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[ Hermann Aschwer krönt ein ereignisreiches Jahr mit Rang drei bei der Berglauf-Weltmeisterschaft ]
[ Vereinsjubiläum: Aschwers Lebenswerk wird 20 ] [ Triathlon-Tag in Köln: Hoffmeister nochmal schneller ] [ Krampe und Keil verpassen knapp Treppchenplatz beim Möhneseetriathlon ]
[ Krampe und Keil verpassen knapp Treppchenplatz beim
Möhneseetriathlon ] [ Die Jugend greift an: Louisa Keil beim
ersten Triathlon direkt auf Platz eins ] [ Tri-As-Athleten stellen sich
in Wiesbaden halber Ironmandistanz - Hoffmeister mit starker Altersklassen-Platzierung] [ Wagner bester Hammer Triathlet beim Feldmark Triathlon in Sassenberg] [ Ostseeman in Glücksburg - Tri-As mit Langdistanz-Staffeln] [ Acht Tri-Asler beim ITU Worldcup in Hamburg] [ Altersklassensieg in Klagenfurt: Hermann Aschwer holt Ticket für Ironman Hawaii] [ In Saerbeck: Krampe startet Triathlon-Karriere mit Altersklassen-Sieg und Top-Platzierung] [ „Dalke-Man“ in Gütersloh: Daniela Keil auf zweitem Platz auf olympischer Distanz] [ Tri-As Hamm beim Qualifikationsrennen zur Ironman-70.3-Weltmeisterschaft: Acht
Hammer Starter im starken internationalen Teilnehmerfeld] [ Lanzarote:
Hoffmeister 5. beim härtesten Ironman-Triathlon der Welt] [ Gräwe holt Altersklassensieg beim 101. Ultramarathon: Ein Sportler der besonderen Art] [ 8 Triathleten fahren zum Ironman 70.3 nach St. Pölten] [ „Schlag den Aschwer“] [ jüngere Nachrichten] [ ältere Nachrichten]
Hermann Aschwer krönt ein ereignisreiches Jahr mit Rang drei bei der Berglauf-Weltmeisterschaft
Drensteinfurt, 1. November 2009. Wenn er schonmal da ist,
dann macht er da auch mit. „Das macht der Hermann nunmal so.“ Der Hermann, das ist Hermann Aschwer. Und der ist in diesem Jahr auf dem Rückweg seines
Sommerurlaubs bei der Berglauf-Weltmeisterschaft auf Rang drei gelaufen. Nur ein Höhepunkt unter vielen in Aschwers bewegtem Laufjahr 2009.
Für Hermann Aschwer ist Sport mehr als eine Freizeitbeschäftigung, sein ganzes Leben dreht sich um Laufen, Schwimmen und Radfahren. Seit 30 Jahren ist der
62-Jährige sportlich aktiv, seit 27 Jahren nimmt er an Triathlons teil. Und noch immer ist Aschwer ganz vorne dabei. Bei elf Triathlons startete Aschwer in dieser Saison,
zehn Mal gewann er die Altersklasse der über 60-Jährigen. „Ein verrücktes Jahr“, sagt selbst der erfolgsverwöhnte Aschwer.
Unter den zahlreichen Triathlon-Siegen sticht der Erfolg beim Ironman Österreich Anfang Juli heraus. In Kärnten hängte er seine Konkurrenten schon auf dem Rad
ab und siegte in der Altersklasse M60 schließlich mit über 45 Minuten Vorsprung. 11 Stunden, 11 Minuten und 12 Sekunden benötigte Aschwer für die 3,8
Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den Marathon.
Damit hatte sich Aschwer, seit 20 Jahren Vorsitzender von Tri-As Hamm, einmal mehr für die berühmte Ironman-WM auf Hawaii qualifiziert. Doch der Drensteinfurter
reichte den so genannten „Slot“ an den Zweitplatzierten weiter. „Auf Hawaii war ich schon neun Mal, drei Mal habe ich teilgenommen – da kenne ich jeden
Lavastein“, sagt Aschwer. Stattdessen fuhr er mit der Familie im Sommer zum Aktiv-Urlaub in die Toskana und nahm nebenher auf der Insel Elba an einer Halbdistanz teil:
1,9 Kilometer Schwimmen, 98 Kilometer Radfahren und 24 Laufkilometer in „traumhafter Umgebung“, so Aschwer.
Auf dem Rückweg aus der Toskana gönnte sich Aschwer quasi im Vorbeilaufen wie im Vorjahr die „Tour de Tirol“. Das dreitägige Laufabenteuer beginnt
mit einem flachen zehn Kilometer-Lauf am Freitagabend. Am Samstag folgte der Kaisermarathon mit Start im 700 Meter hoch gelegenen Söll und Ziel auf dem über 1800
Meter hohen Gipfel „Hohe Salve“. Allein auf den letzten gut drei Kilometern hatten die Läufer 800 Höhenmeter zu bewältigen. „Auf allen Vieren
sind wir da hoch“, beschreibt Aschwer. Dennoch: Nach 4:54 Stunden war Aschwer im Ziel. Und da der Lauf gleichzeitig die Langdistanz-Weltmeisterschaft im Berglauf war,
konnte sich der Drensteinfurter WM-Bronze in der Altersklasse der 60-Jährigen umhängen lassen.
Am Tag darauf folgte dann noch ein flacher Halbmarathon und Aschwer gewann die „Tour de Tirol“-Gesamtwertung in der M60. Und das ohne spezielles Tempotraining
– nach 30 Jahren Ausdauersport lebt Aschwer von seiner Routine und Erfahrung. Im Jahresmittel eine Stunde Sport pro Tag, das reicht dem Drensteinfurter. Selbst für
die Bronzemedaille bei einer Weltmeisterschaft. Daniel Drepper
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Tri-As Hamm: Aschwers Lebenswerk wird 20 Jahre
Hamm, 21. September 2009. Vor 20 Jahren entschieden sich zehn junge Sportler des LAZ Hamm, zusammen mit dem schon damals bekannten Buchautor Hermann Aschwer
„nicht mehr nur stur links herum im Kreis zu laufen“, sondern vorher diverse Kilometer zu schwimmen und radzufahren, bevor sie dann in die Laufschuhe
schlüpften. So wurde am 4. Oktober 1989 der erste Triathlonverein in Hamm gegründet.
Viele sportliche Erfolge konnten die jungen Triathleten verbuchen, doch blieb das gemeinsame Miteinander immer das Hauptmerkmal dieses Vereins. Dabei war das Leistungsniveau
alles andere als im Breitensport üblich. Die sehr leistungshomogene Mannschaft behauptete sich erfolgreich in der Triathlon-Ober- und Regionalliga und startete eine
Saison sogar in der Männer-Bundesliga West. Einige Sportler konnten sich für die Teilnahme an Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften qualifizieren. Beim
härtesten Triathlon der Welt auf Hawaii waren bislang vier Athleten des Tri-As Hamm vertreten, zuletzt 2005 Jörg Wagner. Das zeigt, dass durch konsequentes Training
auch neben Beruf und Familie dieser Ausdauerdreikampf sehr wohl leistungsorientiert betrieben werden kann. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb sich 2006 erstmals acht
Damen des Tri-As in der Regionalliga an den Start begaben. Zwei Jahre lang starteten sie bei jeweils fünf stark besetzten Wettkämpfen und belegten einen Mittelplatz.
Ab 2008 wurde die Teilnahme in der Regionalliga aber durch zahlreiche Babypausen unterbrochen, wird aber sicher in den nächsten Jahren wieder aufgenommen werden.
Was in anderen Triathlonvereinen undenkbar wäre, wird im Tri-As gelebt, nämlich die Familien der Sportler mit einzubeziehen. Durch das doch sehr zeitaufwendige
Training und die mitunter stundenlangen Trainingseinheiten müssen die übrigen Familienmitglieder ihre Lieben des öfteren entbehren. Eine Lösung besteht
darin, Kinder und Ehepartner ebenso für den Triathlonsport zu begeistern, was bei einigen schon funktioniert hat. So können dann Trainingseinheiten gemeinsam
absolviert werden. Auch die Kinder können an Wettkämpfe und Trainingslagern teilnehmen und sind fleißige Stimmungsmacher bei den Wettkämpfen der Eltern.
Das gegenseitige Anspornen zu immer besseren Leistungen und anschließendes gemeinsames Feiern prägen das Verhalten der Tri-As'ler.
Als
Premiere wurde dieses Jahr der interne Tri-As-Cup ausgelobt. Hier wurden acht Wettkämpfe über die Sprint- und Olympische Distanz bis hin zur Mitteldistanz
vorgegeben, von denen vier in die Wertung kamen. Nach einem ausgeklügelten Punkte- und Faktorenschema, welches sich Aschwer als selbstloser, alter „Mathehase“
ausgedacht hatte, konnten dann die Leistungen der einzelnen Athleten verglichen werden. Insgesamt zehn Athleten kamen in die Wertung, von denen Jörg Wagner den ersten,
Daniela Keil den zweiten und Mirko Hammerl den dritten Platz belegten. Da bei dieser Wettkampfform viele Tri-Asler gemeinsam an einem Wettkampf teilnehmen können, wird
der Tri-As Cup-sicher auch im nächsten Jahr neuaufgelegt werden.
Wie in jedem Jahr wird auch 2009 der Jahreabschluss zur Nikolauszeit in der Burg Bilstein im Sauerland stattfinden. Nach sportlichen Wanderungen und leichten Laufeinheiten
findet man sich hier zum gemütlichen Glühweintrinken ein und lässt bei kleinen Anekdoten und Fotos aus vergangenen Jahren zwei schöne Tage vergehen.
Für Eltern, wie für die Kinder sind die Übernachtungen in der Jugendherberge ein Muss und das Highlight des Jahres.
Wir wünschen uns alle, dass dieses schöne Nebeneinander von sportlichem Ehrgeiz und geselligem Beisammensein noch lange anhalten mag und ein Vorbild für andere
Vereine ist. DK
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Triathlon-Tag in Köln: Hoffmeister noch mal schneller
Köln, 13. September 2009. Mit neuer Streckenführung präsentierte sich Köln am Wochenende rund 3300 Triathleten, die sich auf Strecken von
"Smart" bis zur klassischen "Ironmandistanz" im sportlichen Wettbewerb messen wollten. Mit dabei waren auch einige Athleten vom Tri-As Hamm, die sich diesen Herausforderungen
stellten.
Am Samstag startete das Rennen über 0,7 km Schwimmen, 24 km Rad und 7 km Laufen im 22° warmen Fühlinger See auf der Regatta-Strecke. Mit dabei war auch Hermann
Aschwer, der nach guten 13:51 min auf die Radstrecke wechselte und die Runde bei starkem Wind und vielen Wolken in gewohnt schnellen 48 min absolvierte. Den
anschließenden Lauf um den See konnte Aschwer in 31:13 ebenfalls flott beenden und feierte mit einer Gesamt-Zeit von 1:33:03 Stunden seinen neunten Sieg in dieser
Saison.
Am Sonntag begann mit dem Feuerwerk um 7:00 morgens der Tag für Meike Hoffmeister und Jörg Wagner. Im Fühlinger See begaben sich die beiden auf die 3,8 km lange
Schwimmstrecke, welche Hoffmeister in für sie guten 1:19 h zurücklegte. Wagner schwamm mit 58 min persönliche Bestzeit und übergab dann den Zeitmess-Chip
an die weiteren Staffelteilnehmer.
Für Hoffmeister hieß es nun lange Zeit Radeln, die 180 km waren über einen Rundkurs zu absolvieren, der drei mal in die Stadt und dann zurück ins
Kölner Umland führte. Bei morgendlich noch recht frischen Temperaturen wollte der erste Wechsel nicht so gut klappen, auf dem Fahrrad konnte die Sportlerin aus Ahlen
aber mit einem knappen 31er Schnitt noch deutlich unter der Sechs-Stunden-Grenze in die 2. Wechselzone einlaufen. Der abschließende Marathon führte über vier
Runden am Rhein entlang. Bei mittlerweile 20° und einem herrlichen Blick auf den Dom lief Hoffmeister ihren insgesamt zweiten Marathon in sehr schnellen 3:50 h und
finishte mit einer Gesamtzeit von 11:13 Stunden als Dritte der Altersklasse und zwölfte Frau gesamt. Damit hat sie ihre Zeit vom Ironman Lanzarote über deutlich mehr
als eine Stunde verbessert.
Um 12:30 fiel dann der Startschuss für die Starter der Cologne Half. Hier waren Andreas Portmann, Mirko Hammerl und Martin Schröer erfolgreich am Start, Jens
Dohrmann musste aufgrund eines technischen Defektes das Rennen leider vorzeitig beenden. Die Mitteldistanzler absolvierten 2,5 Kilometer im Fühlinger See, bevor eine 88
Kilometer lange Radstrecke und ein abschließender 22km-Lauf auf sie wartete. Hammerl kam mit 44:44 min als erster Hammer Starter aus dem Wasser und konnte auf dem
Rad seine Stärke wieder unter Beweis stellen. Bei ungemütlichen Windverhältnissen fuhr er im Schnitt über 33 km/h und damit eine Zeit von 2:29 h. Den
abschließenden Halbmarathon lief er in 1:49 h und freute sich am Ende über die sehr gute Finisher-Zeit von 5:09 Stunden.
Andreas Portmann war mit der Schwimmstrecke ebenfalls sehr zufrieden und lief nach 49:12 Minuten in die erste Wechselzone. Auf dem Rad spulte er die 88 Kilometer in sehr
schnellen 2:33 Stunden ab und wechselte zum Laufen. Der 22-Kilometer-Lauf war mit 2:05 Stunden zwar nicht so schnell wie erhofft, aber über die Endzeit von 5:34 h war
Portmann ausgesprochen zufrieden. Auch Martin Schröer war mit seiner Gesamtleistung zufrieden. Er konnte das Wasser nach 59:30 Minuten verlassen und absolvierte den
Radkurs trotz Trainingsrückstand mit guten 3:01 h. Schröer konnte sein Rennen ohne Schwierigkeiten zuende bringen und mit 6:28 h noch ein gutes Ergebnis
abliefern.
Alles in allem hat sich der Umzug der Veranstaltung in die Innenstadt gelohnt und ist damit für Sportler und Begleitpersonen in vielerlei Hinsicht noch attraktiver
geworden, was sich nicht zuletzt auch an der großen Summe von hochkarätigen Profi-Athleten zeigt, die den Weg nach Köln gefunden hatten und unseren heimischen
Startern sicher zusätzliche Motivation beschert haben.
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Krampe und Keil verpassen knapp Treppchenplatz beim Möhneseetriathlon
Körbecke, 23. August 2009. Am vergangenen Samstag starteten 18 Sportler des Tri-As Hamm beim 18. Möhnesee-Triathlon. Auf der Volksdistanz konnte Jenny Krampe
erneut ihr Talent im Dreikampf unter Beweis stellen, als sie als Gesamterste der Frauen nach 500 m schwimmen in einer Zeit von nur 10:07 min aus dem Wasser stieg und den
bergigen Radkurs in Angriff nahm. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie alle 90 Frauen und noch 308 Männer auf der Volksdistanz hinter sich gelassen und steuerte einem erneuten
Treppchenplatz entgegen. Leider waren die zwei langen Anstiege auf der Radstrecke sehr kräftezehrend, so dass Krampe trotz passabler Laufleistung von 22:48 min für 5
km am Ende nur auf dem 8. Gesamtplatz landete. Zum dritten Platz fehlten ihr gerade mal 1:11 min. Als Fazit aus diesem Wettkampf nahm sie sich für die kommende Saison ein
regelmäßiges „Berg-“ und Wechseltraining vor.
Bettina Wagner, die zweite Frau des Tri-As auf der Sprintstrecke nahm den Wettkampf nach längerer krankheitsbedingter Trainingspause eher als eine Trainingseinheit und
beendete nach 1:40:29 h den Wettkampf im guten Mittelfeld. Die Männer auf der Volksdistanz ließen es richtig krachen. Christoph Meyer, als guter Schwimmer bekannt,
entstieg nach bereits 9:53 min und Gesamtsechster dem Möhnesee. Ihm folgte Stefan Schwenke nur 8 Sekunden später. Beide zeigten eine gute Rad- und Laufleistung und
kamen nach 1:14:47 h (Schwenke) und 1:17:06 h (Meyer) unter den ersten 40 bei über 300 Einzelstartern ins Ziel. Dietmar Kleiböhmer beendete seinen Wettkampf nach
1:19:31 (13:12/ 44:23/ 21:56) als 56. der Gesamtwertung und Bert Balder kam nach 1:22:12 (13:15/ 45:32/ 23:24) ins Ziel.
Über die doppelte Distanz dominierte erneut Jörg Wagner, der mit einer Gesamtzeit von 2:22:48 den 22. Platz im Gesamtklassement von über 260 Einzelstartern
belegte. Im sehr welligen Möhnesee konnte er sich schnell einen guten Platz im Feld erkämpfen und kam nach sehr guter Schwimmzeit von 24:42 min aus dem Wasser. Seine
Paradedisziplin das Radfahren wollte aber an diesem Tag nicht so gut gelingen. Die langen Anstiege kosteten Wagner sehr viel Energie, so dass er den bis dahin 14. Platz nach
schwimmen und Radfahren leider auf dem abschließenden 10km Lauf mit zwei kurzen, aber knackigen Anstiegen verlor und auf Platz 22 abrutschte. Noch ärgerlicher
verlief der Wettkampf für Mirko Hammerl, der nach guter Schwimm- und starker Radzeit unglücklicherweise wegen angeblichen Windschattenfahrens disqualifiziert wurde.
Er beendete trotzdem noch den Wettkampf mit dem 10km Lauf, wurde aber nicht in die Zeiterfassung aufgenommen. Hermann Aschwer feierte bei diesem Wettkampf ein Jubiläum,
indem er seinen 275.Wettkampf bestritt. In dieser Anzahl enthalten sind allein 36. Ironman-Distanzen, unter anderem mehrere Male auf Hawaii und in Kärnten. Aschwer spulte
die drei Disziplin in der bei ihm bekannten Lockerheit ab und kam nach 2:34:55 als erster seiner Altersklasse ins Ziel. Die beiden Neulinge des Tri-As Andreas Radau (2:39:21)
und Michael Voss (2:56:09) beendeten ihre erste Triathlonsaison mit guten Platzierungen im Mittelfeld und einer steil nach oben zeigenden Formkurve, was für die
nächste Saison Gutes hoffen lässt. Als alte Hasen könnte man die übrigen Starter des Tri-As bezeichnen. Hierzu zählen Peter Austermann (2:40:16),
Detlef Gräwe (2:56:14), Gregor Mitlewski (3:07:40) und Bernhard Fischer (3:14:33). Verletzungsbedingt aufgeben mussten Gerald Pietsch nach dem Schwimmen und Tobias
Böhm nach dem Radfahren.
Daniela Keil und Christiane Mitlewski starteten ebenso wie die Männer auf der olympischen Distanz, wobei aufgrund eines technischen Problem bei Mitlewski keine Zeitnahme
erfolgte, was sich aber erst nach dem Wettkampf herausstellte. Keil musste bei der ersten Disziplin lange gegen sehr aggressive Mitschwimmer ankämpfen, bis sie endlich
nach ca. 300 Metern eine ruhige Position erreicht hatte und nur noch gegen die vom Wind aufgewühlten Wellen der Möhne anschwimmen musste. Nach 28:43 min hatte sie
ihre schlechteste Disziplin hinter sich und konnte zur Lieblingsdisziplin, dem Radfahren wechseln. Hier fuhr sie konstant die bergigen 40km um den Möhnesee und durch den
Arnsberger Wald und beendete den zweiten Teil des Wettkampfes mit der drittschnellste Radzeit (1:23:47). Den anschließenden 10km-Lauf absolvierte sie in
persönlicher Bestzeit von 45:36 min. Trotzdem waren am Ende 2:36 min zu viel auf der Uhr, um einen Platz auf dem Siegertreppchen zu erlangen. Die Endzeit von 2:38:07
bedeutete aber immerhin den ersten Platz in der Altersklasse. Für die nächste Saison wird also die Verbesserung der Schwimmleistung ganz oben auf dem Trainingsplan
stehen. DK
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Die Jugend greift an: Louisa Keil beim ersten Triathlon direkt auf Platz eins
Münster, 16. August 2009. Am vergangenen Samstag wurde der bereits 8. Kidman Kindertriathlon in Münster veranstaltet. Mit am Start waren erneut einige
Schüler der Carl-Orff-Schule und des Beisenkamp-Gymnasiums, die im vergangenen Jahr in großer Anzahl ihren aller ersten Triathlon bestritten hatten und vom
Dreikampffieber infiziert worden waren. Mit dabei waren Linda Pleuger und Karolin Seidel, die beide die identische Zeit von 32:21 min für 100 m Schwimmen, 6,2 km
Radfahren und 1400 m Laufen benötigten. Deutlich schneller schaffte es Nathalie Mitlewski (30:29), die beim Tri-As Hamm zu den Jugendlichen der Triathleten zählt.
Ihre Schwester Isabel konnte auf der kürzeren Distanz 50 m Schwimmen, 3,2 km Radfahren und 600 m Laufen bereits nach 16:29 min die Ziellinie überqueren. Ihr
Schulkollege von der Carl-Orff-Schule Martin Langenhorst benötigte sogar nur 16:14 min und Carina Neumann aus der gleichen Klasse 18:04 min. Als Jüngste im Bunde
startete Louisa Keil bei ihrem ersten Triathlon Wettkampf und flitzte nach bereits 16:43 min durch den Zielbogen, was den ersten Platz der weiblichen Schüler D bedeutete.
Voller Stolz konnte Sie neben der Urkunde auch den ersten Pokal entgegen nehmen. Auch sie ist eins der Kinder, die im Tri-As Hamm an den Triathlonsport herangeführt
werden. Bei fortgeführter guter Jugendarbeit kann man gespannt sein, auf die weiteren Erfolge der jungen Triathleten. DK
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Tri-As-Athleten stellen sich in Wiesbaden halber Ironmandistanz - Hoffmeister mit starker Altersklassen-Platzierung
Wiesbaden, 16. August 2009. Strahlendes Wetter mit Temperaturen von über 30 Grad sorgten bei den 3300 Startern der Ironman-70.3-Serie in Wiesbaden am letzten
Wochenende für beste Stimmung und harte Bedingungen. Im Rahmen des sogenannten Mitteldistanz-Triathlons werden 1,9 km geschwommen, 90 km Rad gefahren und zum Schluss mit
21,1 km ein Halbmarathon absolviert. Die Radstrecke ist aufgrund der landschaftlich schönen Runde durch den Taunus gleichermaßen beliebt wie wegen ihrer 1500
Höhenmeter berüchtigt, und auch die Laufstrecke durch den Kurpark kommt mit einigen Wellen auf 240 Höhenmeter.
 Diesen Herausforderungen stellten sich auch einige Athleten des
Tri-As Hamm. Markus Nüsken sowie die beiden Ahlener Andreas Portmann und Meike Hoffmeister waren angereist, um die halbe Ironmandistanz zu absolvieren. Als Erste begab
sich Hoffmeister zum Schwimmen ins Schiersteiner Hafenbecken und konnte nach 39:22 in die 1. Wechselzone einlaufen. Als nächster war Nüsken an der Reihe, der im
Wasser allerdings schon mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, die Strecke aber in 42:32 min zurücklegte. Portmann starte in der größten
Startgruppe und konnte die 1,9 km nach einigen Positionskämpfen in 41:11 min beenden.
Nach dem ersten Wechsel begann die Sonne schon deutlich mehr Kraft zu entwickeln und machte die Anstiege gefühlt noch etwas länger. Hoffmeister konnte die Runde mit
Unterstützung der heimischen Bevölkerung in den Stimmungsnestern im Taunus in sehr guten 3:14 Stunden zurücklegen. Auch Portmann war auf dem Rad gut unterwegs
und fuhr in 3:28 Stunden noch einen ordentlichen Schnitt. Nüsken musste der zunehmenden Hitze Tribut zollen und stieg aufgrund von Krämpfen auf dem Rad nach 30 km
enttäuscht aus.
Auf den vier abschließenden Laufrunden konnte Hoffmeister ihre Laufstärke wieder voll ausspielen und machte mit 1:46 Stunden und der damit drittbesten Laufzeit noch
einige Plätze gut. Mit einer Gesamtzeit von 5:48 Stunden erzielte sie Platz 7 in der stark besetzten Altersklasse und hätte sich damit auch für die Teilnahme an
den Weltmeisterschaften in Clearwater/Florida qualifiziert.
Portmann konnte durch geschicktes Taktieren und nutzen der Verpflegungsstellen die Krämpfe vom Vorjahr vermeiden und brachte den Halbmarathon in guten 2:17 Stunden zu
Ende bringen. Den halben Ironman finishte Portmann in 6:32 Stunden und zeigte sich unter Berücksichtigung der ihm eher ungeliebten Wärme sehr zufrieden. DK
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Wagner bester Hammer Triathlet beim Feldmark Triathlon in Sassenberg
Sassenberb, 2. August 2009. Als zweites Event der Münsterländer Triathlonserie fand bei schönsten Sommerwetter der Feldmark Triathlon am vergangenen
Wochenende statt. Erneut haben sich die Sportler des Tri-As Hamm in glänzender Form präsentiert. Jörg Wagner belegte mit einer hervorragenden Gesamtzeit von
2:18:24 h den 30. Platz bei annähernd 250 Startern auf der olympischen Distanz (1,3 km/ 45km/ 10km). Als Routinier dominierte er in allen drei Disziplinen (20:23/
1:14:29/ 43:43) und verwies die Vereinskameraden auf die Plätze. Aber auch der Newcomer Mirko Hammerl (22:36/ 1:18:38/ 44:51) zeigte, dass er bald eine Konkurrenz
für Wagner sein wird. Auf der extrem windanfälligen 45 km langen Radstrecke fuhr er nur knapp 4 Minuten langsamer als Wagner in seiner Paradedisziplin und auch auf
der Laufstrecke lag er mit nur knapp einer Minute hinter dem besten Hammer Triathleten. Die nächsten Wettkämpfe werden sicher sehr spannend werden, was den direkten
Vergleich der beiden Tri-Asler angeht.
Als einzige Frau des Tri-As musste sich Daniela Keil gegen internationale Konkurrenz durchsetzen und kam nach 2:34:45 h (24:10/ 1:22:08/ 48:26) als dritte Hammer Sportlerin
ins Ziel. In der Gesamtplatzierung reichte es leider nur für den 54. Platz von 164 Startern, aber die Konkurrenz hatte Elitestatus und kam mit Zeiten knapp über
2:15:00 h ins Ziel. Im Nachhinein wurde bekannt, dass unter den ersten 30 Starterinnen viele internationale Kaderathletinnen und Nationalmannschaftsmitglieder und sogar eine
Olympiateilnehmerin waren, so dass Keils Ergebnis in Relation zu dieser starken Konkurrenz als sehr gut eingestuft werden muss.
Als alter Hase in Sachen Triathlon beendete Detlef Gräwe mit einer Gesamtzeit von 2:45:16 den Wettkampf, wobei er in seiner Lieblingsdisziplin dem Laufen, die zweitbeste
Zeit (44:40) des Tri-As lief. Als letzter im Bunde lief Michael Voss nach 2:48:13 h (26:22/ 1:27:03/ 54:48) über die Ziellinie in Sassenberg und zeigte, dass er in seiner
ersten Triathlonsaison schon einen erstaunlichen Leistungszuwachs verbuchen kann. DK
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Ostseeman in Glücksburg - Tri-As mit Langdistanz-Staffeln
Glücksburg, 2. August 2009. Aus einer Sektlaune heraus meldeten sich 6 Athleten vom Tri-As Hamm mit einer Frauen- und einer Männerstaffel beim Ostseeman in
Glücksburg an. Nach fleißigem Training und unter dem Motto „mit Spaß ins Ziel kommen“ ging es Sonntag in die drittgrößte und
nördlichste Langdistanztriathlonveranstaltung Deutschlands. Bei optimalen Bedingungen starteten die Hammer Staffeln zusammen mit 500 Einzelkämpfern und 200 Staffeln
mit je 3 Startern auf die insgesamt 226 km lange Strecke.
Mit dem Massenstart um 7.00 Uhr ging für die Frauenstaffel Susanne Hanemann auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke in der 16,5 Grad kalten Flensburger
Förde, die sie nach 1:15:13 Std. wieder verließ. Thorsten Schölermann folgte für die Männerstaffel nur 1 Minute später in die Wechselzone. Hier
erfolgte die Übergabe des Zeitmesstransponders an die Radfahrer. Sabine Hartkamp fuhr zuerst für die Damenstaffel auf die 180 km lange hügelige Radstrecke mit
insgesamt ca. 900 Höhenmetern und absolvierte die 6 Runden in einer Zeit von 6:48:05 h inkl. beider Wechselzeiten. Ihr Ehemann Johannes Hartkamp überreichte bereits
nach 6:13:17 h den „Staffelstab“ weiter an seinen Schwager und Neumitglied im Tri-As Hamm Jens Wawrzyniak, der nun zu seinem ersten Marathon startete. In einer
Zeit von 4:04:10 h absolvierte er die sehr anspruchsvolle Marathonstrecke und überquerte zusammen mit seinen Staffelkollegen die Ziellinie in einer Gesamtzeit von
11:33:55 Std.
Für die Damenstaffel lief die erfahrene Marathonläuferin Iris Höfer die 5 Runden à 8,44 km in einer Zeit von 04:57:21 Std. Ihre beiden
Staffelpartnerinnen begleiteten sie nach ihrem 9. Marathon in einer Zeit von 13:00:41 Std. überglücklich über die Ziellinie, wo sie ihre wohlverdienten
Medaillen in Empfang nahmen.
Für die Hammer Sportler und ihren mitgereisten Fans war diese perfekt organisierte Veranstaltung ein einmaliges Erlebnis, welches um 22.00 Uhr nach Zielschluss mit einem
Feierwerk gekrönt wurde. DK
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Acht Tri-Asler beim ITU Worldcup in Hamburg
Hamburg,
26. Juli 2009 Mit über 8000 Athleten startete am vergangenen Wochenende der Dextro-Energy-Worldchampionchip-Triathlon in Hamburg, früher bekannt als Cityman.
Mit dabei waren auch 8 Hammer Athleten vom Tri-As.
Bei schönem Sonnenschein ging es zunächst auf die 1500 m lange Schwimmstrecke. Es wurde eine Runde durch die Binnen- und Außenalster geschwommen, wobei zum
Ende hin ein Tunnel von ca. 40m Länge mit schlechten Lichtverhältnissen zu durchschwimmen war. Der Ausstieg erfolgte unterhalb des Rathausplatzes in der kleinen
Alster. Hier kletterte Peter Austermann nach nur 27:05 min als erster des Tri-As über die breiten Stufen nach oben. Dicht gefolgt von Gregor Mitlewski, der nur 9 Sekunden
länger für die Schwimmdistanz benötigte. Bei den Frauen kam Daniela Keil nach 28:48 min aus dem Wasser.
Dann aber folgte ein Lauf durch die längste Triathlonwechselzone von über 700 Metern Länge, bis die Sportler sich, nachdem sie sich des Neoprenanzugs entledigt
und für das Radfahren korrekt ausgerüstet hatten, auf die 40 km lange Radstrecke machen konnte. Der überwiegend flache Radkurs führte zu zahlreichen
Sehenswürdigkeiten Hamburgs. So fuhren die Sportler vorbei an den St.-Pauli-Landungsbrücken, über die Reeperbahn, entlang der Elbchaussee mit ihren vielen
luxuriösen Villen und passierten auch die Speicherstadt. Diese zwei Runden absolvierte wiederum Austermann als schnellster des Tri-As in 1:08:48.
Als Abschluss führte die flache Laufstrecke entlang der Außenalster und durch Hamburgs Luxuswohnviertel über insgesamt 10 km, die Meike Hoffmeister in
gewohnter Manier in rasantem Tempo nach 45:22 min hinter sich gebracht hatte. Sie belegte mit einer Gesamtzeit von 2:39:05h bei knapp 500 Starterinnen den 42. Gesamtplatz und
den 5. Platz ihrer Altersklasse. Ihr folgten in kurzem Abstand Dietmar Kleiböhmer mit 2:40:41h, Peter Austermann mit 2:41:38h, Andreas Portmann mit 2:42:24 h und Daniela
Keil mit 2:42:26 h. Auch Gregor Mitlewski und Gerald Pietsch bleiben unter der magischen 3-Stunden-Grenze und beendeten den Wettkampf nach 2:58:28h bzw. 2:50:01h. Als Achte
der Hammer Triathleten kam Christiane Mitlewski, die durch eine Knieverletzung noch leicht gehandicapt war, nach 3:26:39 h ins Ziel.
Wie immer war die Stimmung dieses größten Jedermann-Triathlons der Welt grandios, weil allein der Zieleinlauf auf dem blauen Teppich vor dem Hamburger Rathaus,
über den auch die Elite-Athleten wenigen Stunden später bei ihrem Wettkampf ins Ziel kommen ein unvergessliches Gänsehaut-Feeling verursacht, was seinesgleichen
sucht. DK
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Altersklassensieg in Klagenfurt: Hermann Aschwer holt Ticket für Ironman Hawaii
Klagenfurt, 12. Juli 2009. Wenn der Ironman in Kärnten startet, dann darf einer nicht fehlen: Hermann Aschwer. Wie jedes Jahr ging er um 7 Uhr in früher
Morgenstunde zusammen mit 2330 anderen Triathleten in Klagenfurt an den Start, um die insgesamt 226 km zu bewältigen. Für die 3,8 km lange Schwimmstrecke im 23°C
warmen Wörthersee benötigte er 1:17 h, wobei das Schwimmen zwischen 4660 Armen und Beinen zwar ein besonderes Spektakel für die Medien war, für die
Triathleten jedoch eher einer Nahkampfübungen glich.
Nach 6:42 min Wechselzeit stieg Aschwer auf´s Rad um auf die 2 Radrunden a 90 km mit insgesamt 1600 Höhenmeter zu gehen. Anfängliche Probleme auf dem flachen
Abschnitt entlang des Wörthersees und lange Gegenwindpassagen drückten die Radzeit, doch auf den längeren Steigungen kam der TRI-AS´ler mehr und mehr in
Schwung und beendete die zweite Disziplin nach 5:35 h.
Der abschließende Marathonlauf zwischen Krumpendorf am Wörthersee und der City in Klagenfurt bedeutete aufgrund des schwül-heißen Wetters mit 30°C
im Schatten das Aus für mehr als 300 Teilnehmer. Nicht so für das Triathlon-Urgestein aus Hamm. Hier zeigte sich die Routine auf der Ironmanstrecke und Aschwer kam
nach 4:06:53 h, nach einem sehr gleichmäßigen Marathonlauf, mit einem mittleren Pulswert von 128, als erster seiner Altersklasse (AK 60) und 811ter von 2014
Finishern ins Ziel. Damit sicherte er sich vor 140.0000 Zuschauer den Startplatz für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.
Bereits wenigen Stunden nach dem letzten Zieleinlauf war die Startliste für den Ironman Kärnten 2010 bereits wieder ausgebucht.
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In Saerbeck: Krampe startet Triathlon-Karriere mit Altersklassen-Sieg und Top-Platzierung
Saerbeck, 6. Juni 2009. Am vergangenen Sonntag startete die Triathlonserie des Münsterlandes mit ihrer ersten Veranstaltung in Saerbeck. Bei hochsommerlichen
Temperaturen und schönstem Sonnenschein gingen acht Tri-Asl'er auf der olympischen (1,4-40-10km) und drei auf der Volksdistanz (600m-20km-5km) an den Start. Geschwommen
wurde im Naturbadesee, der mit warmen 24°C an diesem Tag keine wirkliche Abkühlung bedeutete.
Aufgrund der hohen Wassertemperatur durfte nicht mit Neoprenanzug geschwommen werden, was für einige Sportler ein zusätzliche Problem darstellte. Nicht so für
Jenny Krampe und Tobias Böhm. Beide schwammen der Konkurrenz förmlich davon und verließen als Viertschnellste (Krampe nach 10:17 min auf der Volksdistanz) bzw.
Achtschnellster (Böhm nach 21:12 min auf der olympischen) das Wasser. Krampe spulte völlig locker die anschließenden 20 km auf dem Rad (37:22 min) und den
5-Kilometer-Lauf (24:08) herunter und kam bei ihrem Debüt im Triathlon nach 1:11:47 als erste der Hauptklasse und Gesamt-Vierte ins Ziel. Böhm hatte nach der
grandiosen Schwimmzeit mit Magenproblemen zu kämpfen und musste so zulassen, dass die Vereinskollegen Jörg Wagner und Mirko Hammerl ihn bei der zweiten Disziplin,
dem 40 Kilometer langen Radfahren, ein- und überholten.
Wagner fuhr wie immer eine hervorragende Radzeit (1:03:33), doch auch Hammerl machte mit der drittschnellsten Zeit (1:07:41) des Tri-As einige Minuten gut. Den
abschließenden 10-Kilometer-Lauf beendete Wagner mit flotten 43:37 Minuten und kam nach 2:09:51 Stunden als siebter seiner Altersklasse und 22. der Gesamtwertung bei
insgesamt 151 Startern ins Ziel. Hammerl benötigte insgesamt 2:16:37 Stunden und beendete den Wettkampf als Achter seiner Altersklasse. Böhm blieb aufgrund seiner
Magenprobleme weit unter seiner Leistungsmöglichkeit und lief trotzdem nach 2:21:47 als drittbester Tri-Asler über die Ziellinie. Ihm folgte nach 2:27:20 Andreas
Radau (28:39/ 1:11:19/ 47:22), der sich, obwohl es seine erste Triathlonsaison ist, stets im vorderen Drittel des Gesamtfeldes platziert.
Der nächste Hammer Sportler folgte mit Martin Schröer nach 2:29:43 h (28:58/ 1:13:30/ 47.15). Knapp hinter ihm kam Peter Austermann ins Ziel (2:30:19), der die
zweitschnellste Radzeit des Tri-As an diesem Tag fuhr (1:07:15). Michael Voss, der erst seinen insgesamt zweiten Wettkampf bestritt, konnte seine gute Leistung von drei Wochen
zuvor bestätigen. Er benötigte 2:32:44 Stunden. Der Ultraläufer Detlef Gräwe ließ es etwas ruhiger angehen und beendete nach 2:36:51 als Vierter der
AK M55 seinen Wettkampf, wobei er jedoch die drittschnellste Laufzeit der Tri-As'ler mit 46:26 min über die zehn Kilometer zeigte.
Auf der Volksdistanz hatte Anna Kisselt ihr Debüt, welches sie als Siebte ihrer Altersklasse nach 1:21:44 beendete.
Es folgen in den nächsten Wochen noch weitere Wettkämpfe in Sassenberg und Riesenbeck, bei denen wieder zahlreiche Athleten des Tri-As an den Start gehen werden. DK
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„Dalke-Man“ in Gütersloh: Daniela Keil auf zweitem Platz auf olympischer Distanz
Gütersloh, 14. Juni 2009. Wieder einmal zeigen die Triathleten des Tri-As Hamm, dass sie hervorragend für die aktuelle Saison vorbereitet sind. Am vergangenen
Sonntag starteten sie mit insgesamt 15 Sportlern und räumten allesamt vordere Plätze in den einzelnen Altersklassen ab. Herausragend war die Leistung von Daniela
Keil, die gerade mal drei Wochen nach den Anstrengungen einer halben Ironman Distanz in Österreich, den zweiten Platz bei der Damenkonkurrenz belegte. Sie musste sich nur
einer 15 Jahre jüngeren Bundesligastarterin geschlagen geben.
Zu ungewohnt früher Morgenstunde stiegen die Athleten ins Wasser des Nordbades in Gütersloh, welches Jörg Wagner bereits nach 18:24 min und 1000
geschwommenen Metern wieder verließ. Seitens des Veranstalters wurde das Bahnenzählen leider bei einzelnen Sportlern nicht so genau genommen, so dass es zu
Verwirrungen über die bereits geschwommene Strecke kam, was kostbare Zeit kostete. In kurzen Abständen entstiegen die Hammer Sportler dem Becken, um sich auf die 42
km lange Radstrecke zu machen. Hier lieferte wiederum Wagner mit 1:10:33 h die schnellste Radzeit, gefolgt von Mirco Hammerl (1:12:02) und Hermann Aschwer (1:13:35). In ihrer
Paradedisziplin setzte sich Keil hier sogar an die erste Position bei den Damen, nachdem sie in einer spannenden Aufholjagd insgesamt 4 Minuten auf die führende
Sportlerin zugefahren hatte. Die letztendliche Entscheidung fiel auf der 10 km langen Laufstrecke, die Hammerl als schnellster Tri-Asler in 42:38 min absolvierte. Als
nächstes folgte Wagner mit schnellen 43:42 und danach der „alte Hase“ Aschwer (44:54). Keil überlief nach insgesamt 2:20:18 h die Ziellinie. Bester
Hammer Triathlet war aber wiederum Wagner mit einer Gesamtzeit von 2:12:39h, welches den 11. Gesamtplatz und den 3. Platz der Altersklasse bedeutete. Ihm folgte der
Senkrechtstarter Hammerl, der erst seit 1 Jahr den Triathlonsport betreibt mit 2:15:09h ebenso als Dritter seiner Altersklasse. In Minutenabständen folgten die anderen
Mannschaftskollegen. Überragend wie immer beendete Hermann Aschwer als erster seiner Altersklasse nach 2:23:44 den Wettkampf. Erfreulich sind auch die Ergebnisse der
Debütanten wie Andreas Radau (2:25:13 4. Platz M45), Markus Raschke (2:28:39 3. Platz M30), Michael Voss (2:30:38), sowie Janine Hammerl (1:28:44 auf der Volksdistanz,
2.Platz der W20). Allesamt haben ihren ersten Triathlon erfolgreich abgeschlossen und sehen ungeduldig den neuen Herausforderungen bei weiteren Veranstaltungen entgegen.
Unterstützung fanden sie unter anderem durch die schon routinierten Tri-Asler Peter Austermann (2:31:31 2. Platz M50), Heinz Nordhaus (2:34:56), Gerald Pietsch (2:36:35),
Gregor Mitlewski (2:42:11), Bernard Fischer (2:50:31 2. Platz M55) und Christiane Mitlewski (2:56:17 4. Platz W40).
Ganz allein und auf eine längere Distanz machte sich Martin Schroer vom Tri-As Hamm der bei der Mitteldistanz in Bocholt (2km/80km/20km) startete und seine Leistung aus
dem vergangenen Jahr deutlich verbessern konnte. Mit einer Gesamtzeit von 5:13:54 h (46:40/2:39:40/ 1:47:33) belegte er einen guten Platz im Mittelfeld von über 170
Startern.
Die Jugend trumpft auf
Lisa Langerbein stellte sich der Herausforderung beim NRW Nachwuchs-Cup. Die junge Hammer Triathletin, die seit dem Frühjahr zusammen mit ihrem Bruder Lennard der
Talentfördergruppe des Nordrheinwestfälischen Triathlonverbandes angehört, konnte auf der Strecke über 400 m schwimmen, 10 km Radfahren und 2,2 km Laufen
glänzen und einen hervorragenden 3. Platz in der weiblichen Schüler A Gruppe erreichen.
Ihre Lieblingsdisziplin das Schwimmen absolvierte sie, wie gewohnt sehr schnell in 7:50min. Unglücklicherweise kostete es wertvolle Sekunden bis sie endlich ihren
Wechselplatz gefunden hatte, da ihr Fahrrad umgefallen war und am Boden lag. Unbeirrt radelte sie dann die 10 km in flotten 20:16min und kam nach 10:13min von der Laufstrecke,
was somit eine Gesamtzeit von 38:19 min bedeutete.
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Tri-As Hamm beim Qualifikationsrennen zur Ironman-70.3-Weltmeisterschaft: Acht Hammer Starter im starken internationalen Teilnehmerfeld
St. Pölten, 26. Mai 2009 - Bei dem bestbesetzten Qualifikationsrennen zur Ironman-70.3-Weltmeisterschaft auf europäischem Boden im österreichischen St.
Pölten waren acht Triathleten des Tri-As Hamm am Start. Für das große Teilnehmerfeld mit insgesamt 2.500 Triathleten aus 40 Nationen fiel am frühen
Sonntagmorgen der Startschuss zum 1,9 Kilometer langen Schwimmen. Es ist weltweit das einzige Rennen, bei dem die Auftaktdisziplin in zwei nacheinander zu durchquerenden Seen,
verbunden mit einem ca. 250 m langen Landgang, zu absolvieren ist.
Erwartungsgemäß kam hier Mirco Hammerl (Altersklasse M 25) aus Hammer Sicht am Besten zurecht und erreichte bereits nach 35:20 Minuten die Radwechselzone, dicht
gefolgt von Gregor Mitlewski (M40) in 36:18 Minuten und Peter Austermann (M 50) in 37:27 Minuten. Daniela Keil (W 35) erreichte als schnellste Hammer Starterin schon nach
38:15 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen, hatte sich allerdings auf der Laufpassage zwischen den Seen an einem Zaun eine tiefe Wunde am Ellenbogen
zugezogen, was sie stark behinderte, allerdings nicht von einem erfolgreichen Finish abhalten sollte. Hermann Aschwer (M60) als ältester Hammer Teilnehmer folgte mit
38:26 Minuten, Christiane Mitlewski (W 40) in 42:45 Minuten, Dietmar Kleiböhmer (M 45) in 42:58 und Gerald Pietsch (M 45) in 43:03 Minuten.
Ein Höhepunkt der nun zu absolvierenden 90 Kilometer langen Radstrecke wartete gleich zu Beginn der zweiten Disziplin auf die Teilnehmer, denn für den
Wettkampf hatte der österreichische Veranstalter extra ein ca. 18 Kilometer langes Teilstück einer Autobahn gesperrt. Bei leichtem Gegenwind in aerodynamischer
Zeitfahrhaltung waren auf diesem flachen Teilstück Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 40 km/h bei den Hammer Startern keine Seltenheit. Doch den Triathleten des
Tri-As Hamm war bekannt, dass die steilsten, technisch schwierigsten Passagen des anspruchsvollen Radkurses noch auf sie warteten, und wussten mit ihren Kräften
hauszuhalten.
Die Schlüsselstelle der Radstrecke wartete nach etwa zwei Dritteln des Weges auf die Triathleten, als auf knapp 8 Kilometer Wegstrecke 350 Höhenmeter mit einer
maximalen Steigung von 14 Prozent zu überwinden waren. Hier mussten viele andere Triathleten dem Wetter und der Strecke Tribut zollen und den Wettbewerb aufgeben. Doch
alle Hammer meisterten auch diese Schwierigkeit souverän und konnten die folgende Abfahrt hinunter ins Tal und auf dem Weg zurück nach in die
niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten noch einmal richtig Druck auf die Pedalen geben.
Glänzend aufgelegt an diesem Tag zeigte sich auch hier Hammerl, der mit 2:43 Stunden auf dem mit 900 Höhenmetern gespickten Radkurs wiederum das beste Ergebnis der
Hammer Triathleten erzielte. Aber auch Aschwer, mit 62 Jahren wieder einer der ältesten Teilnehmer im gesamten Starterfeld, überzeugte mit einer Radzeit von 2:49
Stunden, genauso wie Peter Austermann mit 2:54 Stunden. Trotz Ihres Handicaps konnte Keil mit genau drei Stunden noch die 30-km/h-Grenze knacken, die weiteren Radzeiten waren
3:04 Stunden für Kleiböhmer, 3:09 Stunden für Pietsch, 3:14 Stunden für Gregor und 3:40 Stunden für Christiane Mitlewski.
Bei
mittlerweile hochsommerlichen Temperaturen über 30 Grad gingen die Triathleten auf den abschließenden Halbmarathon entlang des Flusses Traise und quer durch das
Regierungsviertel der Stadt. Ein besonderes Erlebnis war hierbei das insgesamt fünfmalige Durchlaufen der mit vielen Zuschauern gefüllten Eventarena, dem ehemaligen
ATP-Tennisstadion von St. Pölten. Nicht nur der erstmalig über diese Distanz startende Mirco Hammerl, der nach einer bei diesen Witterungsverhältnissen guten
Halbmarathonzeit von 1:38 Stunden mit einer Gesamtzeit von 5:03 Stunden den Wettkampf beendete, genoss hier das Gänsehaut-Feeling. Leider reichte es bei ihm, trotz der
sehr guten Tagesleistung, nicht ganz für die Qualifikation zur Ironman-70.3-Weltmeisterschaft. Noch knapper, nämlich um einen einzigen Platz schrammte Aschwer in
seiner Altersklasse an der Qualifikation mit einer Gesamtzeit von 5:23 Stunden vorbei.
Respekt zollten nicht nur die heimischen Triathleten Daniela Keil, die ihren ersten Ironman 70.3 trotz offener Wunde den gesamten Wettkampf tapfer in schnellen 5:44 Stunden
absolvierte und erst anschließend zur Behandlung ihrer Verletzung ins Krankenhaus fuhr. Die weiteren Triathleten des Tri-As Hamm finishten in folgenden Gesamtzeiten:
Austermann 5:53 Stunden, Pietsch 6:03 Stunden, Kleiböhmer 6:09 Stunden, Gregor Mitlewski 6:37 Stunden und Christiane Mitlewski 7:15 Stunden
Erfreulich für die Triathleten des Tri-As Hamm ist, dass sich alle durch Ihr erfolgreiches Finish den Startplatz für den Ironman Kärnten mit dann insgesamt 226
Kilometern in drei Disziplinen im kommenden Jahr sichern konnten.
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Lanzarote: Hoffmeister 5. beim härtesten Ironman-Triathlon der Welt
Ahlen, 26. Mai 2009 (tri-as). Am 23. Mai 2009 war es wieder so weit: Mit gut 1300 anderen Triathleten wartete Meike Hoffmeister vom Tri-As Hamm vor Sonnenaufgang auf
den Start des Ironman Lanzarote. Bei diesem Wettbewerb über die sogenannte Langdistanz werden 3,8 Kilometer schwimmend im welligen Atlantik zurückgelegt,
anschließend führt eine 180 Kilometer lange Radstrecke über die gesamte Insel, wobei stetiger Wind und 2600 HM diese Veranstaltung zur härtesten ihrer Art
machen. Der abschließende Marathon führt über vier Runden entlang der Strandpromenade von Puerto del Carmen und stellt für die Athleten unter der
afrikanischen Sonne den abschließenden Härtetest dar. Selbst Profis benötigen bei diesem Wettkampf bis zu 1 Stunde mehr als bei vergleichbaren Veranstaltungen.
Die Sportlerin
aus Ahlen startete zum ersten Mal über diese Distanz und hatte sich in den letzten acht Monaten mit bis zu 15 Stunden Training pro Woche auf diesen Tag vorbereitet. In
dieser Zeit kamen 2800 Kilometer auf dem Rennrad, 70 Stunden auf dem Ergometer, 102 Schwimmkilometer und knapp 1000 Laufkilometer zusammen, von denen die zweifache Mutter
einen Teil während eines zweiwöchigen Trainingslager auf der Kanareninsel gesammelt hatte.
So vorbereitet war Hoffmeister guter Dinge, als um 7 Uhr der Startschuss fiel und sie sich kurz nach den Profis ins 19 Grad warme Wasser begab. Nach den anfänglichen
Positionssuchen verlief die erste Runde fast ohne Komplikationen, lediglich ein Tritt gegen den Kopf führte fast zum Verlust der Schwimmbrille. Nach einem kurzen Landgang
ging es dann ein 2. Mal ins Wasser und nach 1:21 Stunden war die erste Disziplin erfolgreich gemeistert.
In der ersten Wechselzone hieß es dann: Neoprenanzug aus, viel Sonnencreme und dann ab aufs Rad. Bei Windstärke vier bis fünf wurden so einige Anstiege
gefühlt noch länger, aber die großartige Vulkanlandschaft und herrliche Ausblicke auf die nahegelegene Nachbarinsel ließen so manche Anstrengung
vergessen.Hoffmeister hatte lediglich ein kurze Zwangspause, um die durch den starken Wind losgelöste Startnummer zu befestigen und erreicht nach 6:59 Stunden die zweite
Wechselzone.
Dummerweise vergaß sie beim Anziehen der Kompressionssocken das Anlegen Ihres Zeitnahmechips und verbrachte die ersten eineinhalb Runden damit, einen zweiten Chip zu
organisieren, was glücklicherweise auch gelang. Nur die Wechselzeit und die genaue Marathonzeit wurde im Nachhinein vom Veranstalter rückgerechnet.
Nach 3:57 Stunden Laufzeit konnte die Sportmedizinerin, die Teilzeit in der St. Barbaraklinik in der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie arbeitet, dann
trotz eines auch Sturzes ihr Marathondebüt in einer fantastischen Zeit geben. 12:41:15 Stunden standen auf der Uhr, als der Einlauf mit den beiden Kindern an der Hand
erfolgte und sich Hoffmeister als erste Frau aus den Reihen des Tri-As Iron(wo)man nennen durfte.
Belohnung war Platz fünf der Altersklasse und 30. Frau gesamt inclusive der 15 Profis. „Dieser Tag war die perfekte Belohnung für die Trainingsstrapazen der
letzten Monate, wobei die Hauptschwierigkeit in der Organisation lag. Aber dank der tollen Mithilfe meiner Familie und der moralischen Unterstützung von Freunden,
Bekannten und Kollegen wurde dieser Tag so erfolgreich, wie ich es mir gewünscht hatte“, so das Fazit der frischgebackenen Eisenfrau. Ob sie es wieder machen
würde? Eín richtiges Nein war bisher nicht zu vernehmen...
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Gräwe holt Altersklassensieg beim 101. Ultramarathon: Ein Sportler der besonderen Art
Hamm, 10. Mai 2009. Detlef Gräwe, Ironman und Langstreckenläufer vom Tri-As Hamm, absolvierte am vergangenen Samstag beim Bödefelder Hollenlauf über
101 Kilometer seinen 101. Marathon und Ultramarathon. Mit 66 weiteren Extremläufern machte er sich früh morgens um 6.30 Uhr auf den Weg durchs Sauerland, um nach
10:35:14 Stunden als erster seiner Altersklasse M55 durchs Ziel zu laufen. Im Gesamtklassement bedeutete diese Zeit einen hervorragendenden elften Platz.
Begonnen hatte Gräwes
Laufleidenschaft im April 1994 beim Hannover-Marathon, den er in 04:14:54 Stunden absolvierte. In den folgenden Jahren nahm er an zahlreichen Langstrecken-Laufveranstaltungen
teil, wobei er insbesondere die bergigen Touren besonders schätzte. Seine Zeiten verbesserten sich stetig, so dass er seinen schnellsten Marathon in 03:13:22 Stunden
beendete. Bei den traditionellen Riesenbecker Sixdays (140 Kilometer in sechs Tagen), sowie beim Georgsmarienhütter Nuller über 50 km ist Gräwe ein Dauergast.
Hier kann er bereits auf sechs und auf elf Teilnahmen zurückblicken.
Nicht nur die Länge der von Gräwe gelaufenen Strecken ist bewundernswert, sondern auch die bislang bezwungenen Höhenmeter können einem Bergsteiger alle
Ehre machen. Als ein Höhepunkt kann sicherlich der Jungfrau-Marathon gelten, den er 1999 in 5:13:48 Stunden beendete und der über 1829 stetig ansteigende
Höhenmeter bis an den Fuß des Eigergletschers führt.
Auf der Suche nach neuen sportlichen Herausforderungen beginnt Detlef Gräwe im Januar 2001 mit dem Triathlon. Nach einer Volks- und einer Mitteldistanz steht er bereits
am 15. Juli 2001 bei seinem ersten Ironman in Kärnten am Start. Diese Langdistanz über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad und 42,195 Kilometer Laufen
finished er in einer Zeit von 13:06:30 Stunden.
Das Laufen von extrem langen Strecken gefällt ihm aber weiterhin so sehr, dass er in den kommenden Jahren immer wieder an Marathon- und Ultramarathonveranstaltungen
teilnimmt.
Dem Triathlon bleibt er nebenbei auch treu und verbessert 2005 seine Zeit auf der Langdistanz bei seinem bis dahin dritten Ironman auf 12:18:07 Stunden.
Detlef ist einfach einzigartig. Durch regelmäßige Yogaübungen und gesunde Ernährung erleben wir den bereits 55-jährigen als stets ausgeglichenen und
gut gelaunten Trainingspartner. Er gibt immer nützliche Tipps zum Training oder der Wettkampfplanung. Seine Einschätzung der Leistungsfähigkeit von
Vereinskollegen sind jederzeit stimmig und motivieren diejenigen zu immer besseren Wettkampfergebnissen. Trotz seiner großen Laufroutine ist er immer für eine
schnelle Trainingseinheit zu haben und macht dem einen oder anderen „jungen Hüpfer“ gehörig lange Beine. Wir freuen uns, einen so
außergewöhnlichen Athleten in unseren Reihen zu haben. DK
Tri-As bei der Quali zur Mitteldistanz-Weltmeisterschaft: 8 Triathleten fahren zum Ironman 70.3 nach St. Pölten in Österreich
Hamm, 9. Mai 2009. Viel vorgenommen haben sich die Triathleten des Tri-As Hamm für diese Saison. Allein acht Sportler haben sich für den Wettkampf im
Niederösterreich ischen St. Pölten angemeldet, bei dem es um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in der Triathlon-Mitteldistanz in Clearwater/ Florida geht. Rund
2400 Sportler inklusive Profis werden bei diesem Event an den Start gehen. Ein besonderes Bonbon für alle St.-Pölten-Starter ist das Voranmelderecht zum
Kärnten-Ironman Austria, bei dem die Startplätze im letzten Jahr innerhalb weniger Stunden ausgebucht waren.
Am 24. Mai in St. Pölten heißt es aber erst mal die halbe Ironmanstrecke gut hinter sich zu bringen. Der 1,9 Kilometer lange Schwimmwettbewerb ist ein einzigartiger
in der Ironman-Geschichte: die Schwimmstrecke erstreckt sich nämlich gleich über zwei Seen, wobei ein Landgang von 200 Metern nach etwa 900 Metern über die
Traisenbrücke eingeplant ist.
Nach der Rad-WM 1987 gibt es wieder ein Radrennen in Österreich, das sich teilweise auf einer Autobahn entscheidet. 18 Kilometer der 90 Kilometer langen Radstrecke des
sogenannten Ironman Austria 70.3 spielen sich zu Beginn auf der S33 ab, welches neben der Fahrt durch das Weltkulturerbe der Wachau eines der Highlights dieser Veranstaltung
ist.
Der abschließende Halbmarathon soll für die Athleten zum Genuss werden. Zunächst führt die Strecke entlang der Traisen weiter Richtung Innenstadt von St.
Pölten und wieder zurück zur Eventarena, die es ganze fünf mal zu durchlaufen gilt, bevor die Sportler umjubelt von zahlreichen Zuschauer das Ziel erreichen,
das ebenfalls in der Eventarena, dem ehemaligen ATP-Tennisstadion, aufgebaut ist.
Um gut vorbereitet an den Start gehen zu können, mussten sich die Athleten des Tri-As schon im vergangenen Herbst ins Training begeben und ihre Kilometer im Wasser, in
den Laufschuhen und auf dem Rad herunterspulen. Den letzten Schliff im Hinaufklettern auf die Berge holten sie sich im traditionellen Trainingslager am Hennesee am ersten
Maiwochenende. Hier konnten Mensch und „Rennmaschine“ einen letzten Test durchlaufen, ob z.B. auch die richtigen Kettenritzel montiert waren, um die über 1400
Höhenmeter flott zu überwinden. Um beim Lauf und auf dem Rad in einheitlicher Kleidung auftreten zu können und somit den Namen unserer Stadt auch anderorts
werbewirksam zu vertreten, erhielt der Tri-As von der Sparkasse Hamm eine finanzielle Unterstützung für Rad- und Laufbekleidung. Gut ausgerüstet und optimal
vorbereitet sehen so die Sportler freudig erregt dem „halben“ Ironman in Österreich entgegen. DK
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„Schlag den Aschwer“ - Aquathlon in Drensteinfurt
Drensteinfurt, 14. März 2009. 42 Minuten. Das wird ungefähr die Zeit sein, die es zu schlagen gilt. Ganz genau kann Dr. Hermann Aschwer das freilich noch nicht
sagen, da er die 600 Meter im Erlbad und die 6,6 Kilometer lange Laufstrecke erst einmal selbst bewältigen muss. Doch die 42 Minuten sind für das Triathlon-Urgestein
aus Ameke durchaus im Bereich des Möglichen. Und langsam angehen lassen will es der 62-Jährige auf keinen Fall: „Ich werde die Beine lang machen“,
verspricht er. „Schlag den Aschwer“ heißt die Bewegungsaktion, zu der die Stadt am Sonntag, 17. Mai, Bürger aller Altersklassen und Ortsteile
einlädt. „Das soll ein Wettbewerb für jedermann sein, an dem Familien, Schulen, Vereine, Kegelclubs und einzelne Sportler teilnehmen können“, sagt
Gregor Stiefel vom Sportamt der Stadt.
Ausgeschrieben ist ein „Aquathlon“, also eine Kombination aus Schwimm- und Laufstrecke. Um den Ehrgeiz der Teilnehmer zu wecken, wird Hermann Aschwer eine Zeit
vorlegen, die es zu Schlagen gilt. Damit die Latte nicht zu hoch liegt, ist es möglich, die Strecke in einem Team aufzuteilen. Bis zu vier Teilnehmer darf jede Mannschaft
maximal haben, für den Teilnehmer einer Vierer-Staffel blieben also nur 300 Meter Schwimmen oder 3,3 Kilometer Laufen übrig. Und die sollten doch zu schaffen sein,
findet Hermann Aschwer.
Dem Ausdauersportler, der schon an mehr als 260 Wettkämpfen teilgenommen hat, ist es wichtig, das Ganze nicht zu verbissen zu sehen. „Das soll wirklich Spaß
sein. Wir wollen nicht, dass sich jemand an diesem Tag Stress macht.“ Er und die übrigen Organisatoren hoffen darauf, dass sich auch einige Prominente bereit
finden, um an den Start zu gehen. „Ein Team aus aktuellen und ehemaligen Bürgermeistern fände ich nicht schlecht“, schmunzelt Hermann Aschwer.
Wer mitmachen möchte, sollte sich in einigen Wochen bei der Stadtverwaltung anmelden. Ein Anmeldeformular, dass in naher Zukunft von der Homepage der Stadt
heruntergeladen werden kann, wird zurzeit erarbeitet. Einen Euro pro Person wird die Startgebühr kosten, der freie Eintritt ins Erlbad ist da schon mit drin. Von dem
Erlös der Veranstaltung will die Stadt Sportgeräte kaufen, die dann den Schülern der Drensteinfurter Schulen für die Bewegung in den Pausen zur
Verfügung gestellt werden sollen.
Im Erlbad, wo der Start und das Ziel ist, dürfen sich die Teilnehmer auf ein Unterhaltungsprogramm freuen. Außerdem sollen Kaffee, Kuchen und Getränke verkauft
werden, verspricht Schwimmmeister Andreas Willuweit.
Bürgermeister Paul Berlage freut sich nach eigenem Bekunden bereits jetzt auf die Aktion. „Ich glaube, dass wir da eine richtig gute Sache auf die Beine stellen
werden, bei der viele mitmachen.“
Der Sportbegeisterte Hermann Aschwer hat übrigens jüngst sein 20. Buch veröffentlicht. „Triathlontraining für die Mitteldistanz“ heißt
das 184 Seiten starke Werk, das im Verlag „Meyer∓mp;mp;mp;mp;mp;mp;Meyer“ erschienen ist. Das Buch, das Aschwer zusammen mit der Psychologin Dr. Marlies Penker
geschrieben hat, ist bereits ins Englische übersetzt worden. Auf dem Titel dieser Version steht allerdings das Pseudonym Henry Ash. „Bei dem Namen Hermann Aschwer
brechen sich die Amerikaner ja die Ohren“, erklärt der lachende Autor. Andreas Niesmann.
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