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[ Aschwers Sport-Abenteuer in Österreich: Ironman Klagenfurt, Tour Trans Austria und Tour de Tirol]
[ Cologne Smart: Hermann Aschwer läuft allen davon] [ Triathlon als Familiensport: Die Langerbeins steigen voll ein] [ Starker Tri-As am Möhnesee - Keil auf Rang fünf] [ 70.3 Wiesbaden: Hoffmeister und Portmann auf der halben Distanz] [ Hermann Aschwer: Ironman Klagenfurt und neue Pläne] [ Pechsträne hält an: Tri-As Athlet stürzt schwer auf der
Sassenberger Radstrecke]
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Aschwers Sport-Abenteuer in Österreich: Ironman Klagenfurt, Tour Trans Austria und Tour de Tirol
Ameke, 20. Oktober 2008. Die weit
mehr als 100 eindrucksvollen Fotos auf seinem Computer sind unter dem Namen „Sportabenteuer“ abgelegt. Und das war es tatsächlich, was Hermann Aschwer in
diesem Sommer in Österreich erlebte: Zuerst der Ironman Klagenfurt, dann auf dem Rad die „Tour-Trans-Austria“, als kurzer Zwischenstopp ein Halbmarathon und
schließlich zu Fuß die „Tour de Tirol“.
Fast den ganzen Sommer hat Hermann Aschwer in Österreich verbracht. „Und so wie dieses Mal, habe ich Österreich noch nie erlebt“, war das Ameker
Triathlon-Urgestein begeistert. „Am Himmel die Sonne, auf den Gipfeln der Schnee und im Tal das bunte Laub - eine traumhafte Landschaft, wie im Film.“ Aschwer
vollbrachte in seinen Österreich-Ferien größte Ausdauer-Leistungen, trotzdem standen immer der Spaß und das Wohlfühlen im Vordergrund.
Bereits zum zehnten Mal beendete der 61-Jährige Triathlet Mitte Juli den Ironman Austria in Klagenfurt. Der Dreikampf über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer
Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen fand in diesem Jahr zum zehnten Mal statt. Aschwer ist einer von zwei Startern, die in jedem Jahr dabei waren. Und auch seine Leistung
konnte sich sehen lassen: Nach 10:57:45 Stunden kam er auf Platz 951 der fast 2500 Starter ins Ziel. „Genau so schnell wie bei meinem Debüt vor 23 Jahren“,
freut sich Aschwer.
In seiner Altersklasse über 60 Jahren landete er auf Rang vier. Die Qualifikation für den Ironman auf Hawaii verpasste er nur um 42 Sekunden. Aber das war für
Aschwer kein Problem. „Ich war jetzt schon neun Mal auf Hawaii, drei Mal als Starter. Ich fliege eh nicht mehr so gern.“ Über 50 Flüge nach Amerika oder
Neuseeland hat Aschwer in seinem Leben schon gemacht, jetzt will Deutschlands erfolgreichster Triathlonbuch-Autor ruhiger werden. Zeiten, Erfolge, große Weltreisen - das
alles steht für den Ameker nicht mehr im Vordergrund. Sein Ziele sind stattdessen: Spaß, Wohlfühlen, Leute treffen, Sportabenteuer erleben.
Sportabenteuer, das ist wahrlich die richtige Bezeichung für das, was Aschwer nach kurzem Heimaturlaub dann im September und Oktober erlebte. Zusammen mit Ehefrau
Sieglinde war Aschwer mit dem Wohnmobil und auf dem Rad in Österreich unterwegs. Vom 14. bis zum 20. September startete der Ameker mit seinem 73-jährigen Freund
Ludwig Amarell als ältestes Duo bei der Tour Trans-Austria. Sieben Etappen, über 760 Kilometer, 15 Pässe und mehr als 15.000 Höhenmeter - nicht mit dem
Auto, sondern mit dem Rennrad. Auch wenn das "AA Ausdauerteam 134" in der Zeitwertung nicht schlecht lag, genoss Aschwer vor allem die Umgebung.
Nachdem an einem Renntag die Strecke über den Großglockner wegen Schneefalls gesperrt war, fuhr Aschwer den höchsten Pass der Tour einfach selbst eine Woche
später - gleich zwei Mal. An einem Tag der Tour riss Aschwer die Kette und der Materialwagen war nicht aufzufinden. „Deshalb hab ich zu Fuß drei
Radgeschäfte abgeklappert. Bis ich eine neue Kette hatte, waren drei Stunden verloren. Bis zum Zielschluss musste ich dann ganz schön reintreten“, sagt er im
Rückblick mit einem Schmunzeln.
Nach Ende der Tour gönnte sich Aschwer 14 ruhige Tage mit seiner Frau, nur unterbrochen von einem Halbmarathon am Wörthersee. „Obwohl ich zwei Wochen keinen
Laufschritt gemacht hatte, brauchte ich nur 1:35 Stunden. Das zeigt, wie wichtig Regeneration und Entspannung sind“, so Aschwer.
Doch damit nicht genug. Vom 10. bis 12. Oktober bestritt Aschwer die Tour de Tirol, eine dreitägige Laufveranstaltung. Am ersten Tag ein angeblich flacher 10
Kilometer-Lauf mit 200 Höhenmetern, am zweiten Tag der Kaisermarathon mit rund 2000 Höhenmetern und gleich am Tag darauf ein Halbmarathon. „Ich hatte seit 25
Jahren keinen Muskelkater mehr, aber dort hatte ich welchen. Der Halbmarathon war hart, schlimmer als ein Ironman“, so Aschwer. Teile des Kaisermarathons musste Aschwer
gehen, trotzdem kam er in der Gesamtwertung im vorderen Mittelfeld ins Ziel. Sieger war der mehrfache Berglauf-Weltmeister Jonathan Wyatt, der auch einige Kenianer hinter sich
ließ.
Jetzt ist Hermann Aschwer wieder zu Hause und genießt Herbst und Winter. Lediglich zwei bis drei Mal in der Woche trainiert Aschwer in der kalten Jahreszeit, dazwischen
schreibt er für Laufzeitschriften. Vielleicht erscheint im nächsten Jahr erneut ein Buch. Wichtig ist dem 61-Jährigen, dass sein Leben stressfrei bleibt - seit
Jahren muss Aschwer wegen eines Ohrenleidens regelmäßig in die Klinik. Deshalb bestreitet er seine Wettkämpfe im Wohlfühlbereich, selten steigt der Puls
über 145 Schläge. Das empfiehlt Aschwer auch allen anderen Sportlern: „Training ist nicht immer nur Qual und Schweiß“, weiß der Triathlet,
der im nächsten Jahr erneut ein Sportabenteuer erleben will. Daniel Drepper
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Cologne Smart: Hermann Aschwer läuft allen davon
Köln, 6. September 2008. Beim Cologne Smart am vergangenen Wochenende zeigte Hermann Aschwer vom Tri-As Hamm trotz seiner stolzen 62 Jahre mal wieder vielen
jüngeren Triathleten, wo der Hammer hängt. Locker und gut gelaunt verließ er nach 13:09 Minuten den Fühlinger See, auf dessen WM Regattastrecke 700 m zu
schwimmen waren. Auf der flachen, aber sehr windanfälligen Radstrecke hatte er keinerlei Probleme und kam mit kräftigem Tritt bereits nach 46:54 min von der 24 km
langen Radrunde zurück um die abschließenden 7 Laufkilometer in 31:13 min zu beenden. Mit einer Gesamtzeit von 1:31:17 erreichte er wie auf zahlreichen
vorangegangenen Wettkämpfe den 1. Platz seiner Altersklasse und ordnete sich im Gesamtfeld auf dem 55. Platz von 448 Startern ein. Sein Debüt auf der Mitteldistanz
erlebte Gerald Pietsch vom Tri-As Hamm beim Cologne Classic. Hierbei waren 2,5 km auf der Regattastrecke zu schwimmen, 2 Radrunden á 45 km und ein abschließender
Halbmarathon zu absolvieren. Nach passabler Schwimmzeit von 51:29 wechselte Pietsch aufs Rad. Bei heftigem Gegenwind fühlten sich die 90 Radkilometer (3:04:46) gleich
doppelt so lang an, so dass die Beine auf den letzten 21 km (2:17:54) beim Laufen nicht mehr so locker waren, wie es der marathonerfahrene Pietsch eigentlich kannte. Trotzdem
war er mit einer Endzeit von 6:19:19 für seine erste halbe Ironman-Distanz zufrieden und peilt nun für die nächsten Jahre die volle Langdistanz an.
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Triathlon als Familiensport: Die Langerbeins steigen voll ein
Saerbeck/Lage, 2. September 2008. Da soll noch mal einer sagen, Triathlon ist nur was für verrückte Individualisten. Von wegen Einzelkämpfer-Sportart. Die
Familie Langerbein aus Bockum-Hövel zeigt, wie man gemeinsam mit viel Spaß den Triathlonsport betreiben kann. Alle gemeinsam sind Mitglieder des Tri-As Hamm und
nehmen in diesem Jahr zum erstenmal an Triathlonwettkämpfen teil. Lisa (12) die älteste ist eine talentierte Schwimmerin und geht gerne für die Staffel ins
Wasser. Lennard (10) der zweite in der Riege haut mal gerne einen auf dem Fahrrad raus und Lars (8) der Mini spurtet in der letzten Disziplin am liebsten über die
Ziellinie.
In Saerbeck starteten die drei "L" erstmalig in einem Wettkampf. Da es nur um den reinen Spaß am Sport und das Kennenlernen des Triathlon ging, erfolgte keine Zeitnahme.
Als erste machte Lisa die Erfahrung, dass das Wasser in einem Waldfreibad ganz schön trübe ist und die Orientierung ohne Linie auf dem Boden extrem schwer
fällt. Zusätzlich stören die anderen Schwimmer, da ständig geschoben, getreten, gedrängelt und am Bein gezogen wird. Das kennt sie als
Wettkampfschwimmerin im Becken gar nicht. Trotzdem setzte sie sich gut durch und kam mit den ersten Schwimmern aus dem Wasser. Ihr Bruder fegte auf dem Rad los, musste dann
aber leider einige Plätze einbüßen, weil ihm die Kette abgesprungen war und die Ordner nicht helfen durften. Deutlich entnervt kam er in die Wechselzone und
verhedderte sich bei der Übergabe der Startnummer an seinen kleinen Bruder Lars, was wiederum wertvolle Zeit kostete. Nachdem das Gummiband endlich um Lars Bauch
geschnallt war, flitzte dieser los und machte wieder ein paar Plätze gut, so dass die drei gemeinsam und glücklich nach ihrem ersten Triathlon die Ziellinie
überquerten.
Weil es so schön war, folgte gleich der zweite Streich. Hierbei kamen dann auch die Eltern Bernhard und Nicole ins Spiel. Mit einer Sondergenehmigung gingen die drei
"Großen" als Staffel auf der Volksdistanz an den Start. Lisa schwamm die 500 m im Freibad, übergab dann zum Radfahren an Papa Bernhard, der dann Mama Nicole auf die
abschließende 5 km Laufstrecke schickte. Nach 1h und 18min war die erste Hälfte der Langerbein-Familie im Ziel. Nun folgte die Mittelklasse, in der Lennard nach 150
m schwimmen, 5km Radfahren und 1,3 km laufen in einer Zeit von 28:07 min den ersten Platz seiner Altersklasse belegte. Zum guten Schluss durften die Minis ran. Hier startete
Lars, der nach 50 m schwimmen, 2 km Radfahren und 400 m laufen mit einer Gesamtzeit von 13:06 min als erster seiner Altersklasse durchs Ziel kam. Alle sind sich sicher, dass
im nächsten Jahr viele weitere Wettkämpfe folgen, bei denen die ehrgeizigen Kiddis sicher vordere Plätze belegen werden. DK
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Glänzender Auftritt des Tri-As beim Möhnesee-Triathlon - Daniela Keil auf Rang fünf
Körbecke, 17. August 2008 - Bei schönstem Sonnenschein und angenehmen 24 Grad veranstaltete der Tri-As am vergangenen Samstag seine Vereinsmeisterschaften im
Rahmen des alljährlich stattfindenden Möhnesee-Triathlons. 13 Teilnehmer hatten sich für die olympische Distanz, die aus 1,5 km schwimmen quer durch den
Möhnesee, der sehr anspruchsvollen Radstrecke mit insgesamt 500 Höhenmetern und einer Länge von 42 km und der flachen, sonnenexponierten 10 km langen
Laufstrecke entlang des Möhneseeufers besteht angemeldet. Schnellster Tri-Asler auf dieser Strecke war Jörg Wagner mit 2:26:07. Insbesondere auf der Schwimmstrecke
hatten es in diesem Jahr einige Sportler sehr eilig und verteilten heftige Tritte, Schubser und Schläge, die die Schwimmdisziplin auf den ersten 500 Metern zu einem
annähernden Kampfsschwimmen werden ließen. Wagner erwischte eine nicht ganz so übermotivierte Schwimmgruppe und konnte nach 24:27 min das Wasser schon wieder
verlassen. Nicht ganz so glücklich erwischte es Heinz Nordhaus, der nach einem heftigen Tritt in die Magengegend den Wettkampf vorzeitig abbrechen musste. Weitere
Tri-Asler konnten durch die massiven Behinderungen durch andere Sportler nicht an ihre eigentlichen Schwimmleistungen anknüpfen und verloren kostbare Sekunden. Trotzdem
konnten noch weitere hervorragende Platzierungen erreicht werden. So gelang Daniela Keil der Altersklassensieg und ein 5. Gesamtplatz in einem mit zum Teil hochklassigen
Bundesligatriathletinnen besetzten Starterfeld.
Jens Dohrmann und Mirko Hammerl platzierten sich auf dem 10. Rang ihrer jeweiligen Altersklasse, Jörg Wagner erreichte sogar den 4. Platz der Altersklasse und einen sehr
guten 22. Gesamtrang. Die übrigen Sportler des Tri-As auf dieser Distanz konnten sich zum überwiegenden Teil im ersten und zweiten Drittel des Gesamtfeldes
einordnen.
Die Gesamt- und Splitzeiten in der Übersicht (Olympisch):
Wagner, Jörg 2:26:07 (24:27/ 1:20:08/ 41:31)
Dohrmann, Jens 2:32:27 (27:39/ 1:21:47/ 43:00)
Keil, Daniela 2:39:16 (28:17/ 1:25:07/ 45:51)
Hammerl, Mirko 2:39:24 (27:30/ 1:27:13/ 44:40)
Austermann, Peter 2:49:05 (27:53/ 1:26:26/ 54:45)
Goldstein, Matthias 2:54:32 (27:57/ 1:29:30/ 57:04)
Mitlewski Gregor 2:55:29 (27:30/ 1:28:26/ 59:32)
Schröer, Martin 2:55:36 (32:27/ 1:33:34/ 49:24)
Pietsch, Gerald 3:05:01 (34:01/ 1:35:12/ 55:48)
Fischer, Bernhard 3:08:51 (36:39/ 1:41:25/ 50:46)
Osterhoff, Andreas 3:20:55 (32:53/ 1:40:14/ 1:07:47)
Mitlewski, Christiane 3:39:12 (34:49/ 1:53:49/ 1:10:33)
Einen deutlichen Fingerzeig, wohin die Schwimmzeiten gehen können, zeigte Christoph Wenk (seines Zeichens Schwimmtrainer des Tri-As), der im Rahmen eines Staffelstarts
kurzfristig als Schwimmer eingesprungen war und mit 23:17, die 10.schnellste Schwimmzeit hinlegte.
Weitere 10 Tri-Asler starteten auf der Sprintstrecke, die aus 500 m Schwimmen, 21 km Radfahren mit 250 zu bewältigenden Höhenmetern und einem abschließenden 5
km Lauf bestand. Hier war Christoph Meyer nach 1:17:32 h (9:47/ 45:18/ 22:27) der schnellste im Ziel. Ihm folgten nach 1:18:29 (11:26/ 45:01/ 22:01) Dietmar Kleiböhmer
und nach 1:20:36 (12:42/ 45:10/ 22:43) Bernhard Langerbein, der seinen aller ersten Triathlon hervorragend absolvierte. Kurz darauf kamen Bert Balder nach 1:20:53 (11:37/
45:49/ 23:27), Andreas Portmann nach 1:21:36 (11:22/ 46:01/ 24:12) und Thorsten Schölermann nach 1:26:58 (10:59/ 50:44/ 25:14) ins Ziel. Bei den Frauen flitzte Meike
Hoffmeister nach 1:20:11 (12:19/ 46:45/ 21:07) über die Ziellinie. Kurze Zeit später hatten Natalie und Iris Höfer nach 1:29:01 11:15/ 50:39/ 27:06) bzw.
1:29:37 (13:15/ 48:27/ 27:53) ihren Wettkampf beendet. Für Nathalie war es genau wie für Bettina Wagner, die nach 1:33:56 (12:17/ 52:47/ 28:50) finishte der erste
Wettkampf nach ihrer Babypause.
Dieser insgesamt rundum gelungene Wettkampf war ein schöner Vereinsabschluss der Saison 2008. Einzelne Starter werden in den nächsten Wochen noch Wettkämpfe
bestreiten, um die derzeitige Form zu stabilisieren. So werden zahlreiche Athleten den Marathonlauf um den Baldeneysee in Essen absolvieren, um die Grundlage für gute
Laufleistungen in der nächsten Saison zu schaffen. DK
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70.3 Wiesbaden: Hoffmeister und Portmann auf der halben Distanz
Wiesbaden, 14. August 2008. Halbe Distanz, voller Anspruch: Mit zwei Aktiven waren die Ahlener Triathleten im Rahmen der Weltserie des so genannten
„Ironman 70.3“ in Wiesbaden unterwegs. Auf der 70,3 Meilen langen halben Ironman-Distanz ging es für Meike Hoffmeister und Andreas Portmann dabei mit rund
2500 Athleten über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 anspruchsvolle Kilometer Radfahren und die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometern. Doppelt spannend wurde die Premiere
für das Ahlener Duo, beide absovierten in Wiesbaden ihre erste „Halbdistanz“, durch die Wassertemperatur von knapp 24 Grad im Schiersteiner Hafenbecken und
das daraus resultierende Verbot des sonst im freien Gewässer gewohnten Neoprenanzuges.
Trotzdem kam Portmann nach 41:21 Minuten aus dem Wasser, Hoffmann kletterte nach 41:41 Minuten an Land. Auch auf der mit gut 1500 Höhenmetern schweren Radstrecke blieben
die beiden für den Tri-As Hamm startenden Ahlener in Reichweite. Hoffmeister fuhr 3:20:43 Stunden, Portmann 3:22:18 Stunden, bevor der abschließende Halbmarathon im
Kurpark von Wiesbaden zur Herausforderung für die angeschlagenen Beine wurde. In 1:53:03 Stunden und damit 6:00:55 Stunden Gesamtwettkampfzeit holte sich Hoffmeister Rang
zehn in ihrer Klasse und Platz 84 des gesamten Frauenfeldes. Portmann folgte in einer Laufzeit von 2:07:23 Stunden nach 6:17:17 Stunden im Mittelfeld der Männer. mh/sts
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Hermann Aschwer: Ironman Klagenfurt und neue Pläne
Drensteinfurt, 14. August 2008 - Dauerläufer Hermann Aschwer hat auch mit 61 Jahren noch einen langen Atem. Von seinen regelmäßigen Weltreisen nach
Nordamerika oder nach Hawaii ins Ursprungsland des Triathlons hat der Ameker zwar vorübergehend Abstand genommen. Er fliege nicht mehr so gerne, sagt Aschwer. Aber von
seiner Leidenschaft für den Ausdauersport im Allgemeinen und den Triathlon im Besonderen lässt sich der ehemalige Pädagoge nicht abbringen.
Sein letztes Meisterstück: Beim Kärnten Ironman Austria bringt Aschwer die Ur-Distanz des Triathlons in 10:57:45 Stunden hinter sich. Damit ist der Mehrkämpfer
im Trikot des Tri-As Hamm nicht nur einer von zwei Athleten, die bis bei der zehnten Austragung des Ironman in Klagenfurt alle zehn Wettkämpfe erfolgreich absolviert hat,
er verpasst quasi im Vorbeigehen die Qualifikation für die Ironman Hawaii nur knapp.
Ärgerlich deswegen war Aschwer aber nicht. „Kein Problem, ich freue mich schon auf neue Wettkämpfe“, so der 61-Jährige. In seiner langen
Triathlon-Karriere hat er schon so gut wie alles erreicht. Er war einer der ersten deutschen Teilnehmer auf Hawaii, er gehört zu den Gründern des Triathlon-Sports in
Deutschland und ist der wohl erfolgreichste Autor für Triathlon-Bücher im deutschsprachigen Raum. Genug Erfahrung, die 3,8 Kilometer Schwimmen im Wörthersee,
die 180 Kilometer lange anspruchsvolle Radstrecke auf den zwei Runden durch Kärnten und die 42,195 Kilometer lange Laufstrecke am Wörthersee und durch Klagenfurt
einfach zu genießen und die einmalige Stimmung des Wettkampfes tief aufzusaugen.
In der ersten Disziplin ist Aschwer 1:14:10 Stunden unterwegs, bis er aus dem Wasser klettert. Das Schwimmen war nie die beste Disziplin des Triathleten aus Ameke. Auf dem Rad
kann er mit einer Zeit von 5:26:22 Stunden erneut seine Routine ausspielen, bevor er den Marathon bei Gewitterregen und Sturmböen, die ihn bereits auf dem Ende der
Radstrecke erwischen, in 4:05:30 Stunden herunterspult. Damit fehlen nach fast elf Stunden Wettkampfdauer nur 42 Sekunden zum Treppchenplatz in der M60, aber Aschwer
genießt lieber, als auf den letzten Kilometern nochmals das Tempo zu erhöhen. Auch so gehört Hermann Aschwer in einem Wettkampf der exklusiven Welt-Serie
„Ironman“ einmal mehr zu den Besten.
Statt über 42 Sekunden nachzudenken, plant Aschwer inzwischen längst die nächsten Projekte. Während er traditionell den Sommer am Faaker See nur wenige
Kilometer vom Ironman-Austragungskort Klagenfurt entfernt verbringt, wo er nicht nur Ruhe sondern auch optimale Trainingsbedingungen findet, läuft längst die
Vorbereitung für einen Wettkampf, der auch für Triathlon-Urgestein Hermann Aschwer neu ist. Vom 14. bis zum 20. September will der 61-Jährige mit seinem Freund
Ludwig Amarell aus Thüringen bei der Tour-Trans-Austria starten. Dabei stehen in sieben Etappen zwischen Kirchberg in Tirol und Velden am Wörthersee 763,79 Kilometer
mit insgesamt 15474 Höhenmetern im Rennprogramm. Allein die längste Etappe hat knapp 142 Kilometer und 3664 Höhenmeter. „Ich bin mal sehr gespannt, wie
das wird, aber ich freu‘ mich drauf“, sagt Aschwer. Den langen Atem auch für ein solches Projekt hat der Ameker nicht zuletzt beim Ironman bewiesen. Und mit
dem Ziel der Kletterpartie in Kärnten wird es für Aschwer am Ende ja sogar ein Heimspiel. sts
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Pechsträne hält an: Tri-As Athlet stürzt schwer auf der Sassenberger Radstrecke
Sassenberg, 4. August 2008. Beim Feldmark-Triathlon am vergangenen Sonntag stürzte Frank Keil vom Tri-As Hamm schwer auf der Radstrecke und zog sich eine
drittgradige Schultereckgelenksprengung zu. Grund für den Sturz war ein Passant, der sich unberechtigter Weise auf der nur teilweise gesperrten Rennstrecke befunden hatte
und der ohne Beachtung des Athleten plötzlich auf die Fahrbahn getreten war. Keil hatte keine Chance auszuweichen und kollidierte bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h
mit der Person und stürzte in den Straßengraben. Zwei andere Teilnehmer, die den Sturz beobachtet hatten, eilten Keil zu Hilfe und verständigten den
Rettungsdienst.
Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Sportler in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht, da innere Verletzung der Bauchorgane nicht ausgeschlossen werden
konnten. Bei der anschließenden Untersuchung im Krankenhaus konnten aber bis auf zahlreiche Prellungen, Abschürfungen und die Schulterverletzung keine weitere
Verletzungen gefunden werden, so dass dem Heimtransport nichts mehr im Wege stand.
Die übrigen Athleten des Tri-As konnten glücklicherweise ihren Wettkampf unverletzt beenden. Am Start waren Jens Dohrmann, der trotz weniger Trainingseinheiten eine
sehr gute Endzeit von 2:30:00 (22:57/ 1:23:00/ 44:02) hatte und sich damit im vorderen Drittel platzieren konnte. Peter Austermann kam nach 2:47:41 (27:09/ 1:26:29/ 54:03) ins
Ziel und kurz danach beendete Martin Schröer mit 2:51:01 (29:19/ 1:30:19/ 51:25) seinen Wettkampf. Für die kommenden Wettkämpfe hoffen alle Tri-Asler, dass die
gewaltige Pechsträne der letzten Wochen endlich beendet ist, da bereits am 16.08. die Vereinsmeisterschaft im Rahmen des Möhnesee-Triathlon ansteht.
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