Frau ein. Jutta Picker konnte als 25. noch wichtige Punkte für das
Gesamtergebnis mit ihrer Zeit von 2:50:49 Stunden gewinnen. Ihr war es im letzten Wettbewerb der Saison sogar gelungen, ihre Zehn-Kilometer-Laufbestzeit mit 53:25 Minuten
aufzustellen.
Dieser vierte Platz in der Triathlon-Regionalliga bedeutet für die Damenmannschaft ein Saisonabschluss nach Maß. Dementsprechend groß war die Freude bei den
zahlreichen Anhängern und Betreuern.
Andreas Osterhoff, der nach nur dreimonatigem Schwimmtraining erstmals eine olympische Triathlondistanz bestritt, erzielte folgende Leistungen: 35:02 Minuten fürs
Schwimmen, 1:27:20 Stunden für die 42-Kilometer-Radstrecke inklusive beider Wechselzeiten und 1:00:28 Stunden für den abschließenden Lauf. Seine Endzeit von
3:02:56 Stunden bedeutete für ihn als Einsteiger ein ansehnliches Ergebnis.
[ nach oben]
Triathlonmitteldistanz zum Saisonabschluss
Köln, 12. September 2007. Für die zwei Master-Triathleten Peter Austermann und Hermann Aschwer vom Tri-As Hamm endete die Triathlonsaison 2007 mit einer
Mitteldistanz in Köln. Dort galt es 2.500 Meter zu schwimmen, 90 Kilometer radzufahren und 21,1 Kilometer zu laufen. Im Fühlinger See, bei noch angenehmen
Temperaturen von 18 bis 19 Grad, schwamm Austermann sehr verhalten an, um später beim Laufen sein Ziel, erstmals auf einer Mitteldistanz unter 6 Stunden zu finishen,
nicht zu gefährden. Seine Zeit: 47:38 Minuten. Aschwer benötigte 48:41 Minuten. Der 90-Kilometer-Radkurs gestaltete sich zwar flach, war auf Grund zahlreicher enger
Wendepunkte jedoch nicht besonders schnell. Nach 2:40:46 Stunden für Aschwer und 2:48:38 Stunden für Austermann lagen die beiden Hammenser voll im Kurs. Der
abschließende Halbmarathonlauf wurde auf einem äußerst attraktiven Kurs zurückgelegt. Neben der Sieben-Kilometer-Runde um den Fühlinger See
führte die Strecke erstmals direkt in die Kölner City, genauer gesagt in den Rheinauhafen, mit dem Ziel vor dem Deutschen Sport- und Olympiamuseum. Peter Austermann
benötigte in seinem zweiten Triathlonjahr für diesen 21,1 Kilometer langen Kurs 2:27:12 Stunden, Aschwer lief gewohnt locker seine Strecke in 1:45:32 Stunden
Peter Austermann beendete nach insgesamt 6:11:38 Stunden seine erste Mitteldistanz, der Langstreckenspezialist Hermann Aschwer bereits nach nur 5:24:31 Stunden als erster
seiner Altersklasse. Es war es ein ganz denkwürdiger Triathlon für den aktiven Vorsitzenden des Tri-As Hamm. Neben der Tatsache, dass es für ihn insgesamt der
250. Triathlon innerhalb der vergangenen 25 Jahre war, stellte der Zieleinlauf vor dem Deutschen Sport- und Olympiamuseum im Rheinauhafen ein denkwürdiges Ereignis dar.
Gibt es doch für Aschwer seit einigen Monaten eine eigene Ausstellungsvitrine in diesem Sportmuseum mit persönlichen Ausstattungsgegenständen - wie sein erstes
Finisher T-Shirt vom Ironman Hawaii von 1985, seinen Büchern und weiteren sehenswerten Sportutensilien.
[ nach oben]
Triathlon in der Nacht - eine neue Erfahrung für Hammer Triathleten
Oberhausen, 12. September 2007. Die unmittelbare Umgebung des Oberhausener CentrO war Schauplatz des Emscher Nachttiathlons, einer Veranstaltung, die dort erstmalig
ausgetragen wurde. Es war an diesem Abend kein Wunder, dass die Hammer Triathleten das Schwimmen im Rhein-Herne-Kanal und im Kanal entlang der CentrO-Promenade schnell hinter
sich brachten, denn die Wassertemperatur mit knapp über 16 Grad war alles andere als einladend.
Christoph Meyer absolvierte daher die 500 Meter in der sehr guten Zeit von 7:55 Minuten, aber auch sein Vereinskollege vom Tri-As Hamm Bert Balder war mit 9:49 Minuten
schneller als sonst unterwegs. Der dritte Hammer Starter Rolf Allery vom TV Westfalia ließ sich mit 11:50 Minuten etwas mehr Zeit und musste schon mit ein wenig Abstand
zu den beiden anderen heimischen Triathleten den fünf Kilometer langen Rundkurs auf dem Gelände einer alten Stahlfabrik in Angriff nehmen. Mit der neuen Erfahrung,
einen Triathlon in der Dämmerung zu absolvieren, kam das Hammer Dreigestirn auch auf der 20-Kilometer-Radstrecke gut zurecht, was die Zeiten von 37:17 Minuten von Meyer,
35:26 Minuten von Balder und 34:58 Minuten von Allery dokumentieren.
Vor gut 10.000 Zuschauern galt den abschließenden Fünf-Kilometer-Lauf durch den illuminierten CentrO Park mit Zieleinlauf auf der CentrO Promenade noch in Angriff
zu nehmen. Die beiden Tri-As-Athleten Meyer und Balder genossen die Atmosphäre und liefen letztlich Schulter an Schulter mit einer Gesamtzeit von 1:13:34 Stunden ins
Ziel. Nachdem auch kurz darauf mit einer Zeit von 1:17:27 Stunden Allery vom TV Westfalia auch der dritte im Bunde der Hammer Triathleten an diesem Abend im Ziel angekommen
war, genossen Sie die anschließende Siegerparty mit Höhenfeuerwerk nach ihrem diesjährigen Triathlon-Saisonabschluss.
Erfolgreich war auch Kai Krüger aus den Reihen des Tri-As Hamm beim Staffeltriathlon über die olympische Distanz in Remagen, hier legte mit der zweitschnellsten
Radzeit den Grundstein für den Gesamtsieg seiner Staffel, auch für Ihn ist damit die Triathlonsaison beendet. GM
[ nach oben]
Triathlon-WM Hamburg
Hamburg, 2. September 2007. Erstmalig fanden in Deutschland die Triathlonweltmeisterschaften auf der Olympischen Distanz sowie auf der Sprintdistanz in der
Innenstadt Hamburg statt, zu der sich auch vier Triathleten des Tri-As Hamm qualifiziert hatten. Martina Hähnel (AK 40) und Dr. Heinz Hähnel (AK 50) waren auf der
kürzen Strecke über 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Rad und 5 Kilometer Lauf am Start. Leider kamen beide an diesem Tag mit der Auftaktdisziplin Schwimmen in der
nur 16 Grad kalten Binnenalster nicht gut zurecht, mit Zeiten von 14:54 Minuten und 15:49 Minuten blieben sie deutlich hinter ihren Möglichkeiten. Dies war aber für
beide noch lange kein Grund den Wettkampf nicht ordentlich zu beenden, mit einem Radsplit von 42:17 Minuten für Martina und 39:22 Minuten für Heinz Hähnel
konnten sie auf dem Rad einige Plätze gut machen. Bei Ihrer jeweils stärkste Disziplin, dem Laufen, erreichten sie mit 24:35 Minuten und 22:11 Minuten noch gute
Zeiten, was letztlich für Martina Hähnel eine Gesamtzeit von 1:30:27 Stunden und für Dr. Heinz Hähnel 1:26:04 Stunden ergab.
Das Rennen über die Olympische Distanz in der Altersklassen-WM nahmen für den Tri-As Hamm Meike Hoffmeister (AK 35) sowie Jörg Wagner (AK 30, Foto) in Angriff.
Hoffmeister kam mit dem 1.500-Meter-Schwimmen in der kalten Alster mit 39:02 Minuten auch nicht ganz so gut klar wie Jörg Wagner, der nach 26:06 Minuten die
Auftaktdisziplin beendet hatte. Für beide Triathleten ging es anschließend direkt auf die Radstrecke, die im wesentlichen flach war und an vielen
Sehenswürdigkeiten Hamburgs vorbeiführte. Die 44 Kilometer fuhr Wagner mit einem Schnitt von über 40 km/h und erreichte nach 1:03:44 die Wechselzone zum
Zehn-Kilometer-Lauf. Auch Hoffmeister war auf dem Rad sehr schnell unterwegs und konnte vom Rad nach 1:16:14 Stunden in die Laufschuhe wechseln. Beide heimischen Triathleten
liefen mit 40:07 Minuten für Wagner und 48:44 Minuten für Hoffmeister noch ordentliche Zeiten und beendeten den Wettkampf nach 2:17:29 Stunden bzw. 2:53:01 Stunden.
Dies reichte zwar nicht für eine vordere Platzierung, welche aber auch nicht bei der erstmaligen Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft zu erwarten war.
Die tolle Atmosphäre dieses internationalen Stelldicheins der Triathlonelite nutzten aber auch weitere Triathleten des Vereins zu einem Start in den offenen Klassen. Eine
herausragende Leistung erbrachte an diesem Tag einmal mehr Danilea Keil über die Sprintdistanz, sie gewann Ihre Altersklasse AK 35 mit einer sehr guten Gesamtzeit von
1:19:27 Stunden (08:35 Minuten, 38:19 Minuten, 23:36 Minuten), was auch gleichzeitig den dritten Platz in dem hochkarätig besetzten Gesamtfeld bedeutete. Frank Keil, der
diese Saison erst mit dem Triathlonsport begonnen hat, zeigte mit einer Gesamtzeit von 1:28:31 Stunden (11:20 Minuten, 38:24 Minuten, 27:15 Minuten) aufsteigende Form.
Auch über die olympische Distanz (1.500 Meter Schwimmen, 44 Kilometer Rad, 10 Kilometer Lauf) ließen es sich mit Andreas Hein (AK 20), Philipp Kaiser (AK 25) sowie
Thorsten Schölermann (AK 35) drei weitere Triathleten des Tri-As Hamm nicht nehmen, den Wettkampf mit internationalem Flair zu erleben. Hein konnte sich mit einer
Gesamtzeit von 2:32:20 Stunden (28:28 Minuten, 1:10:01 Stunden, 45:51 Minuten) als Altersklassen-Elfter knapp vor Kaiser platzieren, der nach 2:32:31 (32:22 Minuten, 1:10:25
Stunden, 40:52 Minuten) ins Ziel kam. Schölermann komplettierte das Feld des Tri-As Hamm nach 3:05:36 Stunden (36:32 Minuten, 1:18:41 Stunden, 57:34 Minuten) und war mit
seinem Saisonabschluß zufrieden. GM
[ nach oben]
Sechs Hammer Triathleten bei der Premiere des Ironman 70.3
Wiesbaden/Taunus, 19. August 2007. Mit dem Ironman 70.3 in
Wiesbaden fand am vergangenen Wochenende erstmals ein Qualifikationsrennen für die Weltmeisterschaft über die halbe Ironmandistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren
und 21,1 km Laufen) auf deutschem Boden statt. Unter den 2000 gemeldeten Startern hatten auch sechs Triathleten aus Hamm den Weg in die hessische Landeshauptstadt angetreten,
um frühmorgens im Schiersteiner Hafen zunächst 1,9 Kilometer zu schwimmen. Die 19 Grad Wassertemperatur waren zwar nicht gerade einladend, konnte die heimischen
Triathleten nicht davor abhalten sich den Herausforderungen des Tages zu stellen, nachdem sie sich alle intensiv auf dieses Event vorbereitet hatten.
Erwartungsgemäß kam der ehemalige Wasserballer Christoph Meyer (AK 40) nach 32 Minuten als erster heimischer Triathlet nach dem Schwimmen aus dem Wasser, dicht
gefolgt von Gregor Mitlewski (AK 40) in Minuten und Heinz Nordhaus (AK 40) in Minuten Ihre Vereinskollegen vom Tri-As Hamm, Bert Balder (AK 45) nach 41 Minuten und Andreas
Brümmer (AK 50) nach 44 Minuten, sowie Rolf Allery (AK 45) vom TV Westfalia in 49 Minuten komplettierten die Hammer Ausdauersportler, bevor es bei guten
Wetterverhältnissen auf die anspruchsvolle Radstrecke durch den hügeligen Rheingau-Taunus-Kreis ging.
Bei der 90-Kilometer-Etappe mit einigen steilen Anstiegen, kurvigen Serpentinen und rasanten Abfahrten kamen selbst ambitionierte Radfahrer an Ihre Grenzen. Insgesamt waren
1.500 Höhenmeter zu bewältigen, wobei insbesondere ein Steilstück nach 75 Kilometern mit über zehn Prozent Steigung den Triathleten schwer zu schaffen
machte.
Hier bestätigte dann Gregor Mitlewski seine derzeit gute Form auf dem Rad, als er sich mit einer Splitzeit von 3:34 Stunden vereinsintern in Führung setzte. Ihm am
nächsten kam der an diesem Tag glänzend aufgelegte Bert Balder mit 3:37 Stunden, gefolgt von Heinz Nordhaus, Andreas Brümmer, und Rolf Allery.
Christoph Meyer musste leider, von Krämpfen geplagt, nach dem Steilstück eine Pause einlegen und ließ sich medizinisch versorgen. Getreu dem Triathlon-Gedanken
„Finishen ist alles“ begab er sich trotzdem wieder auf die Strecke und fuhr letztlich nach 4:04 Stunden in die zweite Wechselzone zum Laufen. Der hügelige und
mit einigen schwierigen Schotterpassagen durchsetzte, dreimal zu durchlaufende Parcours im Wiesbadener Kurpark verlangte den Triathleten noch einmal Alles ab. Trotz der
Widrigkeiten absolvierte Meyer den abschließenden Halbmarathon (21,1 Kilometer) ordentlich und beendete den Wettkampf mit einer Gesamtzeit von 7:03 Stunden.
Wieder einmal bei der Abschlußdisziplin Laufen verlor Mitlewski seine interne Führungsposition, war aber trotzdem mit einer Gesamtzeit von 6:55:58 Std ebenso
zufrieden wie Brümmer mit 6:52 Stunden. Nordhaus, der den gesamten Tag über in allen drei Disziplinen konstante Leistungen ablieferte, und nach 6:42 Stunden ins Ziel
kam, musste aus Hammer Sicht lediglich dem starken Balder mit einer Zeit von 6:29:40 Stunden im Ziel den Vortritt lassen. Der nach dem Veranstaltermotto „Härteste
halbe Tag des Jahres“ endete für die beiden anderen Hammer Triathleten Meyer nach 7:03 Stunden und Allery nach 7:21 Stunden. Alle heimischen Ausdauerathleten
freuten sich über ihre gezeigten Leistungen auf den insgesamt 113 Kilometer in drei Disziplinen und nahmen stolz die Ironman-70.3-Medaille entgegen. GM
[ nach oben]
Möhneseetriathlon
Möhnesee, 12. August 2007. Insgesamt 17 Starterinnen und Starter des Tri-As Hamm haben erfolgreich am Möhneseetriathlon über die diversen Einzel- und
Staffeldistanzen teilgenommen. Als Erstes gingen bei schönstem Sommerwetter die Triathleten der Kurzdistanz an den Start.
Der Möhnesee hatte nach den Regenfällen der vorangegangenen Tage einen sehr hohen Wasserstand, erstmals lief die Möhnetalsperre seit 20 Jahren wieder. Dies
hielt die Triathleten aber keineswegs davon ab, als erste Disziplin 1.500 Meter im See zu schwimmen und sich direkt danach auf die zwei anstrengenden Radrunden der mit
zahlreichen Höhenmetern gespickten Strecke zu begeben.
Gleich von Beginn an war hier Jörg Wagner in der erweiterten Spitzengruppe zu finden und hatte nach dem abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf eine Gesamtzeit von
2:25:49 Stunden aufzuweisen, was den Platz sechs in der Altersklasse M30 bedeutete. Nicht weit hinter ihm kam Andreas Hein nach 2:35:20 Stunden sogar als Zweiter der M20 ins
Ziel, obwohl er auf der Laufstrecke Magenkrämpfe hatte. Mit Philipp Kaiser (M25) nach weiteren anderthalb Minuten sicherte ein Nachwuchstalent den vereinsinternen dritten
Platz, nur vier Sekunden vor seinem erfahrenen Vereinskollegen Jens Dohrmann (M40) mit 2:37:04 Stunden. In gebührendem Abstand folgte Matthias Goldstein (M20) mit
2:48:47, er hatte an diesem Tage auf der Laufstrecke krampfgeplagte Beine. Knapp über drei Stunden benötigte der frisch gebackene Ironman Peter Austermann, der
diesen Wettkampf ganz locker als Regeneration nutzte. Sein Ziel, erstmalig eine Kurzdistanz zu finishen, verwirklichte Andreas Osterhoff (M35) in ordentlichen 3:14:45 Stunden,
hiermit war er kurz hinter dem an diesem Tage ältesten Triathleten in Reihen des Tri-As Hamm, Bernhard Fischer (M55) mit einer Zeit 3:14:07 platziert.
Eindeutig der Spaß stand im Mittelpunkt der Staffel Tri-As-Master, hier teilten sich in der Reihenfolge Susanne Hanemann, Iris Höfer und Detlev Gräwe die drei
Disziplinen und erzielten eine Zeit von 2:53:37 Stunden.
Über die halb so lange Volksdistanz (500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radrennen und 5 Kilometer Laufen), begab sich an diesem Nachmittag mit Jutta Picker nur eine Frau
des Vereins auf die Strecke und war mit Ihrer Zeit von 1:28:34 Stunden sehr zufrieden.
Die stärkste Leistung vom Tri-As Hamm über die Sprintdistanz erbrachte an diesem Tag Carsten Friedrich (M25) der in 1:16:45 Stunden Fünftplazierter seiner
Altersklasse wurde. Dr. Heinz Hähnel (M55), der sich für die Weltmeisterschaften in Hamburg qualifiziert hat und sich daher mitten in der unmittelbaren Vorbereitung
befindet, lieferte ebenfalls einen sehr guten Wettkampf ab und kam nach 1:18:48 ins Ziel. Nur fünf Sekunden nach ihm kam Christoph Meyer (M40), der das Kunststück
vollbrachte die achtbeste Schwimmzeit der 380 Starter zu erzielen. Bert Balder (M45) komplettierte die gute Vereinsleistung mit einer Gesamtzeit von 1:22:39 Stunden, denn alle
Triathleten des Tri-As Hamm waren damit im ersten Viertel des Starterfeldes platziert. GM
[ nach oben]
Regionalliga: Tri-As-Damen auf starkem fünften Tagesrang
Sassenberg, 5.
August 2007. Der vierte Start der Regionalliga-Frauenmannschaft des Tri- As Hamm im Rahmen des Sassenberger Feldmarktriathlons war mit dem fünften Gesamtplatz ein
voller Erfolg. Bei sehr heißem Wetter gelang dem Triathlonteam in der Besetzung Susanne Hanemann, Meike Hoffmeister und Daniela Keil damit die bislang beste
Saisonplatzierung.
Susanne Hanemann erfuhr erst in der Vorwettkampfwoche, dass sie den krankheitsbedingten Ausfall einer Mannschaftskollegin kompensieren sollte. Obwohl nicht im Training,
stellte sie sich in den Dienst der Mannschaft und zeigte mit Einzelleistungen von 25:28 Minuten im Schwimmen (1,3 Kilometer), 1:42:44 Stunden beim Radfahren über 45
Kilometer und dem abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf mit einer Gesamtzeit von 3:18:46 Stunden eine ansprechende Leistung.
Schneller als Ihre Vereinskollegin, nämlich mit einer Gesamtzeit von 2:40:15, konnte Meike Hoffmeister im Ziel den sehr guten zehnten Platz belegen. In Ihrer
Paradedisziplin, dem Laufen, hatte sie an diesem Tag mit 46:25 Minuten sogar die drittschnellste Zeit der gesamten Regionalliga-Starterinnen, nachdem sie für die 45
Kilometer der windanfälligen Radstrecke durch das Münsterland 1:26:20 Stunden benötigt hatte und zuvor schon das Schwimmen im Feldmarksee in starken 27:29
Minuten absolviert hatte.
Die beste Leistung des Tri -As Hamm an diesem Tag erbrachte einmal mehr Daniela Keil, die sogar Gesamtdritte im stark besetzten Feld wurde. Den Grundstein für diesen
großen Erfolg legte sie mit 1:22:21 Stunden in der zweiten Disziplin, was die schnellste Radzeit des Feldes bedeutete. Aber auch Ihre Schwimmleistung konnte sie mit
22:30 Minuten im Vergleich zu den vorangegangenen Wettkämpfen verbessern, ebenso wie Ihre Laufzeit von 49:29 Minuten.
Am Ende des Wettkampfs sprang mit der geschlossenen Mannschaftsleistung ein hervorragender fünfter Platz heraus, der beim Regionalliga-Abschluss in Xanten möglichst
noch getoppt werden soll.
Ebenfalls beim 20. Feldmarktriathlon am Start waren mit Iris Höfer und Thorsten Schölermann zwei weitere Triathleten des Tri-As Hamm in der offenen Klasse am Start.
Hier konnte Höfer mit einer Gesamtzeit von 2:58:25 ebenso überzeugen wie Schölermann in 2:54:40 Stunden. GM
[ nach oben]
Altersklassensiege für Tri-As Hamm beim Rinkeroder Volkslauf
Rinkerode, 30. August 2007. Mit Meike und Andreas Hoffmeister sowie Heinz Hähnel waren am vergangenen Samstag beim Rinkeroder Volkslauf auch Starter des Tri-As
Hamm am Start. Während des Wettkampfes herrschte zwar starker böiger Wind, und der viele Regen der vergangenen Tage hatte der Laufstrecke durch den Wald stark
zugesetzt, so dass die die Läufer teilweise großen Pfützen ausweichen mussten. Der Veranstalter hatte trotzdem einen schönen Rundkurs als Strecke
ausgewiesen, und die Hammer Starter waren sehr erfolgreich.
So konnte Heinz Hähnel bei seinem Rennen über 6 Kilometer die Altersklasse M55 mit einer Zeit von 26:10 Minuten für sich entscheiden. Auch die Triathletin Meike
Hoffmeister konnte Ihre Altersklasse W35 gewinnen, sie startete allerdings über 10 Kilometer, für die sie trotz der Widrigkeiten nur 44:04 Minute benötigte,
dies bedeutete gleichzeitig den zweiten Gesamtplatz bei den Frauen.
Für die Tri-As'ler Hoffmeister und Hähnel diente dieser Lauf zur unmittelbaren Vorbereitung auf die Triathlon-Weltmeisterschaft über die olympische Distanz in
Hamburg, für die beide qualifiziert sind. Ebenfalls über 10 Kilometer am Start war Andreas Hoffmeister, der in neuer persönlicher Bestzeit von 47:36 min ins
Ziel kam. GM
[ nach oben]
Ironman Austria 2007: Erster Ironman für Austermann, Bestzeit für Chrzanowski und Hawaii-Quali für Aschwer
Klagenfurt, 25.
Juli 2007. Unter den 2.280 Startern beim neunten Ironman Austria im österreichischen Klagenfurt waren auch drei Triathelten vom Tri-As Hamm vertreten. Allesamt
schlugen sie sich recht achtbar und sorgten gar für eine positive Überraschung. Schnellster der heimischen Ironmantriathleten war erwartungsgemäß der
33-jährige Torsten Chrzanowski (Foto) in neuer persönlicher Bestzeit von 9:52 Stunden. Ihm folgten Hermann Aschwer in 11:19 Stunden, der sich als überraschender
Altersklassensieger für den Ironman Hawaii qualifizierte, und Peter Austermann in 13:56 Stunden.
Mit einem hochkarätige Starterfeld aus 43 Nationen gehört der Ironman Austria seit Jahren zu den größten Ironmanveranstaltungen weltweit. Die mehr als
100.000 Zuschauer sorgten bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 28-30 Grad für unvergessene Eindrücke.
Das Schwimmen im 23 Grad warmen Wörthersee um 7 Uhr in der Früh war die erste große Prüfung des noch langen Wettkampftages. Der medienwirksame
Schwimmmassenstart vom Strandbad in Klagenfurt sorgte für einige Turbulenzen. 4.560 Arme und 4.560 Beine kannten nur eins, das erste Teilziel des Tages möglichst
schnell zu erreichen. Chrzanowski entstieg den Fluten nach genau 1.01 Stunden, Austermann nach 1:14 Stunden und Aschwer nach 1:16 Stunden.
Den zwei Mal zu durchfahrenen Radkurs von 180 Kilometern und insgesamt 2.000 Höhenmetern meisterte Torsten Chrzanowski wieder als schnellster einheimsicher Triathlet in
5:14 Stunden, vor Aschwer in 5:38 Stunden und Austermann in 5:59 Stunden. Nach seinem fulminaten sechsten Rang bei der Triathlonhalbdistanz in Dresden hatte Chrzanowski auf
dem Rad allerdings etwas mehr als seinen erzielten Schnitt von 35 Stundenkilometern erwartet. Dieses setzte sich dann auf der Marathonstrecke fort. Seine derzeitigen
läuferischen Fähigkeiten konnte er nicht vollends abrufen. Dennoch waren seine 3:30 Stunden bei den äußeren Bedingungen eine ansprechende Leistung. Als
insgesamt 149. finishte er nach 9:52:38 Stunden. Damit ist er der fünfte Tri-As-Athlet, der die magische Grenze von zehn Stunden unterbieten konnte.
Mit gekonnt gleichmäßiger Rad- und Laufzeit und einem mittleren Pulswert von nur 129 Schlägen pro Minute absolvierte der erste Vorsitzende des Vereins, Hermann
Aschwer, seinen Wettbewerb und war selbst am meisten überrascht, als er bereits nach 11:19:16 Stunden und ohne jegliche Probleme das Ziel in Klagenfurt erreichte. Die
Überraschung war groß, als das Gesamtergebnis bekannt wurde. Sein 757. Platz im Gesamtklassement bedeutete Rang 1 in der Altersklasse M60 und somit die
Qualifikation für den Ironman auf Hawaii am 13. Oktober 2007. Da Aschwer auf diesen Platz verzichtete, freute sich der Nächstplatzierte über den Hawaiiplatz.
Dass ein durchdachtes Ironmantraining für jeden gut ausdauertrainierten Athleten möglich ist, beweist Aschwer immer wieder. Mit einem mittleren Trainingsaufwand von
nur einer Stunde pro Tag absolviert er bei idealen Pulswerten seine Ausdauerwettbewerbe.
Besondere Freude herrschte bei den Hammer Aktiven und deren Betreuern, als der Ironman-Roockie Peter Austermann dem Ziel zustrebte. Erstmals finishte er bei einem Ironman
über 226 Kilometern, nach insgesamt 13:54:30 wurde er von seinen Sportfreunden im Ziel groß gefeiert. Für ihn hatte sich das Frühjahrstrainingscamp auf
Mallorca gelohnt.
Übrigens, Sieger bei den Profis wurde der Belgier Marino Vanhoenacker in 8:06:41 Stunden vor dem Österreicher Norbert Langbrandtner in 8:19:58 Stunden und dem Bonner
Max Longree in 8:20:13 Stunden. Bei den Damen siegte Edith Niederfringer aus Italien in 9:08:47 Stunden vor Veronika Hauke aus Österreich in 9:09:33 Stunden und der
Australierin Rebecca Preston in 9:15:55 Stunden.
[ nach oben]
Tri-As stark vertreten beim Saerbecker Triathlon
Saerbeck, 1. Juli 2007. Gleich sechs Athleten des Tri-As absolvierten ihr Triathlondebüt am vergangenen Sonntag in Saerbeck. Mit tatkräftiger
Unterstützung der zwei „alten Triathlonhasen“ Heinz Nordhaus und Thorsten Schölermann finishten Thorsten Beckemeyer, Johannes und Sabine Hartkamp,
Andreas Kauke, Frank Keil und Michael Krchov in der Volksdistanz beim 25. Saerbecker Classic. Keil kam als schnellster Neuling nach 1:22:16 Stunden ins Ziel, danach folgten
Kauke mit 1:24:06, Beckemeyer mit 1:24:12, Krchov mit 1:25:50, Sabine Hartkamp mit 1:26:07 und ihr Mann, der durch einen Muskelfaserriß in der Wade stark
eingeschränkt war, nach 1:33:07 Stunden. Die „Zugpferde“ Nordhaus und Schölermann warteten teilweise auf ihre Schützlinge, um ihnen noch
während des Wettkampfes praktische Tipps zu geben, und machten erst auf den letzten Metern Tempo, so dass Nordhaus nach 1:15:32 und Schölermann nach 1:21:51 Stunden
die Ziellinie überquerten. Die typischen Anfängerfehler wie die vergessene Startnummer oder die Suche nach dem eigenen Rad wurden selbstverständlich auch von
einzelnen begangen, doch am Ende war allen sechsen eins gemein: sie sind infiziert vom Triathlon-Virus und werden noch weitere Wettkämpfe absolvieren.
Zwei weitere Athleten des Tri-As waren am Sonntag am Start. Bert Balder und Christoph Meyer hatten sich für die Olympische Distanz gemeldet. Meyer kam schon nach 22:56
Minuten aus dem Wasser, fuhr den 42-Kilometer-Rundkurs in 1:15:36 Stunden und lief die Zehn Kilometer in schnellen 50:11 Minuten, so dass am Ende eine Zeit von 2:28:43 h den
81. Gesamtplatz bedeutete. Balder ließ es etwas langsamer angehen und benötigte für die 1,5-Kilometer-Schwimmstrecke 28:24 Minuten, holte dann aber auf dem Rad
in 1:15:59 Stunden wieder auf und beendete nach 52:40 Minuten seinen Wettkampf mit einer Gesamtzeit von 2:37:03 Stunden. DK
[ nach oben]
Regionalliga-Start in Saerbeck: Tri-As-Damen immer besser in Form
Saerbeck, 1. Juli 2007. Die Regionalliga-Damen des Tri-As haben am vergangenen Wochenende beim dritten Ligawettkampf in Saerbeck auf der Sprintdistanz ihre deutlich
nach oben zeigende Formkurve weiter bestätigt. Mit einem passablen neunten Platz konnten Meike Hoffmeister, Daniela Keil und Jutta Picker sich weiter in der Ligatabelle
nach vorn arbeiten. Der Wettergott hatte es an diesem Tag mit den Sportlerinnen gut gemeint, und der Durchgang konnte ohne Regenschauer absolviert werden.
Nur die doch sehr kalte Wassertemperatur machte insbesondere Keil zu schaffen. Um Zeit in der Wechselzone zu sparen, hatte sie sich entschlossen, ohne Neoprenanzug die nur 600
Meter im Badesee zu bestreiten, doch das musste sie bitter bereuen. Durch die extrem ausgekühlten Arm- und Beinmuskeln benötigte sie für die Schwimmstrecke
12:39 Minuten, welches deutlich unter ihrer sonstigen Schwimmleistung lag. Auch das anschließende Radfahren wollte nicht so recht gelingen, obwohl sie letztendlich doch
noch, mit 37:15 Minuten, die fünftschnellste Radzeit der Liga auf dem 20-Kilometer-Rundkurs fuhr. Mit wieder aufgewärmter Muskulatur lief Keil nach 23:53 Minuten und
einer Gesamtzeit von 1:13:47 Stunden als 15. der Liga durchs Ziel.
Ihre Mannschaftskollegin Hoffmeister demonstrierte erneut ihre überwältigende Stärke in der Laufdisziplin und lief mit 22:07 Minuten die neuntschnellste
Ligazeit auf dem 5-Kilometer-Kurs. Für die Schwimmstrecke benötigte Hoffmeister 14:21 Minuten, für die Raddistanz 39:15 Minuten, so dass im Ziel eine Zeit von
1:15:43 Stunden auf der Uhr stand.
Picker, die dritte im Bunde, zeigte wieder eine durchweg konstante Leistung und legte die einzelnen Strecken in 13:45 Minuten, 40:00 Minuten und 26:58 Minuten zurück, so
dass bei ihr eine Gesamtzeit von 1:20:43 Stunden herauskam.
Insgesamt waren sich aber alle drei Damen einig: Da geht noch mehr! Die vier Wochen bis zum nächsten Wettkampf in Sassenberg werden optimal genutzt, um mit einer erneuten
verbesserten Leistung die Ligatabelle weiter empor zu klettern. DK
[ nach oben]
Langdistanz Roth: Gregor Mitlewski verbessert seine Bestzeit
Roth, 24. Juni 2007. Im Feld der 2700 Einzelstarter aus 44 Ländern beim Triathlon über die Ironmandistanz, war im diesen Jahr mit Gregor Mitlewski vom
Tri As Hamm lediglich ein heimischer Triathlet. Den Auftakt früh morgens ab 6:20 Uhr bildete das Schwimmen über 3,8 km im Main Donau Kanal.
Als Starter der letzten Startgruppe konnte Gregor Mitlewski in seiner stärksten Einzeldisziplin bereits viele der vor ihm gestarteten Triathleten überholen und kam
bereits nach 1:11:23 Stunden in die Wechselzone zum Radfahren. Nach fixem Wechsel der Schwimmkleidung auf den Raddress in knapp über einer Minute befand sich der
Triathlet schon auf der 180 km langen Radstrecke über das profilierte fränkische Seenland. Hier waren bei leichtem Wind rund 1300 Höhenmeter auf zwei Runden zu
überwinden, unter anderem auch der in Triathlonkreisen als größter Katapult der Welt genannte Solarer Berg. Hier stehen traditionell viele der diesjährig
nach Polizeiangaben ca. 140.000 Zuschauer am Streckenrand und bilden, wie bei den Bergetappen der Tour de France, eine lediglich enge Gasse. Angespornt durch diese grandiose
Unterstützung fuhr der Triathlet aus Rhynern in der ersten Runde schneller als geplant, und musste dafür auf der zweiten Runde Tribut zollen, die er mit leichten
Oberschenkelkrämpfen zwanzig Minuten langsamer absolvierte. Mit einem Radsplit von 6:42:09 Stunden war er damit trotzdem noch knapp eine Stunde schneller als bei seinem
Ironman-Debut im vergangenen Jahr.
Beim Wechsel zu seiner schwächsten Disziplin nahm sich Mitlewski jetzt mehr Zeit, um auch seine Muskulatur wieder ein wenig zu regenerieren. Ein nicht leichtes
Unterfangen, bei der sich nun stellenden Aufgabe den Marathonlauf über 42,195 km anzugehen. Dem Triathleten des Tri As Hamm kam hierbei seine mentale Stärke zu Gute,
als er trotz der 27 Grad Wärme und einer bereits nach 5 km aufgeplatzten Blase nicht an Aufgabe dachte und seinen Marathon mit langen Gehpausen trotzdem ins Ziel brachte.
Beim Zieleinlauf im voll besetzten Rother Triathlonstadion stand eine Gesamtzeit von 14:21:53 Stunden. Überwältigt von der grandiosen Stimmung und glücklich
über die um letztlich dreißig Minuten verbesserte Ironmanzeit standen hier Gregor Mitlewski beim Überreichen der Finishermedallie Tränen in den Augen.
"Auf den langen 226 km überlegst Du dir oft, warum Du Dir das antust, aber den Moment des Zieleinlaufes, den wirst Du Dein Leben lang nicht vergessen" zeigte sich der
Rhyneraner Triathlet restlos begeistert. GM
[ nach oben]
Triathlon Kamen: Damen-Regionalliga-Team auf Rang zehn
Kamen, 17. Juni 2007 Der zweite Start des Damen-Regionalligateams des Tri-As Hamm gestaltete sich wesentlich erfolgreicher als die Auftaktveranstaltung der Vorwoche.
Mit Jessica Korte (AKW20), Meike Hoffmeister (AKW35) und Jutta Picker (AKW35) schickte der heimische Triathlonverein eine veränderte Mannschaft in das Rennen über
1000 Meter Schwimmen im Freibad, anschließendem Radrennen über 40,7 Kilometer und dem obligatorischen Zehn-Kilometer-Lauf. Während beim chaotischen
Liga-Auftakt in Dortmund ein großer Teil der Sportler Probleme mit der Streckenführung hatten, und unter den rund 100 Dreikämpfern, die aus der Wertung
genommen werden mussten, auch zwei Hammer Triathletinnen waren, landete der Tri-As in Kamen auf Rang zehn.
Schon bereits bei der Auftaktdisziplin zeigten die Triathletinnen eine homogene Leistung, sie kamen alle drei geschlossen knapp unter 23 Minuten aus dem Wasser. Der Wechsel
auf das Rad klappte bei Hoffmeister am besten, so dass sie sich hier bereits vereinsintern an die Spitze setzte und den flachen Rundkurs bei unangenehmem Wind bereits nach
weiteren 1:19:41 Stunden bewältigt hatte. Ebenfalls mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 Stundenkilometer kam Picker nach 1:20:58 Stunden und die stark
verbesserte Korte nach 1:21:38 Stunden in die zweite Wechselzone zum Laufen.
Angefeuert von der zahlreichen Unterstützung der Vereinskollegen am Streckenrand schaffte Meike Hoffmeister das Kunststück, über 10 Kilometer mit 45:50 Minuten
die fünftschnellste Laufzeit im Feld zu erzielen. Ebenfalls eine gute Zeit trotz knapp bemessenen Trainings erreichte Jutta Picker mit 54:48 min. Die jüngste
Starterin des Tri-As Teams mit Jessica Korte konnte Ihre Laufzeit aus der Vorwoche deutlich verbessern und lief 57:03 Minuten. Am Ende standen Gesamtzeiten von 2:28:31 Stunden
für Hoffmeister, 2:38:38 Stunden für Picker und 2:41:39 Stunden für Korte und der zehnte Gesamtplatz an diesem Tag.
Auch die Herren des Tri-As Hamm waren bei dieser Veranstaltung erfolgreich am Start. Hermann Aschwer gewann überlegen mit einer Gesamtzeit von 2:24:36 Stunden die
Altersklasse M60, obwohl er bei der Auftaktdisziplin 100 Meter zu weit geschwommen war. Auch Jens Dohrmann setzte in der AK M40 mit dem dritten Platz in 2:12:13 Stunden ein
deutliches Ausrufezeichen. Mit den Einzelzeiten von 17:07 min beim Schwimmen, 1:26:52 beim Radfahren und 45:21 min beim Laufen kam er im starken Feld auf den insgesamt zehnten
Platz. Ihren ersten Triathlon überhaupt bewältigten erfolgreich gleich drei Neuzugänge des Tri-As, wobei Martin Schröer (AKM45) nur 2:39:16 Stunden
benötigte, knapp gefolgt von Frank Stammler (AKM40) in 2:41:40 Stunden und vor Gerald Pietsch (AKM45) mit einer Gesamtzeit von 2:53:41. GM
[ nach oben]
Kai Krüger gewinnt Amateur-Radrennen in Bremerhaven
Fürth/Gelsenkirchen/Bremerhaven, 10. Juni 2007. Kai Krüger hatte sich in der vergangenen Woche mit drei Starts bei verschiedenen Radrennen in ganz Deutschland
viel vorgenommen. Zunächst ging er in Fürth/Bayern auf ein 70-Kilometer-Rundstreckenrennen, kam dort aber wegen eines Sturzes auf der Zielgeraden nur auf den 92.
Platz. Beim darauffolgenden Rennen drei Tage später in Gelsenkirchen über 20 Kilometer zeigte er sich davon bereits gut erholt und erreichte dort einen guten
sechsten Platz im Gesamtklassement.
Seine derzeit sehr gute Form konnte Kai Krüger dann wiederum zwei Tage später in Bremerhaven unter Beweis stellen. Zunächst ging er bei einem Zeitfahren
über eine Meile (1,61 Kilometer) an den Start und kam nach 2:30 Minuten ins Ziel, was letztlich mit nur einer Sekunde Abstand zum Gewinner Platz zwei bedeutete.
Der winkelige Ein-Meilen-Rundkurs im Fischereihafen war ihm an diesem Tag wie auf den Leib geschrieben, denn nach einer Pause von dreißig Minuten nach dem Zeitfahren
wurde ein Rennen über 15 Runden gefahren. Nach etwa der Hälfte des Rennens konnte er sich in einer Dreiergruppe vom Feld absetzen.
Zu dritt an der Spitze wurde ein sicherer Vorsprung herausgefahren und gut gemeinsam gearbeitet, ab der 13. Runde begannen dann die Attacken der Konkurrenten, doch Krüger
konnte sich immer das Hinterrad der Führenden halten. In der letzten Kurve ging er dann mit nur noch einem Radsportler auf die etwa 300 Meter lange Zielgerade, wobei er
in der besseren hinteren Position fahren konnte. Aus dem Windschatten heraus überholte Kai Krüger wenige Meter vor dem Ziel und gewann nur mir einem halben Vorderrad
Abstand das erstmalig ausgetragene Rennen. GM
[ nach oben]
Torsten Chzanowski Sechster über die Mitteldistanz in Moritzburg
Moritzburg, 11. Juni 2007. Vor der sehr schönen Kulisse und in der Umgebung des Schlosses in Moritzburg/Sachsen fand am vergangenen Wochenende ein Triathlon
über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen statt. Mit Torsten Chzanowski (AK 30) vom Tri As Hamm war auch ein heimischer Triathlet am späten
Vormittag an den Start gegangen. Im 25 Grad warmen Schlossteich waren Neoporenanzüge diesmal nicht erlaubt, doch der Bockum-Höveler erreichte dennoch mit 38:21 min
eine ansprechende Zeit. Chzanowski hatte diesen Wettkampf als Testwettkampf für seine geplante Ironmanqualifikation in Klagenfurt Anfang Juli geplant und wollte
insbesondere in der zweiten Disziplin, dem Radfahren, besonders gut abschneiden. Die 90 Kilometer Radstrecke war nahezu windstill und nur leicht hügelig, die also
insgesamt sehr schnelle Strecke absolvierte der Tri As'ler in 2:31:40 Stunden mit der zweitschnellsten Zeit des Tages.
So konnte er bereits als Fünfter auf den abschließenden Halbmarathon gehen, bei mittlerweile 34 Grad Mittagshitze aber keine leichte Aufgabe. Bei den insgesamt vier
zu absolvierenden Runden durch den Schlosspark gestaltete es sich für den erfahrenen Triathleten schwierig, überhaupt genug Flüssigkeit aufzunehmen um nicht zu
dehydrieren. Trotz leicht krampfender Oberschenkelmuskulatur durch das harte Radfahren und der Hitze, gab er auf der Laufstrecke noch einmal alles und hatte im Ziel eine
Laufzeit von 1:31:58 Stunden. Insgesamt beendete er die halbe Ironmandistanz mit einer Gesamtzeit von 4:41:59 Stunden, was den sechsten Platz im Feld bedeutete, in seiner
Altersklasse war er sogar Zweitplatzierter. Der Wettkampf hat Torsten Chzanowski viel Kraft gekostet, aber seine Standortbestimmung durch diesen Testwettkampf fiel positiv
aus. "Wenn ich diese Form konservieren kann könnte ich die Qualifikation für die Weltmeisterschaften auf Hawaii durchaus schaffen" zeigte sich der Triathlet im Ziel
zufrieden mit seiner sehr guten Leistung an diesem Wettkampftag. GM
[ nach oben]
Tri-As'ler deutschlandweit im Einsatz - Eleftherios Besche bewältigt erfolgreich Duathlon Langdistanz
Kelheim/Bremerhaven, 26. Mai 2007. Parallel zu den bayerischen Meisterschaften fand der längste Duathlon auf deutschem Boden über zehn Kilometer Laufen,
anschließendem 84-Kilometer-Radfahren und finalem 20-Kilometer-Lauf am malerischen Donaudurchbruch statt. Für Elefterios Besche aus den Reihen des Tri-As Hamm war
dies der erste Start über die Langdistanz, dementsprechend nervös ging er zunächst an den Start. Doch diese Nervosität legte sich schnell, als er die zehn
Kilometer der Auftaktdisziplin verhalten, aber trotzdem in einer guten Zeit von 47:45 Minuten, absolvierte. Nach der ungewöhnlichen Wechselzone auf Kopfsteinpflaster
stellte die zweite Etappe über 84 Kilometer die Duathleten vor weiteren Herausforderungen, da einerseits die Sonne den ganzen Tag vom Himmel brannte und andererseits eine
anspruchsvolle Radstrecke den Athleten viel abverlangte. Während des Wettkampfes mussten die Teilnehmer aufgrund der Hitze extrem viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
Durch einen Moment Unachtsamkeit verlor der Hammer Duathlet seine Wasserflasche und wurde wegen des Malheurs auch noch überflüssigerweise wegen angeblicher
Behinderung mit einer zehnminütigen Zeitstrafe belegt. Doch auch hiervon ließ Besche sich nach einem Radsplit von 2:53:50 Stunden nicht entmutigen und gab auf dem
abschließenden 20 km Lauf noch einmal alles und lief hier trotz eingerechneter Penalty ein Zeit von 1:55:10 Stunden. „Die Stimmung an den Strecken war grandios und
insbesondere auf der Radstrecke hatte man als Teilnehmer ein richtiges Tour-de-France-Feeling" zeigte sich Eleftherios Besche begeistert als er mit einer Gesamtzeit von
5:36:45 Stunden ins Ziel kam.
Parallel zu diesem Wettkampf war auch ein weiterer Athlet des Tri As Hamm im Einsatz, Detlef Gräwe lief beim Gorch-Fock-Marathon in Bremerhaven den zweiten Marathon
innerhalb von drei Wochen. Bei angenehmen Temperaturen und guten äußeren Witterungsbedingungen begaben sich die Läufer und Läuferinnen auf die
interessante Strecke am Jadebusen, die auch durch den dortigen Marinehafen führte und insgesamt zweimal zu durchlaufen war. Detlef Gräwe belegte bei diesem Marathon
in einer Zeit von 3:37:08 Stunden den 40. Rang in der Gesamtwertung von 283 Finishern. In seiner Altersklasse M 50 bedeutete dies den sehr guten fünften Platz. GM
[ nach oben]
Erste Saison-Erfolge: Andreas Hein und Jörg Wagner belegen in Gladbeck Treppchenplätze
Gladbeck, 24. Mai 2007. Vier Triathleten des Tri-As Hamm starteten beim gut besetzten
Triathlon am Rand zum Münsterland bei zunächst mäßig warmen Außenverhältnissen über die verkürzte olympische Distanz, bestehend aus
1000 Metern Schwimmen, 37 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. Im warmen Freibad kam Jörg Wagner (Altersklasse 30) bereits nach 16:24 Minuten aus dem Wasser,
dicht gefolgt von Andreas Hein (AK 20) mit 16:42 Minuten, etwas mehr Zeit ließen sich Peter Austermann (AK 45) mit 20:07 Minuten und Phillip Kaiser (AK20) eine weitere
Sekunde dahinter.
Anschließend ging es direkt auf die holprige und teilweise leider auch recht gefährliche Radstrecke, auf der wiederum Wagner positive Akzente setzen konnte und
bereits nach 1:01:52 Stunden in die zweite Wechselzone kam. Aber auch Hein überzeugte in guten 1:06:46 Stunden. Kaiser hingegen hatte auf diesem Streckenabschnitt viel
Pech, war in eine Radkollision mit Sturz verwickelt und verlor so wertvolle Zeit, ließ sich aber davon nicht entmutigen und beendete die zweite Disziplin in 1:11:05
Stunden. Austermann meisterte die Radstrecke in 1:16:45 Std.
Das intensive vereinsinterne Lauftraining machte sich dann auf der flachen und schnellen Laufstrecke durch den angrenzenden Park insbesondere bei Jörg Wagner mit 38:12
min und Phillip Kaiser mit 40:41 min auf dem Zehn-Kilometer-Lauf bemerkbar, aber auch Andreas Hein zeigte sich mit seiner Laufzeit von 41:46 Minuten zufrieden.
Wie stark die Hammer Triathleten an diesem Tag waren, ließ sich an den sehr guten Tagesplatzierungen ablesen, Jörg Wagner beendete den Wettkampf mit einer
Gesamtzeit von 1:56:29 Stunden als Gesamtfünfter und sogar Zweiter seiner Altersklasse, Andreas Hein wurde mit insgesamt 2:05:15 Stunden in seiner Altersklasse Dritter
und erreichte somit ebenfalls einen Treppchenplatz. Trotz der beschriebenen Widrigkeiten erreichte Phillip Kaiser mit 2:11:55 Stunden auf seiner ersten olympischen Distanz
einen beachtlichen siebten Platz. Die gute Teamleistung vervollständigte Peter Austermann mit einer Gesamtzeit von 2:32:30 Stunden, die er als Wettkampfvorbereitung
für seinen Ironmanstart locker absolvierte. GM
[ nach oben]
Saisonvorschau: Damen-Regionalligateam des Tri As Hamm formiert sich neu
Hamm, 24. Mai 2007. Für die Regionalliga-Damenmannschaft des Tri-As Hamm werden in der nunmehr beginnenden Saison insgesamt fünf Ligastarts zu absolvieren
sein, wobei an vier Terminen eine olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 44 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) zu bewältigen ist, und bei einer Veranstaltung
eine Sprintdistanz (0,5/20/5). Die Mannschaft steht in ihrem zweiten Jahr in der Regionalliga vor einem kleinen Umbruch, da drei der letztjährigen Starterrinnen Nachwuchs
erwarten und daher das Team in dieser Saison nicht verstärken können.
Trotzdem ist die Damenriege stark besetzt, da die schnellste Triathletin des letzten Jahres, Daniela Keil, ihre gute Form über den Winter ausbauen konnte und bei allen
Starts der Regionalliga die Mannschaft anführen wird. Ebenfalls alle Wettkämpfe wird Jessica Korte bestreiten, die durch Ihre berufliche Tätigkeit bei der
Bundeswehr die sportliche Herausforderung des Ausdauerdreikampfes gewohnt ist. Nachdem Meike Hofmeister im vergangenen Jahr eine Babypause eingelegt hatte, wird die Ahlener
Triathletin in Reihen des Tri As Hamm insbesondere bei Ihrer Paradedisziplin, dem Laufen, wichtige Punkte für das Team erkämpfen können. Von Iris Kuballa als
Neuzugang zur Frauenmannschaft ist einiges zu erwarten, da die bekannte Fitnesstrainerin Ihre Stärke im Besonderen auf anspruchsvollen Radstrecken sieht. Mit Jutta Picker
als erfahrenerer Triathletin steht eine in allen drei Disziplinen ausgeglichene Starterin ebenfalls im Regionalligakader. Martina Hähnel, die in den letzten Jahren
pausiert hatte, wird das Team als komplettieren. Als sportliches Ziel für das kommende Jahr hat der sportliche Leiter der Mannschaft, Jörg Wagner, eine einstellige
Tabellenplatzierung zum Ende der Saison ausgegeben. Die heimischen Triathletinnen sind optimistisch, dieser Maßgabe entsprechen zu können.
Bei den Männern im Tri As ist die Zielsetzung wie bereits im vergangenen Jahr eine andere. Bedingt durch die Starts bei diversen Mitteldistanzen (1,9 km-90km-21km) und
natürlich auch der Ironman-/Langdistanz (3,8 km - 180 km -42 km) ist wiederum keine Herrenmannschaft zum Ligastart gemeldet, da die Trainingsschwerpunkte hier anders
gesetzt werden müssen. So wird Jörg Wagner die Langdistanz in Moritzburg Anfang Juni in Angriff nehmen und hat sich hier eine Top-Ten Platzierung vorgenommen. Kurz
danach wird Gregor Mitlewski als einziger Hammer Starter beim Triathlonklassiker über die Ironmandistanz in Roth versuchen seine letztjährige Wettkampfzeit um eine
Stunde zu unterbieten. Beim Ironman in Klagenfurt/Österreich werden mit Peter Austermann, der sich erstmalig auf diese Distanz heranwagt, Hermann Aschwer, der allein hier
bereits zum zehnten Mal am Start ist, und Torsten Chrzanowski drei Triathleten aus Hamm den Ausdauerdreikampf aufnehmen. Chrzanowski hat sich hier zum Ziel gesetzt die
Qualifikation zur Triathlon-WM auf Hawaii zu schaffen. Der erfahrene Ironman Detlev Gräwe wird in diesem Jahr hingegen seinen Schwerpunkt nicht auf Triathlon sondern auf
diverse Marathon- und Ultraläufe legen. Der Duathlet Eleftherios Besche in Reihen des Tri As wagt sich an eine Duathlon-Langdistanz (12 Kilometer Laufen, 100 Kilometer
Radfahren, 20 Kilometer Laufen) in Kelheim und möchte hier in einer guten Zeit finishen.
Mit Iris Kuballa, Neuzugang Andreas Meyer, Heinz Nordhaus, Bert Balder, Andreas Brümmer, Torsten Chrzanowski und Gregor Mitlewski werden sieben Triathleten des Vereins am
Ironman70.3, einer Mitteldistanz (1,9/90/21,1) in Wiesbaden am Start sein. Als Höhepunkt in diesem Jahr stehen die Weltmeisterschaften über die Kurzdistanz
(1,5/44/10) in Hamburg an, hier konnte sich bereits Jörg Wagner für das deutsche Team qualifizieren. Der Tri As Hamm hofft hier, dass noch weitere Triathleten des
Vereins die Quali-Norm schaffen werden und die deutschen Farben vertreten können.
Mit Phillip Kaiser, Andreas Hein und Gregoire Blanc haben sich im letzten Jahr junge und sehr ambitionierte Triathleten dem Verein angeschlossen. Die ersten
Wettkampfergebnisse zeigen, dass hier eine neue erfolgreiche Triathlongeneration heranwächst, so dass Tri As Hamm demnächst auch wieder eine Herrenmannschaft in den
Ligabetrieb melden wird. Die Mitglieder des Vereins, der mittlerweile auf 67 Mitglieder angewachsen ist, werden noch an diversen anderen nationalen und internationalen
Triathlonveranstaltungen teilnehmen und hoffen auf eine gute Saisonplatzierung, insbesondere des Aushängeschildes Regionalligamannschaft der Damen. GM
[ nach oben]
Hoffmeister gewinnt Straßenlauf in Vorhelm
Vorhelm, 15. April 2007. Meike Hoffmeister hat das Fünf-Kilometer-Rennen beim Volks- und Straßenlauf
„Rund um die Wibbeltkapelle“ in Ahlen-Vorhelm gewonnen. Die Ahlener Triathletin, die für den Tri-As Hamm startet, konnte sich nach 22:02 Minuten knapp
gegen Lena Rohe aus Welwer durchsetzen. MTS
[ nach oben]
Jahresrückblick und -hauptversammlung
Hamm, 14. Januar 2007. Die Jahreshauptversammlung des Triathlon-Vereins Tri-As Hamm war, wie in den vergangenen Jahren auch, von einer großen Anzahl der
teilnehmenden Mitglieder geprägt. So konnte der erste Vorsitzende Hermann Aschwer nach Eröffnung der Versammlung auch wieder einige Neumitglieder in den Reihen des
Tri As begrüßen. Der Mitgliederstand beläuft sich nunmehr auf 57 Triathleten, wobei erfreulich ist, dass sich in letzter Zeit auch verstärkt Frauen dem
Verein angeschlossen haben.
Im Jahresbericht konnte der sportlicher Leiter Jörg Wagner insbesondere auf den erstmalige Teilnahme der Damenmannschaft in der Regionalliga verweisen, welche den
Ligabetrieb in wechselnder Besetzung erfolgreich abschloss. Insgesamt sechs Triathleten des Tri As absolvierten im vergangenen Jahr mindestens einmal einen
Langdistanztriathlon. Die Mitglieder waren bei vielen, auch internationalen Triathlon-Wettkämpfen sowie Laufveranstaltungen bis hin zum Marathon und Ultraläufen
unter den Finishern. Sicherlich einer der Höhepunkte für den Gesamtverein war die Teilnahme am Möhneseetriathlon, hier waren ein Drittel der aktiven Mitglieder
am Start.
Susanne Hanemann als Kassiererin konnte auf eine gute finanzielle Entwicklung des Vereins verweisen und wurde zusammen mit dem restlichen Vorstand einstimmig entlastet.
Turnusgemäß standen anschließend die Neuwahlen des zweiten Vorsitzenden, des Pressewartes sowie des Jugendwartes auf der Tagesordnung. Als zweiter
Vorsitzender wurde Torsten Chrzanowski bestätigt, und Gregor Mitlewski wurde in die Funktionen des Jugend- sowie des Pressewartes gewählt.
Im Anschluss an die Wahlen wurde der Rahmenterminkalender, insbesondere gemeinsame Starts bei diversen Triathlonveranstaltungen parallel zu der Damen-Regionalligamannschaft,
die Vereinsmeisterschaft am Möhnesee und die Jahresabschlussfahrt auf die Burg Bilstein abgestimmt. Bereits im Februar wird sich eine größere Trainingsgruppe
zum Trainingslager mit Schwerpunkt Radtraining nach Mallorca begeben und über Pfingsten das traditionelle Trainingslager am Hennesee stattfinden. GM
[ nach oben] [ jüngere Nachrichten] [ ältere Nachrichten]
|