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Westerwinkel-Waldlauf: Weßelmann läuft Bestzeit]
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Ironman Hawaii: Mitlewski erfüllt sich Lebenstraum]
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Meister: Tri-As-Damen steigen in NRW-Liga auf] [
Cologne Triathlon Weekend: Mirco Hammerl mit neuer Bestzeit auf Rang 22 bei den Deutschen Langdistanzmeisterschaften ] [
Ironman Regensburg: Hammerl bei Platzregen zu Bestzeit] [
Regionalliga-Sieg in Sassenberg: Tri-As auf Aufstiegskurs] [
Regionalliga-Damen in Verl erneut auf dem Treppchen] [
Fünf Hammer Triathleten beim weltgrößten Langdistanztriathlon in Roth] [
Langerbeins beim Erlbathlon vorn] [
Nathalie Mitlewski beim Kidman auf Rang neun] [
Daniela Keil bei Ironman-Premiere unter zwölf Stunden] [
Regionalliga-Sieg in Altena: Tri-As-Damen erobern Tabellenführung] [
Tri-As-Damen mit Topplatzierung beim Regionalligadebüt in Kamen] [
165 Kilometer: Detlef Gräwe Zweiter der Altersklasse M 55 beim 24-Stunden-Burginsellauf in Delmenhorst] [
Tri-As'ler bei Mitteldistanz im Kraichgau erfolgreich] [
Detlef Gräwe Altersklassensieger über 101 km beim Bödefelder Hollenlauf] [
Meike Hoffmeister Dritte beim Ahlener Stadtteil- und Haldenlauf] [
Mirco Hammerl Dritter beim Steinfurt-Triathlon] [
Martin Schröer beim Two-Ocean-Marathon in Kapstadt] [
Mitlewski ergattert Wildcard für Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii] [
Giovanni Carnevale beim „Abu Dhabi International Triathlon 2011“] [
Syltlauf: 33.333 m von Hörnum nach List] [
Lennard Langerbein in Talentfördergruppe des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes berufen] [
Tri-As Hamm startet mit neuen Vorstandsmitgliedern und einer Regionalliga-Damenmannschaft ins Sportjahr 2011] [
ältere Nachrichten]
Westerwinkel-Waldlauf: Weßelmann läuft Bestzeit
Herbern, 6. November 2011. Über vordere Altersklassenplatzierungen und gute Ergebnisse zum Saisonabschluss freuten sich die Athleten des Tri-As Hamm am vergangenen Samstag beim 23. Westerwinkellauf. Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen waren über 1000 Läufer aus der Region nach Herbern gekommen, um sich über die 5- und 10-Kilometer-Distanzen zu messen. Auf Einladung ihres Vereinskameraden Martin Schröer nahmen auch dreizehn Mitglieder des Tri-As Hamm am Lauf durch den Schlosspark teil.
Schnellster Läufer des Tri-As über die 5-Kilometer-Runde war Mirco Hammerl, der sich nach der langen Triathlonsaison
mit einer Zielzeit von 18:32 Minuten im starken Männerfeld behaupten konnte. Florian Winterstein benötigte für die doppelte Distanz 38:43 Minuten und sicherte sich damit den ersten Platz in der vereinsinternen Wertung über die 10-km-Strecke. Schnellste Frau des Tri-As Hamm war Jutta Weßelmann, die über 10 km neue Bestzeit (42:51 Minuten) lief.
Über die rege Teilnahme der Tri-As'ler und die zahlreichen Vereinsmitglieder an der Strecke freute sich neben "Gastgeber" Martin Schröer auch der Vereinsvorsitzende Hermann Aschwer, der die zwei Laufrunden durch den Schlosspark in 44:18 Minuten zurücklegte und damit beim 10-km-Lauf die Altersklasse M 60 gewann. JW
Die Ergebnisse im Überblick:
5-km-Lauf:
Mirco Hammerl 18:32 min (4. M HK)
Stefan Schwenke 19:38 min (2. M 35)
Bernhard Langerbein 21:02 min (6. M40)
Mathias Schwenke 24:11 min (2. M 30)
10-km-Lauf:
Florian Winterstein 38:43 min (4. M HK)
Jörg Wagner 40:47 min (2. M 35)
Jutta Weßelmann 42:51 min (1. W 30)
Hermann Aschwer 44:18 min (1 M 60)
Werner Böcker 44:22 min (7. M 50)
Michael Voss 44:58 min (11. M 40)
Dietmar Kleiböhmer 45:32 min (10. M 45)
Martin Schröer 46:00 min (13. M 45)
Nicole Langerbein 1:02:07 min (15. W 40)
Ironman Hawaii: Mitlewski erfüllt sich Lebenstraum
Kailua Kona/Hawaii, 10. Oktober 2011. Einmal im Leben bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii dabei zu sein und an der Geburtsstätte der Langdistanz ins Ziel zu kommen, davon träumt wohl ein jeder Langdistanz-Triathlet. Für alle anderen sind die Distanzen von 3,8 km Schwimmen im Pazifik, 180 km Radfahren durch die schier endlosen Lavafelder von Big Island und der abschließende Marathonlauf an einem einzigen Tag schier unvorstellbare Distanzen.
Das Mammutprojekt Ironman auf Hawaii begann für Mitlewski im Januar diesen Jahres, als er das Training im diesjährig langen deutschen Winter aufgenommen hatte, mit dem Ziel eigentlich nur im Juli beim größten Langdistanz-Triathlon im fränkischen Roth zu starten. Unzählige Kilometer auf dem Rennrad und Mountainbike absolvierte der Triathlet aus Rhynern bei Wind und Wetter, bei Eis und Schnee blieb nichts anderes übrig, als längere Einheiten auch auf dem Ergometer zu fahren. Nicht selten stand unmittelbar anschließend das Lauftraining als Koppeleinheit an.
Das Schwimmen war im Rahmen des Vereinstrainings im Sportbecken des Maximare mit seinen sehr guten Trainingsbedingungen gut möglich. Als ihn im April dann die Nachricht vom Startrecht auf Hawaii erreichte, mußte er seinen Trainingsplan derart umstellen, daß er seine Form nach der erfolgreichen Teilnahme in Roth auch bis Oktober konservieren konnte. Durch die Unterstützung von Rhyneraner Unternehmen konnte in die detaillierte Planung des sehr kostenintensiven Projektes Hawaii 2011 eingestiegen werden. Bereits 10 Tage vor dem Wettkampf war der Triathlet zusammen mit seiner Ehefrau Christiane angereist, um sich im Training an die besonderen klimatischen Verhältnisse zu gewöhnen.
Am 08. Oktober war es dann endlich soweit, noch im Dunkeln früh morgens, kam am Pier von Kailua Kona die Wettkampfhektik auf, als die 1900 Triathleten letzte Vorbereitungen an Ihren Rädern treffen und diese mit Getränken und Energieriegeln für den langen Tag bestücken und sich für die Startdisziplin Schwimmen bereit machten.
Um Punkt sieben Uhr wurde per Startkanone der Startschuß gegeben. Leider war im Meer an diesem Morgen doch recht unangenehmer Wellengang, der es den Teilnehmern zusätzlich erschwerte. Doch Mitlewski kam in seiner Lieblingsdisziplin trotz der Widrigkeiten sehr gut zurecht und konnte bereits nach 1:18 Stunden in der Wechselzone die Schwimmsachen mit dem Rad tauschen. Beim Radfahren war eine Wendepunktstrecke zu bewältigen, welche genau in der Hälfte in der Stadt Hawi mit einigen Höhenmetern ein Schüsselstelle aufweist. Ständig drehende Winde mit sehr kräftigen Böen machten die Steigungen oft doppelt schwer und führten leider auch zu einigen Stürzen von Teilnehmern. Im Gegensatz zu traditionellen Radrennen ist beim Triathlon das Windschattenfahren untersagt und wird mit Zeitstrafen belegt, so daß alle Triathleten auf sich allein gestellt sind. Auch in der zweiten Disziplin zeigte Mitlewski eine konstante Leistung und konnte die 180 km mit insgesamt über 1000 Höhenmetern in einer Zeit von 6:44 Stunden absolvieren, aufgrund des Streckenprofiles und der Temperaturen von 35 Grad eine ordentliche Leistung. Neben der körperlichen Fitneß wird insbesondere hier auf Hawaii den Triathleten auch eine große mentale Stärke abverlangt, sich aufgrund der doch langen Zeit auf dem Rad und der dann doch über Stunden langweiligen Lavafelder, immer wieder aufs Neue zu motivieren.
Zurück in Kona wurde das Rad in die Wechselzone gestellt, und die für Mitlewski unbeliebteste Teildisziplin, der Lauf über 42,2 km konnte beginnen. So ging der Hammer Triathlet das Laufen auch sehr verhalten an, denn die hohen Außentemperaturen erforderte von den Teilnehmern, die letzten Reserven zu mobilisieren, und er wollte sein großes Ziel, einmal im Leben den Ironman auf Hawaii erfolgreich zu absolvieren, nicht gefährden. Da die Sonne bereits gegen kurz nach 18 Uhr untergeht, war für ihn ein großer Teil der Strecke im Dunkeln zu absolvieren, die einzige Beleuchtung auf dem extra gesperrten Highway außerhalb der Stadt Richtung Lavafelder waren die alle 2 km befindlichen Verpflegungsstationen und die an die Teilnehmer ausgegeben Knicklichter, die ja bekanntermaßen so gut wie kein zusätzliches Licht bieten. Trotz einiger Blasen unter seinen Füßen absolvierte Mitlewski auch die letzte Teildisziplin zwar langsam, aber recht konstant.
Bereits über zweieinhalb Stunden vor dem Zielschluß um Mitternacht, erfüllte sich der Tri-As Athlet sich seinen sportlichen Lebenstraum und bog auf den berühmten Alii Drive ein, um die letzten 500 m im vollbesetzten Zielkanal nach 14:28 Stunden die berühmten Worte „You are an Ironman“ zu hören, ein sicherlich unvergeßliches Erlebnis seines Sportlerlebens. Mit Platz 188 in seiner Altersklasse war Mitlewski als Breitensportler mit seiner Teilnahme an dieser Weltmeisterschaft sehr zufrieden. tri-as
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Meister: Tri-As-Damen steigen in NRW-Liga auf
Ratingen, 12. September 2011. Die Damenmannschaft des Tri-As Hamm ist am vergangenen Sonntag als Meister der Regionalliga in die höchste nordrhein-westfälische Triathlonliga, die NRW-Liga, aufgestiegen. Beim letzten von insgesamt fünf Ligawettkämpfen schafften Kristina Altmann, Dr. Daniela Keil und Dr. Jutta Weßelmann in Ratingen als zweitplatziertes Team erneut den Sprung aufs Treppchen.
„Eigentlich wollten wir in unserer ersten Regionalligasaison nur ein wenig Ligaluft schnuppern. Ein Platz im Mittelfeld war das erklärte Ziel“, freut sich Mannschaftsführerin Daniela Keil über den überraschenden Erfolg.
Den Grundstein für den direkten Durchmarsch in die NRW-Liga hatten die Damen bei den vier vorangegangen Wettkämpfen gelegt, bei denen auch Dr. Meike Hoffmeister und Jutta Weßling für das erfolgreiche Tri-As-Team gestartet waren. Mit vorderen Platzierungen setzten sie sich früh gegen die übrigen 26 Mannschaften durch, sodass der Aufstieg den Sportlerinnen aus Hamm bereits vor dem Ligafinale in Ratingen so gut wie nicht mehr zu nehmen war.
Zahlreiche mitgereiste Vereinsmitglieder und Freunde feuerten die Athletinnen auf der Sprintdistanz (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) lautstark an und bejubelten den Zieleinlauf. Für eine besondere Überraschung sorgte Tri-As-Vorsitzender Hermann Aschwer. Er überreichte den Aufsteigerinnen einen riesigen, mit Sekt gefüllten Pokal. An das Equipment für eine kleine Aufstiegsfeier vor Ort hatte er sehr zur Freude der großen Fangemeinde ebenfalls gedacht. „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mädels. Schließlich haben sie Familie und sind auch im Job stark gefordert“, so Aschwer. Er war immer vom Erfolg seiner Schützlinge überzeugt.
Nach dem furiosen Aufstieg werden Schwimmbrille, Fahrrad und Laufschuhe in den kommenden Wochen bei den Damen nur selten zum Einsatz kommen. Die nächste Saison, dann in der NRW-Liga, haben sie aber schon fest im Blick. Im Winter wird das gemeinsame Training wieder aufgenommen. JW
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Cologne Triathlon Weekend – Mirco Hammerl mit neuer Bestzeit auf Rang 22 bei den Deutschen Langdistanzmeisterschaften
Köln, 6. September 2011. Nur wenige Wochen nach ihrer Teilnahme am Ironman Regensburg standen für Mirco Hammerl und Jörg Wagner vom Tri-As Hamm im Rahmen des Cologne Triathlon Weekend die Deutschen Triathlonmeisterschaften über die Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen) auf dem Programm. Hammerl erreichte in neuer Bestzeit als Sechster der Alterklasse M 25 das Ziel und sicherte sich mit dem 22. Platz in der Gesamtwertung eine vordere Platzierung im starken Feld der besten deutschen Langdistanztriathleten. Mit beeindruckenden Splitzeiten unterstrich der derzeit schnellste Triathlet im Raum Hamm erneut seine anhaltend gute Form. Bereits nach 56:12 Minuten stieg er aus dem Fühlinger See und raste anschließend mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37 km/h über die 180 km langen Radstrecke, auf der er einmal mehr seine Stärke auf dem Rad unter Beweis stellte. Die drei Laufrunden über rund 42 km entlang des Rheins absolvierte er in flotten 3:31:08 Stunden und erreichte schließlich nach 9:22:36 Stunden das nahe des Kölner Doms gelegene Ziel. Die Gesamtzeit wurde allerdings später wegen einer achtminütigen Zeitstrafe auf 09:30:22 Stunden korrigiert, weil sich Hammerl bei dem Überholvorgang eines anderen Teilnehmers auf dem Rad nicht innerhalb der vorgeschriebenen 15 Sekunden auf den Mindestabstand von 10 m zurückfallen lassen hatte. Sein Trainingspartner Jörg Wagner hatte derweil mit einem Missgeschick ganz anderer Art zu kämpfen. Der Langdistanzroutinier verlor nach einer glänzenden Schwimmleistung in der Wechselzone unbemerkt seinen Zeitmessungschip. Auf der Radstrecke musste er seine Startnummer deshalb an allen Zeitmessungspunkten jeweils schriftlich registrieren lassen, bis ihm seine Vereinskollegen einen neuen Chip organisiert hatten. Gleichwohl ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen und fuhr noch unter fünf Stunden in die zweite Wechselzone in der Kölner-City ein. Den abschließenden Marathonlauf legte er in gewohnt soliden 4:00:16 Stunden zurück und überquerte nach 10:07:44 Stunden als 56. der Gesamtwertung (Platz 14 der Altersklasse M35) die Ziellinie.
Über die in Köln ebenfalls ausgetragene Triathlonmitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) gingen für den Tri-As Hamm Michael Voss und Werner Böcker an den Start. Für beide war es die erste Teilnahme über die 113 km lange Wettkampfstrecke. Sie erreichten nach 5:22:14 Stunden (Voss) bzw. 5:39:51 Stunden (Böcker) zufrieden das Ziel und platzierten sich im Mittelfeld der rund 1.100 gestarteten Athleten.
Auch der 1. Vorsitzende des Tri-As Hamm, Hermann Aschwer, ließ es sich nicht nehmen, bei dem großen Kölner Triathlonevent mit insgesamt 4.100 Startern an zwei Wochenendtagen an den Start zu gehen. Über die kurze Distanz von 700 m Schwimmen, 24 km Radfahren und 7 km Laufen distanzierte er mit einer Zeit von 1:28:13 Stunden souverän all seine Altersklassenmitstreiter.
Im Staffelwettbewerb über die Langdistanz war Jens Wawrzyniak vom Tri-As im Einsatz. Er übernahm den 3,8 km langen Schwimmpart und stieg nach nur 1:03 Stunden aus dem 21 Grad warmen Fühlinger See. Für seine Staffelfreunde lege er damit den Grundstein für eine prima Gesamtzeit von 10:04 Stunden. JW
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Ironman Regensburg: Hammerl bei Platzregen mit Bestzeit
Regensburg, 8. August 2011. Als sich Mirco Hammerl und Jörg Wagner morgens um 6:00 Uhr bei heftigem Platzregen auf den Weg zum Start des Ironman Regensburg machten, ahnten die beiden Athleten des Tri-As Hamm bereits, dass sie nicht nur mit der 226 km langen Wettkampfstrecke, sondern auch mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen haben würden. Eine Stunde später fiel der Startschuss zur zweiten Auflage des Ironman Regensburg, bei dem zunächst 3,8 km im Guggenberger See zu schwimmen waren. Sowohl Hammerl, der nach 55:37 min aus dem Wasser stieg, als auch Wagner, der für die Schwimmstrecke 56:11 min benötigte, konnten sich im insgesamt knapp 2200 Sportler starken Teilnehmerfeld behaupten und schwammen jeweils persönliche Bestzeit.
Bei strömendem Regen und heftigen Windböen gingen beide auf die 90 km lange sowie landschaftlich reizvolle Radrunde, die zwei Mal gefahren werden musste und unter anderem an der Walhalla vorbeiführte. Die mit insgesamt 1.400 Höhenmetern anspruchsvolle Radstrecke wies neben kraftraubenden Anstiegen auch rasante Abfahrten auf, bei denen die Athleten Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichten. Zufrieden stieg Mirco Hammerl bereits nach 5:06:25 Stunden vom Rad und nahm den sich anschließenden Marathon in Angriff. Jörg Wagner, der auf dem Rad ebenfalls schnell unterwegs war und die 180 km lange Strecke in 5:10:49 Stunden zurückgelegt hatte, folgte ihm kurze Zeit später.
Für die trotz des schlechten Wetters von zahlreichen Zuschauer gesäumte Laufstrecke, die an der Donau entlang und durch die Altstadt von Regensburg führte, benötigte Hammerl lediglich 3:24:28 Stunden und unterstrich damit seine anhaltend gute Form. Nach insgesamt 9:35:01 Stunden überquerte er als Zehnter seiner Altersklasse die Ziellinie und durfte sich damit bei seinem dritten Ironman über eine neue Bestzeit und eine hervorragende Platzierung freuen. Jörg Wagner, den die starke Leistung auf dem Rad viel Kraft gekostet hatte, absolvierte den Marathon in einer Zeit von 4:01:19 Stunden und finishte seine siebte Langdistanz nach 10:16:22 Stunden als 63. seiner Altersklasse. JW
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Regionalliga-Tagessieg: Tri-As Hamm bleibt auf Aufstiegskurs
Sassenberg, 8. August 2011. Dass sie sich auf dem Weg in die höchste nordrhein-westfälische Triathlonliga nicht aufhalten lassen wollen, daran ließen die Damen des Tri-As Hamm beim vierten Wettkampf der Regionalligaserie in Sassenberg keinen Zweifel. Selbst ein geplatzter Reifen konnte die erfolgreichen Triathletinnen, die mit dem Mannschaftssieg beim Sassenberger Feldmarktriathlon an die Tabellenspitze der Regionalliga zurückkletterten, nicht stoppen.
Auf der Kurzdistanz hatten Daniela Keil, Jutta Weßling und Jutta Weßelmann zunächst 1.300 Meter im See zu schwimmen. In der 200 Teilnehmerinnen starken Startgruppe, zu der neben den Ligastarterinnen auch das offene Feld und die am europäischen Militärcup teilnehmenden Triathletinnen gehörten, konnten sich Jutta Weßelmann und Daniela Keil gut durchsetzen und stiegen im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser. Anschließend ging es auf die 46 Kilometer lange und flache Radstrecke, die den Athletinnen auf Grund des starken Windes einiges abverlangte. Während sich Daniela Keil bei ihrer Lieblingsdisziplin mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h Platz für Platz vorarbeitete, hatte Jutta Weßling bei ihrem ersten Ligastart mit einem geplatzten Hinterreifen zu kämpfen. Sie behielt jedoch die Nerven, tauschte kurzerhand am Straßenrand den Radschlauch aus und begann eine furiose Aufholjagd.
Ihre Mannschaftskameradinnen wechselten derweil auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke, die auf Waldwegen und über einen Campingplatz rund um den See führte. Schnellste des Hammer Trios war Daniela Keil, die nach 2:30:26 Stunden als Fünfte der Regionalligastarterinnen das Zeil erreichte. Nur 41 Sekunden nach ihr überquerte Jutta Weßelmann die Ziellinie und belegte damit den siebten Rang. Jutta Weßling benötigte trotz ihrer Radpanne nur 2:39:31 Stunden für die Kurzdistanz und ließ damit als 22. des Ligafeldes noch eine Vielzahl von Regionalligastarterinnen hinter sich.
In der offenen Wertung ging Markus Kleine auf der Kurzdistanz für den Tri-As Hamm an den Start und erreichte nach 2:46:57 Stunden (24:01/1:32:30/50:25) das Ziel. Über die Volksdistanz (650 m Schwimmen, 23 km Radfahren und 5,4 km Laufen) starteten Giovanni Carnevale, Bernhard und Nicole Langerbein sowie Gerald und Alexander Pietsch. Schnellster Tri-Asler war mit 1:14:33 Stunden (12:32/40:33/21:26) Giovanni Carnevale, der den zweiten Platz der Altersklasse M 25 belegte. Die weiteren Ergebnisse: Bernhard Langerbein 1:15:56 (12:05/40:58/22:51), Gerald Pietsch 1:26:53 (14:10/47:01/25:41), Nicole Langerbein 1:43:37 (15:06/54:03/34:27), Alexander Pietsch 1:52:34 (23:41/56:52/32:00). JW
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Regionalliga: Tri-As-Damen in Verl erneut auf dem Treppechen
Verl, 17. Juli 2011. Mit Tagesrang drei präsentierten sich die Tri-As-Damen beim dritten Regionalliga-Start nach dem überraschenden Sieg in Altena erneut in Top-Form. Zum ersten mal mussten Daniela Keil, Jutta Wesselmann und Meike Hoffmeister im ostwestfälischen Verl über die Sprintdistanz antreten.
Den Grundstein für den dritten Rang in der Mannschaftswertung legte Daniela Keil, die nur zwei Wochen nach ihrem Langdistanzdebüt bereits wieder für das Damenteam an den Start ging und sich in allen drei Disziplinen gewohnt stark präsentierte. Für die Sprintdistanz über 600 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen benötigte sie lediglich 1:07:20 Stunden und reihte sich damit als Achte der insgesamt 81 Ligastarterinnen in der Ergebnisliste weit vorn ein. Ein packendes Rennen lieferten sich ihre Mannschaftskameradinnen Meike Hoffmeister und Jutta Weßelmann. Hoffmeister, die das Schwimmen im Verler See trotz der mit 19 Grad geringen Wassertemperatur ohne Neoprenanzug absolviert hatte, flog anschließend förmlich über die Radstrecke und ließ auf dem eckigen Kurs viele Konkurrentinnen hinter sich. Nach einem schnellen Wechsel ging sie mit kleinem Vorsprung vor Weßelmann auf die Laufrunde, auf der sich die beiden Athletinnen des Tri-As Hamm dicht hintereinander liegend Platz für Platz vorarbeiteten. Den Zielsprint konnte schließlich Weßelmann für sich entscheiden, die auf den letzten Metern noch eine Konkurrentin des Tabellenführers aus Münster überholte und nach 1:08:46 Stunden nur fünf Sekunden vor Hoffmeister als Vierzehnte des Feldes die Ziellinie überquerte.
Nachdem die Hammenserinnen vor dem Start in Altena mit dem Wasser und Freizeit Münster noch gleichauf gelegen hatten, fielen sie nun auf Rang zwei zurück. Die ersten vier Mannschaften steigen zum Saisonende in die NRW-Liga auf.
Im Zielbereich trafen die Damen auf ihre Vereinskameraden Markus Kleine und Werner Böcker, die in Verl über die Kurzdistanz an den Start gegangen waren. Kleine benötigte für die Strecke über 1200 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen 2:21:25 Stunden (25:23/1:09:08/46:54) und erreichte als 31. das Ziel. Werner Böcker wurde mit einer Gesamtzeit von 2:29:51 Stunden (30:39/1:12:05/47:07) Zweiter seiner Altersklasse. JW/mts
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Fünf Hammer Triathleten beim größten Langstreckentriathlon der Welt in Roth
Roth, 11. Juli 2011. Zum 10. Mal jährte sich nunmehr das weltberühmte Triathlonrennen über die Ironmandistanz, die „Challenge Roth“. Jahr für Jahr zieht es Sportler aus aller Welt zu diesem Triathlonfestival, das über vier Tage den kompletten Landkreis in Ausnahmezustand versetzt. Von Donnerstag an finden Eventläufe, Firmen- und Prominententriathlons, sowie Juniorrennen für Kinder und Jugendliche mit internationaler Beteiligung statt.
Höhepunkt war traditionell am Sonntag der Triathlon über die Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Bereits ab 4.30 Uhr tummelten sich rund 5000 Teilnehmer aus 60 Nationen in der Wechselzone am Main-Donau-Kanal, bevor nach dem traditionellen Erklingen der Nationalhymnen um 6.30 Uhr der Startschuss ertönte. In insgesamt 10 Startwellen stürzten sich immer neue Gruppen von Athleten in das 21 Grad warme Wasser.
Etwa sechs Monate dauert normalerweise die intensive Vorbereitungszeit auf eine solche Ironmandistanz nach entsprechenden speziellen Trainingsplänen. Hierbei sammeln sich letztendlich ca. 100 km absolvierte Strecke im Wasser, ca. 4000 km auf Rennrad und Ergometer, sowie 700 km in den Laufschuhen an. Der Tri-As Hamm schickte gleich vier Sportler ins Rennen. Erwartungsgemäß erreichte Bernd Gorschlüter als schnellster Schwimmer nach nur 59:25 min das Ufer, gefolgt von Gregor Mitlewski, der jedoch mit seiner Schwimmzeit von 1:09:22 h nicht ganz zufrieden war. Überrascht traf Norbert Hostermann in der Wechselzone nach dem Schwimmen auf Christiane Mitlewski, die einige Zeit vor ihm gestartet war und sich in ihrer Lieblingsdisziplin, dem Schwimmen, in Roth eigentlich einiges vorgenommen hatte. Dass bei einer solchen Langdistanz auch mal unerwartete Schwierigkeiten große mentale Stärke erfordern können, musste die Sportlerin des Tri-As Hamm bei ihrer zweiten Langdistanz erfahren. Direkt vom Schwimmstart an hatte Mitlewski mit heftigen Atemproblemen zu kämpfen, so dass sie anstelle des gewohnten und viel schnelleren Kraulstils die gesamte Schwimmstrecke brustschwimmend absolvieren musste.
Vom TuS 1859 Hamm ging Jost Niggemann in Roth an den Start und bewältigte die Schwimmstrecke in einer guten Zeit von 1:13:28 h. Niggemann wechselte schnell auf die zweite Disziplin und bewältigte die 180 km lange Radstrecke, die mit giftigen Anstiegen, aber auch mit rasanten Abfahrten gespickt war, als schnellster Hammer Starter in einer hervorragenden Zeit von 5:11:02 h vor Norbert Hostermann mit 5:12:46 h und Gorschlüter mit 5:28:52 h. Gregor Mitlewski musste leider das Radfahren ohne funktionieren Tacho abspulen und war mit seiner Radzeit von 6:31 Stunden hinter seinen Erwartungen geblieben.
Erwartet souverän brachte Niggemann auch den abschließenden Marathonlauf bei inzwischen um 30 Grad in nach der Vorbelastung sehr schnellen 3:23:06 h hinter sich und lief als Erster der Starter aus Hamm nach nur 9:55:34 h in das vollbesetzte Zielstadion ein. Hostermann folgte ihm mit 2:45:24h für die 42,195 km und war nach 10:26:12 h im Ziel. Auch Gorschlüter benötigte nur 4:07:10h für den Marathon und beendete seinen Wettkampftag mit einer ebenfalls sehr guten Endzeit von 10:43:48 h.
Gewohnt schwer fiel die Abschlußdisziplin, das Laufen dem Ehepaar Mitlewski. Nach zunächst sengender Hitze, zog in der zweiten Marathonhälfte ein schweres Unwetter mit Gewitter und Starkregen über Stunden auf, was wegen der beginnenden Unterkühlung einige Teilnehmer abbrechen ließ. Als Weltrekordlerin Chrissie Wellington Gregor Mitlewski im Ziel die Medaille um den Hals legte und gratulierte, musste sich dieser mit einer Zeit knapp über 14 h zufrieden geben und blieb damit bei seinem fünften Langdistanz-Finish deutlich hinter seiner Bestzeit zurück. Gregor Mitlewskis Hauptwettkampf für dieses Jahr wird ohnehin bei der Ironmanweltmeisterschaft in Kailua-Kona auf Hawaii Anfang Oktober sein, deren Teilnahme er auf keinen Fall durch Überlastungen gefährden wollte und das Rennen deswegen defensiv bestritt. Hinzu kam für ihn die Sorge um seine Frau Christiane, die ihm auf der Radstrecke einen wahrscheinlichen Rennausstieg angekündigt hatte. Christiane Mitlewski, die erst kürzlich eine schwere Erkältung auskuriert hatte, konnte ihre Atemprobleme während des ganzen Rennens nicht komplett abstellen und achtete daher auf einen möglichst niedrigen Puls. Allein mit purem Willen, das Minimalziel zu finishen immer vor Augen, erreichte auch sie rechtzeitig zum Beginn des spektakulären Feuerwerkes nach 15:55 h die Ziellinie und absolvierte damit ihren zweiten Ironman.
Allein 5.300 freiwillige Helfer hatten die 5000 Starter mit 50.000 Gels, 23.500 Energieriegeln, 25.000 Bananen sowie hektoliterweise Getränken versorgt. Während eines solchen Rennens verbraucht ein Triathlet durchschnittlich 10.000 kcal, die permanent aufgefüllt werden müssen, um eine solche Belastung überhaupt möglich zu machen. 180.000 Zuschauer an Strecke und Ziel und unzählige Stimmungsnester, insbesondere auf der Radstrecke der „Solarer Berg“ mit seiner „Tour de France“-Atmosphäre, ließ die Athleten immer wieder neue Energien mobilisieren. Triathlon gilt gemeinhin als eine der härtesten Sportarten überhaupt, und doch sind es gerade diese Erlebnisse am Rande der Strecke, die vor allem Freizeitsportler immer wieder antreiben, neben Beruf und Familie solche Grenzerfahrungen anzugehen.
Während die anderen Hammer Starter das Training nun deutlich zurückfahren werden, beginnt für G. Mitlewski jetzt erst die eigentliche Vorbereitung auf den Ironman Hawaii, dem wohl bekanntesten Triathlon der Welt. ChrM
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Erlbathlon: Familie Langerbein vorn
Drensteinfurt, 9. Juli 2011. Beim zweiten Erlbathlon, dem Swim- and Run im Dreinsteinfurter Erlbad, mischte Familie Langerbein am Wochende ganz vorne mit. Allen voran Lennard Langerbein, der die 200 Meter Schwimmen und 1000 Meter Laufen des A-Jugend-Wettbewerbs mit deutlichem Vorsprung gewann. Vater Bernhard Langerbein entschied die 300 Meter Schwimmen und 3,3 Kilometer Laufen für sich, Mutter Nicole wurde bei den Damen Zweite. Pech hatte Lars, der im B-Jugend-Rennen weit vorn lag: Hier fiel die Zeitmessung aus, eine Siegerliste konnte nicht ermittelt werden. mts
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Nathalie Mitlewski Neunte beim Kidman in Münster
Münster, 3. Juli 2011. Dass das Thermometer nur auf 14 Grad geklettert war, hielt Nathalie Mitlewski, Nachwuchstriathletin des Tri-As Hamm, nicht von einer Teilnahme am diesjährigen Kidman in Münster ab. Sie trotzte dem schlechten Wetter und ging beim ausschließlich für Kinder und Jugendliche ausgerichteten Triathlonwettkampf über die Juniordistanz (100m Schwimmen, 6,2 km Radfahren und 1 km Laufen) an den Start. Nach 29:08 Minuten erreichte sie als Neunte das Ziel und freute sich über die deutliche Verbesserung zum Vorjahr. GM
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Daniela Keil bei Ironman-Premiere unter zwölf Stunden
Klagenfurt, 3. Juli 2011. Als Daniela Keil nach 11:51:54 Stunden beim Zieleinlauf des Ironman Austria in Klagenfurt die Worte „You are an ironman!“ aus dem Stadionlautsprecher hörte und alle Anspannung von ihr abfiel, musste sie sich ein paar Tränen aus den Augen wischen. Die intensive Vorbereitung auf ihren ersten Wettkampf über die Langdistanz und der monatelange Spagat zwischen Familie, Training und ihrem Beruf als Ärztin hatten der zweifachen Mutter einiges abverlangt. Ein halbes Jahr lang hatte sie nur für diesen einen Tag trainiert und sich immer wieder gefragt, ob sie die Strecke von 3,8 km Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 km Laufen tatsächlich würde bewältigen können. Etwas mulmig war es der 39jährigen immer noch zumute, als sie am vergangenen Sonntag morgens um 7:00 Uhr gemeinsam mit 2395 anderen Sportlern aus 48 Nationen beim Schwimmstart des Ironman Austria am Wörthersee stand. Doch das sollte sich mit dem Startschuss ändern:
Bei leichtem Wellengang stürzte sich Keil ins Getümmel der vielen Starter und legte die 3,8 km lange Schwimmstrecke in respektablen 1:11:17 Stunden zurück. Nach einem flotten Wechsel ging sie auf die 90 km lange Radrunde, die zwei Mal gefahren werden musste und knackige Anstiege enthielt. Unterstützt von den dicht gedrängt stehenden Zuschauern benötigte sie für ihre Lieblingsdisziplin nur 5:47:24 Stunden und stellte damit wieder einmal ihre Stärke auf dem Rad unter Beweis. Auf der sich anschließenden Marathonstrecke begannen auch für Keil die gefürchteten Leiden des Ironman. Mit großen Blasen an beiden Fußsohlen kämpfte sie in der für sie ohnehin ungeliebten Disziplin gegen die Schmerzen und die Uhr, um die in Aussicht genommene Zielzeit von weniger als 12 Stunden noch einzuhalten. Überglücklich und gelöst lief sie schließlich unter dem Applaus der zahlreichen Zuschauer innerhalb der von ihr erhofften Zeit durch´s Zieltor, wo sie von ihrem Vereinskameraden Hermann Aschwer erwartet wurde. Der 64jährige Vereinsvorsitzende des Tri-As Hamm hatte bei seinem Hausrennen in Österreich seine 40. Langdistanz absolviert und nach 11:14:54 Stunden als Vierter seiner Altersklasse das Ziel erreicht. JW
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Regionalliga-Sieg: Tri-As-Damen erobern Tabellenführung
Altena, 3. Juli 2011. Die Überraschung stand den Damen des Tri-As Hamm noch ins Gesicht geschrieben, als sie aufs Siegertreppchen kletterten und die Glückwünsche des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes entgegennahmen. Mit einem Sieg in ihrer ersten Regionalligasaison hatten Kristina Altmann, Meike Hoffmeister und Jutta Weßelmann wohl selbst am wenigsten gerechnet.
Bei ungemütlich kühlen Temperaturen hatte sich das Trio auf den Weg zum Regionalligastart nach Altena gemacht, um sich dort mit 27 weiteren Damenteams über die Kurzdistanz (1000 m Schwimmen, 36 km Radfahren, 9 km Laufen) zu messen. Unbeeindruckt von der starken Konkurrenz zeigte sich insbesondere Liganeuling Jutta Weßelmann: Nachdem sie als 37. des Feldes aus dem Wasser gestiegen war, machte sie auf dem anspruchsvollen Radkurs und der sich anschließenden hügeligen Laufrunde insgesamt 27 Plätze gut und erreichte schließlich nach 2:11:09 Stunden als Zehnte das Ziel. Nur kurze Zeit später überquerte ihre Mannschaftskameradin Kristina Altmann als Zwölfte des Ligafeldes die Ziellinie. Mit einer Gesamtzeit von 2:12:58 Stunden konnte sie an ihren hervorragenden Auftritt beim letzten Ligastart anknüpfen und erneut ihre gute Form in allen drei Disziplinen unter Beweis stellen. Zufrieden war auch Meike Hoffmeister, die mit einer starken Rad- und Laufleistung überzeugte und nach 2:15:46 Stunden als 17. das Ziel erreichte.
Nach Rang fünf beim Liga-Auftakt in Kamen und dem Tagessieg in Altena führen die Tri-As-Damen die Regionalliga nun punktgleich mit der Mannschaft des Wasser und Freizeit Münster an. Optimistisch blicken die Damen nun Richtung Verl, wo in zwei Wochen der nächste Regionalligawettkampf stattfinden wird. JW
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Tri-As-Damen mit Topplatzierung beim Regionalligadebüt in Kamen
Kamen, 19. Juni 2011 In hervorragender Form präsentierte sich die Damenmannschaft des Tri-As Hamm bei ihrem Regionalligadebüt über die Kurzdistanz beim Kamener Sparkassentriathlon. „Platz 5 von 27 gestarteten Mannschaften, das ist sensationell“, freuten sich Daniela Keil, Kristina Altmann und Meike Hoffmeister über ihre guten Leistungen im stark besetzten Ligafeld. Gemeinsam mit 78 weiteren Athletinnen aus ganz Nordrhein-Westfalen gingen sie bei strömendem Regen im Kamener Freibad auf die 1000 m lange Schwimmstrecke. Bereits nach 17:44 Minuten stiegen Keil und Altmann gleichzeitig aus dem Wasser. Den sich anschließenden Radkurs von knapp 41 km, auf dem ihnen insbesondere der stürmische Wind zu schaffen machte, absolvierten sie ebenfalls nahezu zeitgleich. An dem Bild der beiden unmittelbar hintereinander liegenden Tri-As-Damen änderte sich auch auf der abschließenden Laufrunde von 10 km nichts, sodass Keil und Altmann schließlich mit einem Abstand von nur einer Sekunde als 15. und 16. des Ligafeldes in 2:21:30 bzw. 2:21:31 Stunden die Ziellinie überquerten. Nicht ganz so reibungslos lief es für Meike Hoffmeister, die auf der Radstrecke ihre Startnummer und dadurch wertvolle Zeit verloren hatte. Beim Laufen kämpfte sie sich jedoch noch um etliche Plätze vor und trug mit einer Gesamtzeit von 2:28:48 Stunden wesentlich zum Erfolg des Trios bei.
In der offenen Wertung des 27. Kamener Sparkassentriathlons starteten vom Tri-As Hamm über die Kurzdistanz (1000 m Schwimmen, 40,7 km Radfahren, 10 km Laufen): Tobias Böhm (2:14:24, 2. Platz AK M 35); Giovanni Carnevale (2:20:19, 2. Platz AK M 25); Werner Böcker (2:23:02, 7. Platz AK M 50); Michael Voss (2:25:07, 11. Platz AK M 40); Markus Kleine (2:30:09, 13. Platz AK M 45) und Nicole Langerbein (3:10:40 Stunden, 3. Platz AK W 40).
Über die Volksdistanz (500m Schwimmen, 24,5 km Radfahren, 5 km Laufen) erreichte Bernhard Langerbein nach 1:13:06 Stunden das Ziel und wurde damit Dritter der Altersklasse M 40. JW
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165 Kilometer: Detlef Gräwe Zweiter der Altersklasse M 55 beim 24-Stunden-Burginsellauf in Delmenhorst
Delmenhorst, 14. Juni 2011. Wenn Detlef Gräwe, 57-jähriger Ultraläufer des Tri-As Hamm, seine Laufschuhe für einen Wettkampf schnürt, steht fast immer ein außergewöhnlicher Ausdauerwettbewerb auf dem Programm. So auch am vergangenen Pfingstwochenende, als er sich der besonderen und auch für ihn neuen läuferischen Herausforderung eines 24-Stunden-Laufs stellte. Zusammen mit rund 100 Einzelstartern und 42 Teams ging er beim Delmenhorster 24-Stunden-Burginsellauf auf die 1.213 m lange und abwechslungsreiche Laufstrecke, die durch eine schöne Parkanlage führte. Gräwe blieb – abgesehen von einer kurzen Umkleidepause – während der gesamten Zeit auf der nachts farbig ausgeleuchteten Strecke.
Als genau nach 24 Stunden das Sirenensignal ertönte, welches den 8. Burginsellauf beendete, hatte er hervorragende 165,34 Kilometer zurückgelegt und damit den zweiten Platz der Altersklasse M 55 sowie den 14. Gesamtplatz der 88 Finisher erreicht. „Als die Sirene ertönte, musste jeder Starter an der erreichten Stelle stehen bleiben und einen Beutel mit seiner Startnummer ablegen, damit jedem Teilnehmer sein individuelles Gesamtergebnis zugerechnet werden konnte“, erläutert Gräwe die Streckenberechung. Milde Temperaturen, eine ausgezeichnete Verpflegung und die hervorragende Organisation der Veranstaltung machten seinen ersten 24-Stunden-Lauf zu einem unvergleichlichen Erlebnis. JW
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Tri-As'ler bei Mitteldistanz im Kraichgau erfolgreich
Kraichgau, 5. Juni 2011. Über den zweiten Platz seiner Altersklasse durfte sich Hermann Aschwer, Triathlon-Urgestein und Vorsitzender des Tri-As Hamm bei der diesjährigen Challenge Kraichgau freuen. Gemeinsam mit drei weiteren Vereinskameraden nahm er im „Land der 1.000 Hügel“ an der hochkarätig besetzten Mitteldistanz teil und erreichte nach 1,9 Kilometern Schwimmen im Hardtsee, 90 anspruchsvollen Radkilometern durch den Kraichgau und dem abschließenden Halbmarathon in 5:25:33 Stunden das Ziel. Grund zur Freude hatte auch Jutta Weßelmann, die für ihre erste Mitteldistanz 5:19:00 Stunden benötigte und sich damit als schnellste Athletin des Tri-As Hamm den 49. Platz in der Gesamtwertung der Frauen und den 9. Platz ihrer Altersklasse sicherte. Bernhard Langerbein, der ebenfalls erstmalig an einer Mitteldistanz teilnahm, musste nach einer soliden Schwimm- und Radleistung auf der Laufstrecke dem schwülwarmen Wetter und der sengenden Sonne Tribut zollen und überquerte nach 5:28:16 Stunden zufrieden die Ziellinie. Gerald Pietsch ließ es nach seinem Ironman im letzten Jahr etwas ruhiger angehen (6:12:14 Stunden). JW
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Detlef Gräwe Altersklassensieger über 101 km beim Bödefelder Hollenlauf
Bödefeld, 23. Mai 2011. Der besonderen Herausforderung eines 101 km langen Ultramarathons über 2100 Höhenmeter stellte sich Detlef Gräwe vom Tri-As Hamm beim diesjährigen Bödefelder Hollenlauf. Der 57jährige Ironman und Ultraläufer ging nach der erfolgreichen Teilnahme im Jahr 2009 bereits zum zweiten Mal in Bödefeld an den Start und wurde dabei von seinem Vereinskameraden Frank Keil auf dem Mountainbike begleitet. Dass Gräwe zur Vorbereitung auf den langen Lauf im Frühjahr bereits fünf Marathonläufe und einen Ultramarathon absolviert hatte, zahlte sich aus: nach 11:12:19 Stunden überquerte er als Erster der Altersklasse M 55 und als 16. der Gesamtwertung sichtlich bewegt vom großen Applaus der zahlreichen Zuschauer die Ziellinie.
„Der Lauf ist mit seinen 2100 Höhenmetern sehr anspruchsvoll, da nicht nur die Steigungen sondern auch die Gefällestrecken den Läufern und Bikern alles abverlangen. Auch die Bodenbeschaffenheit lässt keine Wünsche offen, von Schotterwegen, Wald- und Wiesenwegen bis hin zu Asphaltstrecken ist alles dabei,“ berichtet Gräwe. Die Strecke führt zunächst rund um das Naturdorf Bödefeld, dann geht es bergauf zur Hunau (818 m) und zum Kahlen Asten (841 m). Ab hier folgt der Lauf dem Rothaarsteig und dem Grenzweg vorbei an Lenneplätze und dem Albrechtsplatz bis Kühude. Hier, nach ca. 39 km, wenden die Teilnehmer des ebenfalls angebotenen 67-km-Laufs und laufen auf gleicher Strecke bis nach Bödefeld zurück ins Ziel. Die 101 km-Läuferinnen und Läufer laufen weiter bis zum Rhein-Weser-Turm, wenden dort und kehren ebenfalls auf gleicher Strecke wieder zurück nach Bödefeld.
Beim Bödefelder Hollenlauf werden nicht nur die Ultrastrecken von 67 und 101 Kilometern angeboten, sondern auch kürzere Läufe über 13,21 km und die Marathondistanz. Diese Strecken sind auch gleichzeitig für Wanderer geöffnet, wobei die Ultrawanderer bereits am Vorabend auf die Strecke gehen. „Die Veranstaltung ist geprägt von einer unheimlich tollen Atmosphäre und einfach super organisiert; von reichhaltigen Verpflegungsstellen alle fünf Kilometer bis zur Versorgung im Zielbereich“, weiß der erfahrene Ultraläufer, der mit dem Lauf in Bödefeld seinen mittlerweile 115. Marathon/Ultramarathon finishte, die hervorragenden Rahmenbedingungen des Laufes sehr zu schätzen.
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Meike Hoffmeister Dritte beim Ahlener Stadtteil- und Haldenlauf
Ahlen, 17. Mai 2011. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und der für sie sehr trainingsintensiven Triathlonsaison 2010 sollte der diesjährige Ahlener Stadtteil- und Haldenlauf für Meike Hoffmeister lediglich ein Test- bzw. Trainingslauf sein. Umso größer war die Freude, als sie nach 51:14 min als dritte Frau der Gesamtwertung und Gewinnerin ihrer Altersklasse das Ziel erreichte.
Dabei waren die Bedingungen alles andere als ideal. Bei strömendem Regen und recht kühlen Temperaturen war sie auf die eigentlich rund elf Kilometer lange Strecke gegangen, die durch den Ahlener Ostenstadtteil sowie über die Osthalde am Stadtrand führt und auf Grund der steilen Anstiege auf der Halde Berglaufcharakter hat. Am Fuß der Zechenhalde verfehlte sie allerdings ebenso wie rund 40 weitere Starter wegen einer durchtrennten Absperrung einen Abzweig und hatte am Ende etliche hundert Meter zu viel absolviert. „Spaß hat's trotzdem gemacht,“ schmunzelt sie über das kuriose Rennen.
Martin Schröer nahm am Lauf über sieben teil und erreichte mit einer Zeit von 32:34 min den fünften Platz der Gesamtwertung.
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Mirco Hammerl Dritter beim Steinfurt-Triathlon
Steinfurt, 12. Mai 2011. Einen besseren Start in die diesjährige Triathlonsaison hätte sich Mirco Hammerl vom Tri-As Hamm nicht vorstellen können. „Das ist Wahnsinn“, freute er sich, nachdem er beim Steinfurt Triathlon als Dritter die Ziellinie überquert hatte. Dass er seine Vorjahreszeit über die Olympische Distanz (1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) bei hochsommerlichen Temperaturen und schwierigen Windverhältnissen auf der welligen Radstrecke mit 1:58:03 Stunden um mehr als zwei Minuten verbessern konnte, war angesichts der hervorragenden Platzierung dabei fast Nebensache. Auch die Damen des Tri-As Hamm hatten in ihrem ersten Saisonwettkampf Grund zur Freude. Mit Platz sechs, sieben und zehn sicherten sie sich über die Kurzdistanz vordere Ränge im stark besetzten Damenfeld. Schnellste Frau des Tri-As Hamm war einmal mehr Daniela Keil, die nach 2:16:09 Stunden als Zweite ihrer Altersklasse das Ziel erreichte. „Mit dieser geschlossenen Leistung brauchen wird uns in der Regionalliga nicht zu verstecken“, sind sich die erfolgreichen Damen, die in dieser Saison erstmals als Mannschaft in der Regionalliga an den Start gehen werden, einig. Zufrieden über die große Teilnehmerzahl und die guten Ergebnisse der gestarteten Athleten des Tri-As zeigte sich auch der Vereinsvorsitzende Hermann Aschwer, der sich in 2:20:10 Stunden den Sieg in der Altersklasse M 60 sicherte. Vordere Altersklassenplätze belegten auch Tina Altmann (2. W 25 in 2:21:05) und Jutta Weßelmann (2. W 30 in 2:18:22).
Über die Olympische Distanz waren weiter erfolgreich: Jörg Wagner (2:00:37, 8. Platz, 4. AK), Bernhard Langerbein (2:09:46, 49. Platz, 7. AK), Giovanni Carnevale (2:19:10, 97. Platz, 13. AK), Michael Voss (2:22:09, 119. Platz, 21. AK), Gerald Pietsch (2:30:03, 153. Platz, 14. AK), Gregor Mitlewski (2:51:13, 192. Platz, 42. AK), Werner Böcker (2:35:03, 172. Platz, 18. AK), Christiane Mitlewski (3:00:18, 199. Platz, 9. AK).
Auf der Volksdistanz starteten Thomas Stasiak (1:23:23, 83. Platz, 6. AK), Thomas Lederer (1:38:49, 130. Platz, 13. AK) und Nicole Langerbein (1:49:17, 147. Platz, 7. AK). jw
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Martin Schröer beim Two-Ocean-Marathon in Kapstadt
Kapstadt, 9. Mai 2011. Dass ein Ultramarathon so viel Spaß machen könnte, hätte Martin Schröer nicht gedacht, als er beim Two-Oceans-Marathon in Südafrika an den Start ging und die 56 Kilometer über insgesamt 1.100 Höhenmeter noch vor sich hatte. Der erfahrene Marathonläufer kennt Freud und Leid der Langstrecke zur Genüge und hatte sich gedanklich schon auf ein hartes Stück Arbeit eingestellt. Doch an diesem Tag passte einfach alles zusammen. „Ich war nach den 56 km erstaunlicherweise noch fit“, berichtet er freudestrahlend.
Nach 6:13 Stunden entlang am Indischen und Atlantischen Ozean bis zum Campus der Universität Kapstadt am Fuße des Tafelberges überquerte er glücklich die Ziellinie und platzierte sich damit im Mittelfeld der insgesamt rund 9000 Starter. Die anspruchsvolle und landschaftlich reizvolle Strecke, die auf Grund des spektakulären Panoramas wohl zu den schönsten der Welt gehört, genoss er dabei ausgiebig und schwärmt auch nach seiner Rückkehr in die Heimat noch vom unvergesslichen Erlebnis in Südafrika. jw
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Mitlewski ergattert Wildcard für Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii
Hamm, 5. Mai 2011. Für Gregor Mitlewski, zweiter Vorsitzender des Tri-As Hamm, erfüllte sich bereits vor Beginn der diesjährigen Triathlonsaison ein Lebenstraum: Er gewann eine der 200 weltweit ausgelosten Wildcards für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und wird am 8. Oktober in Kailua Kona zusammen mit der gesamten Weltelite im wohl bekanntesten Langdistanz-Triathlon (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen) an den Start gehen.
Für den 46jährigen Familienvater aus Rhynern, der sich bereits seit Januar auf die kommende Saison vorbereitet, beginnen nun fünf Monate des intensiven Trainings für den ganz besonderen Wettkampf auf Hawaii. Unterstützt wird er dabei insbesondere von seiner triathlonbegeisterten Ehefrau und beiden Töchtern, die alle ebenfalls im Tri-As Hamm aktiv sind. Dass die Bewältigung der anspruchsvollen Strecke nicht nur körperliche Fitness, sondern auch die mentale Fähigkeit voraussetzt, sich über Stunden immer wieder neu zu motivieren, weiß der vierfache Langdistanz-Finisher aus eigener Erfahrung. Auf die Tipps seiner drei Vereinskollegen Meike Hoffmeister, Jörg Wagner und Hermann Aschwer, die nach sportlicher Qualifikation bereits erfolgreich am Ironman auf Hawaii teilgenommen haben, möchte er dennoch gern zurückgreifen, damit er für das Schwimmen im offenen Pazifik, die lange und vom gefürchteten Mumukuwind begleitete Radstrecke durch die Lavawüste und den sich anschließenden Marathonlauf gewappnet ist. jw
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Giovanni Carnevale beim „Abu Dhabi International Triathlon 2011“
Hamm, 10. April 2011. Seinen Saisonhöhepunkt für das Jahr 2011 hatte Giovanni Carnevale bereits bei einer Urlausbsreise im vergangenen Jahr gewählt. Als er 2010 in den Vereinigten Arabischen Emiraten Urlaub machte, stand für ihn fest, dass es die Teilnahme am Abu Dhabi Triathlon über die ungewöhnliche Distanz von 1,5 km Schwimmen, 100 km Radfahren und 10 km Laufen sein sollte. Nachdem er einen der begehrten Startplätze für den Wettkampf erhalten hatte, bereitete er sich im ungemütlichen deutschen Winter auf das Rennen in der Hitze- und Sandhölle des Wüstenemirats vor.
Am 12.03.2011 war es dann endlich soweit. Um 08:00 Uhr bei noch angenehmen 18 Grad fiel der Startschuss für das Teilnehmerfeld, das je nach Wahl mit oder ohne Neoprenanzug zunächst im arabischen Golf zu schwimmen hatte. Eine besondere Herausforderung stellte das sich anschließende Radfahren bei rund 40 Grad Außentemperatur für die Athleten dar. Der spektakuläre Radkurs, der unter anderem über die Formel 1-Strecke führte, bot insbesondere kräftigen Gegenwind und Sandstürme. Hiervon ließ sich Giovanni jedoch nicht beeindrucken und absolvierte die Radstrecke in 3:05:46 Stunden. Zufrieden war er angesichts der hohen Temperaturen und einer großen Blase am Fuß auch mit seiner Laufleistung über die durchweg asphaltierte Laufstrecke, für die er 48:28 Minuten benötigte.
Erschöpft und begeistert überquerte er schließlich nach 4:32:18 Stunden als 138. die Ziellinie. jw
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Syltlauf: 33.333 m von Hörnum nach List
List, 9. April 2011. „Mal eben nach Sylt fahren und locker die 33,333 km von Hörnum nach List laufen, so einfach darf man sich das nicht vorstellen“, berichtet Martin Schröer nach seiner Teilnahme am 30. Syltlauf. Am 20.03.2011 hatte er sich gemeinsam mit rund 1.400 weiteren Läufern um 10:00 Uhr am Start in Hörnum an der Südspitze der Insel eingefunden, um bei 5 Grad und Sonnenschein zum vierten Mal die landschaftlich reizvolle aber anspruchsvolle Strecke nach List zurück zu legen. Nach Auf und Ab durch die Dünen erreichte Martin bei seinem insgesamt 111. Lauf in 3:15:34 Stunden zufrieden das Ziel und freute sich über den 334. Platz in der Gesamtwertung. jw
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 Lennard Langerbein in Talentfördergruppe des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes berufen
Werne, 28. März 2011. Bei der am 26.03.2011 in Werne ausgerichteten Talentsichtung für die Jahrgänge 1998 bis 2001 schaffte Lennard Langerbein vom Tri-As Hamm den Sprung in die Nachwuchsförderungsgruppe des nordrhein-westfälischen Triathlonverbandes. Der zwölfjährige Schüler, der im Nachwuchs-Cup für die Mannschaft des SuS Stadtlohn startet, erfüllte bei der Frühjahrstalentiade in sieben von acht zu absolvierenden Disziplinen die Verbandsnorm und erhielt die begehrte Einladung zum Trainingslehrgang für Nachwuchsathleten. jw
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Tri-As Hamm startet mit neuen Vorstandsmitgliedern und einer Regionalliga-Damenmannschaft ins Sportjahr 2011
Hamm, 23. Januar 2011. Dass die Damen des Tri-As Hamm sich in der kommenden Saison der Herausforderung der Regionalliga stellen und sich dort als Mannschaft in fünf Wettkämpfen über die Sprint- und Kurzdistanz mit anderen Teams aus ganz NRW messen werden, freut Hermann Aschwer, den 1. Vorsitzenden des mit 81 Mitgliedern derzeit größten Triathlon-Vereins in Hamm ganz besonders. Eine Vielzahl der Mitglieder war seiner Einladung zur Jahreshauptversammlung ins Maximare gefolgt, bei der neben der Planung der kommenden Saison und einem Rückblick auf das erfolgreiche Sportjahr 2010 auch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung standen. Mit Gregor Mitlewski (stellvertretender Vorsitzender), Daniela Keil (sportliche Leiterin) und Jörg Wagner, der dem Vorstand für die nächsten zwei Jahre als Beisitzer angehören wird, verbleiben bewährte und erfahrene Köpfe in der Vereinsführung. Neu im Amt sind Bernhard Langerbein (Jugendwart) und Jutta Weßelmann (Pressewartin).
Neben der erfolgreichen Teilnahme von 10 Athleten an verschiedenen Langdistanz-Wettbewerben (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen) - darunter insbesondere eine Qualifikation und Teilnahme an der Weltmeisterschaft auf Hawaii - würdigte Aschwer im Rahmen des Jahresrückblicks insbesondere die rege Beteiligung der Mitglieder am vereinsinternen Tri-As-Cup. Bei dieser „etwas anderen“ Vereinsmeisterschaft galt es über die gesamte Triathlonsaison aus acht vorgegebenen Wettkämpfen insgesamt vier zu absolvieren, um in die Wertung für den Pokal des Vereinsbesten zu gelangen. Auch in diesem Jahr wird es eine Neuauflage des beliebten Cups geben, wobei sich die vorgegebenen Wettkämpfe an den Ligaveranstaltungen der Damenmannschaft orientieren werden. Darüber hinaus werden neben den bereits im letzten Jahr berücksichtigten Langdistanzen auch die von einigen Mitgliedern in Aussicht genommenen Mitteldistanz-Wettkämpfe über 70,3 km in die Wertung einfließen. Die Siegerehrung wird wieder im Rahmen des Jahresabschlusses erfolgen, der im Dezember 2011 erstmals nicht in Bilstein, sondern am Möhnesee stattfinden soll. jw/mts
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