von Hermann Aschwer

Tri-As Hamm Jahreshauptversammlung mit starker Beteiligung und vielfältigem Programm für 2017

 

Die Jahreshauptversammlung des Tri-As Hamm e.V. brachte erstaunliche sportliche und außersportliche Leistungen im Jahre 2016 zu Tage. Der 1. Vorsitzende, Hermann Aschwer führte in Verbindung mit seinem aktiven Vorstand durch die mehrstündige Sitzung.

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von Bettina Zarth

Sintflut beim Ironman Mallorca

Viele Triathleten lieben Mallorca und kommen regelmäßig im Frühjahr auf die Insel, um bei angenehmer Wärme und in abwechslungsreicher Landschaft für die bevorstehenden Wettkämpfe zu trainieren.

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von Bettina Zarth

Tri-As ein zweites Mal bei "Bühne frei" von Radio Lippe Welle Hamm

Bühne frei: 10.09.2016
Thema: "Die TriAs - Hammer Extremsportler unterwegs"
Moderation: Simone Niewerth
Gäste: Kay Bieker, Kirsten Beßmann-Wernke und Daniela Keil

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Saisonabschluß der zweiten Mannschaft in Vreden

Mit den Aufsteigern der ersten Mannschaft freute sich insbes. auch die zweite Mannschaft des Tri-As Hamm, die einen Tag zuvor, allerdings bei denkbar schlechtesten Bedingungen mit Starkregen und Sturmböen, sowie einem gebrochenen Radschuh ihren letzten Saisonwettkampf in Vreden trotzdem mit dem 16. Platz beendet hatte.

Erste Mannschaft des Tri-As Hamm steigt auf

Beim Stadtwerke Ratingen Triathlon schafft es am Sonntag die Oberliga-Mannschaft des Tri-As Hamm mit ihrem erneuten Podestplatz diesmal über die olympische Distanz den Aufstieg in die nächst höhere Regionalliga perfekt zu machen.
Nachdem die Mannschaft zunächst bei ihrem ersten Wettkampf in Hagen aufgrund des Ausfalls einiger der üblichen Starter keinen der ersten Ränge belegt hatte, konnte sich die Ersatzbesetzung in dem starken Feld trotzdem gut behaupten und wertvolle Punkte sichern. Bei den weiteren Wettkämpfen der Oberliga in Kamen und Sassenberg erreichte die erste Mannschaft jeweils den zweiten Platz und wurde in Ratingen nunmehr drittschnellste Mannschaft in der Besetzung Lennard Langerbein, Jörg Wagner, Christoph Berger und Mirco Hammerl.
Ein Zeichen setzte das Team schon mit den Schwimmzeiten von Langerbein und Berger, die als 3. bzw. 4. das Wasser verließen. Auf der hügeligen Radstrecke schoben sich Wagner und Hammerl nach vorne; Letzterer erzielte beim abschließenden Lauf dann sogar noch den 8. Platz.

Tri-As Hamm Jahresabschluß 2017

Tri-As Hamm Jahresabschluß 2017

Liebe Tri-As'ler,

die Triathlonsaison neigt sich langsam dem Ende zu, was jeder von uns auch an dem herbstlichen Wetter feststellen kann. Somit steht wie jedes Jahr zum Ende des Sommers die Tri-As Jahresabschlußveranstaltung auf dem Programm. Dieses Jahr in einem ganz neuem Format, verbunden mit einer Hawaii-Nacht, lasst Euch überraschen ... weitere Informationen findet Ihr im Flyer. Wir würden uns über eine rege Beteiligung freuen!

Euer Orga Team (Nicole Langerbein, Christina und Stefan Trempler)

 

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Für alle, die Probleme mit der Darstellung des Flyers (PDF Datei) besitzen, hier die wichtigsten Infos als Text:

Programm:

1. 15:00 Uhr gemeinsame gemütlicheRadausfahrt Marathonstrecke Hamm, es sind alle Arten
von Fahrrädern erlaubt :-)) (bei ganz schlechten Wetter fällt die Fahrt aus)
2. Ca. 18:00 Uhr Ankunft Turn- und Sportverein von 1859 Hamm e.V., Rietzgartenstraße 46,
59065 Hamm, Duschen sind bei Bedarf vorhanden
3. Ehrungen Tri-As Cup
4. Gemütliches Grillen, Essen, Beisammensein mit anschließenden Rudelgucken Hawaii-Nacht
über Beamer / Leinwand, ... OpenEnd
- Grillen: verschiedene Fleischsorten & vegetarisches Grillgut
- Beilagen: verschiedenen frische Salate
- Nachtisch / Schnuckelzeugs Hawaii Nacht: Eigenverpflegung

Was kostet das?

1. Essen wird für Mitglieder vom Tri-As bezahlt, Nichtmitglieder zahlen 15€
2. Getränke bezahlt jeder Teilnehmer selbst:
- Kaffee kostenlos (Cappuccino, Espresso etc. gegen Entgelt)
- Bier, Cola Zero etc. 1,5€ / 0,2 (große Cola usw. linear zu berechnen auf Basis 0,2)
- 0,33 Proviant 2,5€
- 0,5 Weizen 3,5€
3. Schnuckelzeugs, Kuchen, Nachtisch aller Art wird von den Teilnehmern mitgebracht

Wo kann ich mich anmelden?

Für eine genaue Planung (Grillgut, Salate etc.) benötigen wir eine Anmeldung bis zum 01.10.2017 per mail

abschluss2017@zarth-online.de

unter Angabe der

1. Teilnehmerzahl (Mitglieder und Nichtmitglieder)

2. was bringt die Person mit (sonst haben wir zu viele Torten und keine Weingummis oder umgekehrt ;-))

3. Teilnahme Radtour

Tri-As Hamm erfolgreichster Verein bei den Deutschen Meisterschaften

Triathlon-Sprint-Distanz der Altersklassen in Köln
 
Das Wochenende vom 1. bis zum 3. September stand in Köln wie alljährlich zu dieser Jahreszeit ganz im Zeichen des Triathlons. Am Cologne Triathlon Weekend fanden von Freitag bis Sonntag an der Ruder-Regattabahn am Fühlinger See unterschiedlichste Wettkämpfe über insgesamt 13 Distanzen statt. Neuerung war u.a. die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft der Altersklassen über die Triathlon-Sprint-Distanz. Um 12 Uhr ging's am Samstag los mit 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Kilometer Laufen.
 
Der heimische Triathlon Verein Tri-As Hamm ging mit großem Aufgebot, d.h. 19 Teilnehmern an den Start, da bei diesem Event gleichzeitig die vereinsinternen Meisterschaften ausgetragen wurden. Gemeldet waren ursprünglich 30 Starter des Vereins, wobei zum Ende der Saison leider der ein oder andere kurzfristig, z.B. krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. So standen den Startern dann aber neben der allzeit bereiten Frau des Vorsitzenden, Sieglinde Aschwer ausreichend Betreuer zur Seite, wie Kirsten Beßmann-Wernke, die verletzungsbedingt ausfiel, sowie Stefan Becher und Bettina Zarth, die vor 3 Wochen den Ironman Hamburg absolviert hatten, der ihnen noch in den Beinen steckte.
 
Dass bei einem solchen Wettbewerb auch immer etwas schiefgehen kann, musste leider Inka Knäpper erfahren, der beim Schwimmen der Zeitchip vom Bein gerissen wurde, so dass ihr Zieleinlauf nicht gewertet werden konnte.
Neben hervorragenden Einzelplatzierungen sicherte sich auch die Mannschaft Podestplätze in drei Altersklassen und wurde damit erfolgreichster Verein dieser Deutschen Meisterschaften über die Sprint-Distanz.
 
Den ersten Platz in der AK 70 errang der Vorsitzende Hermann Aschwer. Bei den Junioren erreichten Philine Wernke den 2. Platz der Damenwertung und Lennard Langerbein den 3. Platz bei den Männern.
 
Die Mannschaften wurden in den nachfolgenden Besetzungen und Altersklassen Deutsche Meister bzw. Vizemeister:
 
M35 Gold: Härtel, Friedrich, Gerdes
M45 Gold: Norkowski, Wagner, Zarth
M50 Silber: Dormann, Schröer, Kleine
 
„Einer der größten Erfolge und Highlights in der Geschichte des Vereins, gerade auch wegen des gemeinsamen Erlebnisses in einer solch großen Gruppe“, umschrieb es am Ende des Tages Hermann Aschwer. Für das nächste Jahr wird bereits nach einer vergleichbaren Veranstaltung gesucht, die wieder zahlreiche Tri-As’ler an den Start locken soll.
 

Pleiten, Pech und Pannen beim Ironman Kopenhagen

Der einzige Ironman in einer europäischen Hauptstadt findet bislang in Kopenhagen/ Dänemark statt. Vom Tri-As Hamm ging Gregor Mitlewski in diesem Jahr dort über die international mit 3200 Teilnehmern aus 58 Nationen besetzte Triathlon-Langdistanz an den Start.

Die Auftaktdisziplin mit 3,8 km Schwimmen fand in der 18 Grad kalten Ostsee statt. Hier war der Tri-As‘ler schon nach 1:10 h und damit im ersten Viertel des Feldes in der Wechselzone. Wie sich leider im Nachhinein herausstellte, war damit aber auch schon der beste und angenehmste Teil der drei Einzeldisziplinen für ihn vorbei. Nicht nur wegen starkem Wind und Regen war irgendwie an diesem Tag sprichwörtlich der Wurm drin. Denn bereits beim Umziehen riss am Trikot der Reißverschluss, so dass Mitlewski auf der Radstrecke mit bis zum Bauch offenen Outfit antrat. Ein bei Außentemperaturen von zunächst 13 Grad recht zweifelhaftes Vergnügen, denn der Fahrtwind bei einem Tempo von anfangs fast 32 km/h ließ sich das Ganze noch wesentlich kühler anfühlen.

Doch damit bei weitem noch nicht genug: nach ca. 40 der insgesamt 180 km langen Radstrecke ereignete sich direkt vor ihm ein Alleinunfall eines Teilnehmers, der von einer Windböe erfasst wurde und schwer stürzte. Für Triathleten eine Ehrensache auf Kosten einer besseren Radzeit dem Sportkollegen als Ersthelfer beiseite zu stehen hielt Mitlewski an, um neben dem verletzten Triathleten auch dessen teures Rad zu sichern bis durch den Veranstalter Hilfe eintraf.

Wind sollte im weiteren Verlauf des Tages auch weiter eine sehr große Rolle spielen, denn bei konstanten Windstärke vier (30 km/h) und Windböen bis Stärke sechs (über 50 km/h) war in den Passagen mit Gegenwind das Radfahren extrem anstrengend und durch die teilweise seitlichen Böen auch sehr gefährlich. Als Mitlewski anhalten musste, um eine mobile Toilette aufzusuchen, ereilte auch ihn das Missgeschick mit seinem Rad zu stürzen. Hierbei verletzte er sich an der linken Hand sowie am Knie, so dass er den weiteren Tag mit schmerzhaften und leicht blutenden Verletzungen bestreiten musste.

Im weiteren Verlauf des Rennens stellten sich dann auch noch starke Gewitterschauer auf der Radstrecke ein, so dass die Straßen teilweise überflutet und schwer zu passieren waren. Hinzu kam die auch dadurch noch viel stärker empfundene Kälte, so dass Mitlewski sich entschloss, ein weiteres Mal anzuhalten, um sich wenigstens Sicherheitsnadeln zu organisieren und das Trikot notdürftig zu flicken. Trotzdem schaffte er es mit 6:27 h eine gute Radzeit zu erzielen.

Seine ungeliebte Laufdisziplin mit 42,195 km lag noch vor ihm, seine angestrebte Zielzeit durchaus noch im Rahmen des Erreichbaren, so dass er motiviert und laufend die erste der vier Runden durch die Innenstadt von Kopenhagen, vorbei an den meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt absolvierte. Eigentlich hatte er gedacht, an Widrigkeiten des Tages waren es damit genug an der Zahl, eigentlich….. Denn der Himmel öffnete ein weiteres Mal seine Schleusen für extremen Regen und ließ die meisten Zuschauer in überdachte Hauseingänge und Bushaltestellen Schutz suchen. Den Teilnehmern war dies leider nicht möglich, falls sie keine weitere Zeit verlieren wollten. So kam es, wie es kommen musste: total durchnässt kühlte der Körper und damit auch die Muskeln aus und er bekam Wadenkrämpfe, die für weitere rund 30km sein ständiger Begleiter waren. Es blieb ihm nichts Anderes übrig als diese Strecke mehr gehend als laufend zu bewältigen. Aufzugeben war allerdings keine Option für ihn und so erreichte Gregor Mitlewski nach 14:32 h das Ziel am Schauspielhaus und wurde dort mit dem berühmten Satz „You are an Ironman“ begrüßt.

Dieser für ihn mittlerweile schon achte Ironman war sicherlich bislang der mit den meisten Pleiten, Pech und Pannen. Aber bereits im Ziel war er sich sicher, das war es noch nicht mit Langdistanztriathlon, mindestens zwei weitere sollen es schon noch sein.

Doppelsieg für Tri-As Hamm Beßmann/Wernke siegen am Möhnesee

Voller Erfolg für die beiden Triathletinnen des Tri-As Hamm, Philine Wernke und Kirsten Beßmann-Wernke, beim diesjähirgen Möhnesee-Triathlon, der am 19. August in Körbecke ausgetragen wurde. Philine konnte die Frauenwertung in der Sprintdistanz für sich entscheiden, Kirsten gewann über die olympische Distanz in der Frauenklasse. Ein Doppelsieg von Mutter und Tochter war Premiere am Möhnesee, freute sich auch der Veranstalter über das Double.

 

16 Grad, starker Wind, Regenschauer – so hatten sich die beiden Tri-Aslerinnen den Wettkampf im Sauerland im Hochsommer nicht vorgestellt. Die Möhnetalsperre glich eher der Nordsee und starke Böen ließen das Radfahren nicht immer zum Vergnügen werden.

Die widrigen Umstände machten sich dann auch in den Gesamtzeiten bemerkbar, die alles andere als rekordverdächtig waren.

 

Die 19-jähirge Philine Wernke siegte über 500m Schwimmen, 22 km Radfahren und 5 km Laufen in einer Zeit von 1:18 h mit knapp einer Minute Vorsprung auf die Zweitplatzierte.  Die junge Sportlerin, die erst seit diesem Jahr im Triathlon aktiv ist, konnte dabei mit der schnellsten Rad- und Laufzeit überzeugen. „Das Schwimmen ist immer noch eine große Herausforderung für mich. Heute war es wegen der hohen Wellen ganz schön schwierig. Für diese Bedingungen bin ich mit meiner Zeit aber zufrieden.“ Für Philine war es erst der vierte Triathlon in ihrer jungen Laufbahn. Nach drei zweiten Plätzen in Harsewinkel, Hennesee und Freiburg freute sie sich nun riesig über den ersten Sieg. Nun geht es für sie in die letzten Vorbereitungen für den Start bei den Deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz, die am 2.September in Köln stattfinden.

 

Kirsten Beßmann-Wernke musste bei der olympischen Distanz 1500m Schwimmen, 44 km Radfahren und 10 km Laufen bewältigen. Als 15. von 140 Teilnehmern und erste Frau kam sie nach 32 Minuten aus dem Wasser. „Die Zeit ist eigentlich eine Katastrophe, aber meine Uhr zeigte mir 1780m an. Ich habe das Schwimmen bei dem Wellengang auf jeden Fall richtig genossen.“ Nach zwei bergigen Radrunden über knapp 44 km wechselte sie mit der schnellsten Radzeit bei den Frauen auf die Laufstrecke.  „Das Laufen war fürchterlich, aber es hat zum Schluss doch noch gereicht“, sieht sie ihre Laufleistung selbst sehr kritisch. Mit einer Gesamtzeit von 2:58h blieb sie dann als einzige Frau unter 3 Stunden.

Der Möhnesee-Triathlon war ein letzter Test vor dem Start beim Ironman 70.3 über die Mitteldistanz in Pula/Kroatien, wo Kirsten Beßmann-Wernke mit einigen anderen Tri-As-Athleten am 17. September an den Start gehen wird. Dann stehen 2000m Schwimmen, 90 km Radfahren und 20 km Laufen auf dem Programm. 

Ironman Hamburg – Tri–As Hamm erfolgreich bei der Langdistanzpremiere der Hansestadt

Stefan Becher vom Tri-As Hamm bleibt beim ersten Ironman in Hamburg mit 9:54:00 h unter der Zehn-Stunden-Marke. Tobias Norkowski, bisher über die Mitteldistanz unterwegs erreicht bei seinem Langdistanzdebüt das Ziel schon nach hervorragenden 10:21:47 h.

Zur Premiere des Langdistanz-Triathlons in der Hansestadt standen Becher und Norkowski zusammen mit weiteren Tri-As Hamm Mitgliedern, Michael Zarth, Gerald Pietsch und Bettina Zarth, sowie aus dem BMC-Etixx Pro Triathlon Team Marketa Heupel, deren Mann ebenfalls Mitglied des heimischen Vereins ist am Sonntag um 6:50h an der Startlinie. Hier machten die Hamburger bereits am frühen Morgen ihrem Ruf als sportbegeisterte Stadt alle Ehre. Dicht gedrängt standen die Zuschauer am Jungfernstieg, als sich rund 2500 Triathleten zu ihrem „längsten Tag des Jahres“ aufmachten.

Das Wasser hatte nur 18 Grad, was bei einer Schwimmstrecke von 3,8 km durch Binnen- und Außenalster auch im Neoprenanzug nicht gerade ein Vergnügen war. „Die Farbe erinnert an Kaffeesatz“, hatte Tobias Norkowski prophezeit, der Hamburg aus Studienzeiten gut kennt.

Da die Tri-As’ler aber gerne auch schon mal in einem trüben Kanal trainieren, konnte sie dies nicht aus der Ruhe bringen im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern. Dass das kalte Wasser bei einigen bereits an den Kräften zehrte, war bei dem kurzen Landgang (Australien Exit) nach ca. 2,6 km ersichtlich. Schnellster Schwimmer der Hammer war Norkowski mit 1:02:05h.

Dann führte die 182 km lange Radstrecke durch die Hafencity in die Nordheide und zweimal über die Köhlbrandbrücke, die normaler Weise nur für den Autoverkehr freigegeben ist, bevor der abschließende Marathon über 42,2 km in vier Runden an der Alster entlang zu laufen war.

Den doch deutlich welliger und winkliger als angenommen Radkurs, auf dem es auch noch zu regnen begann und der Wind noch dazu teilweise kräftiger blies als vorhergesagt, absolvierte Stefan Becher mit 5:05:35 h und kam so seiner Endzeit von unter zehn Stunden immer näher.

Getreu dem Ironman-Motto „Anything is possible“ hatten derweil Gerald Pietsch hier bereits mit enormen Knieschmerzen zu kämpfen, Michael Zarth verlor an einem Bahnübergang seine Eigenverpflegung, während die Frauen mit der Witterung und drehendem Wind haderten.

„Bei der Abfahrt von der Köhlbrandbrücke dachte man in der zweiten Runde plötzlich, das Rad steht“, war später in der Wechselzone zu hören.

War die Begeisterung der Hamburger morgens beim Schwimmstart schon groß, wurden die Triathleten auf der sehr kurzweiligen Laufstrecke von Menschenmengen in Dreier- und Viererreihen empfangen.

Die Tri-As’ler freute jedoch besonders, dass nicht nur die mitgereisten Freunde und Familien seit 5 h morgens an der Strecke ausharrten, sondern sich noch dazu einige Überraschungsgäste aus dem Verein auf den Weg nach Hamburg gemacht hatten, nur um „ihre“ Starter zu motivieren.

Leider musste Pietsch aufgrund der Knieprobleme nach der ersten Laufrunde aus dem Rennen aussteigen. Nach Becher und Norkowski kamen dann Michael Zarth (10:54:53h), Marketa Heupel (13:20:54h) und Bettina Zarth (14:12:46h) vor Tausenden Zuschauern auf dem Rathausmarkt im Herzen der Stadt ins Ziel.

Insgesamt finishten 1944 Triathleten, unter ihnen auch „Mr. Tagesschau“ Thorsten Schröder.

 

 

Tri-As Hamm I erneut auf dem Podest

Am vergangenen Samstag absolvierte die 1. Mannschaft des Tri-As Hamm ihr drittes Oberliga Rennen am Feldmarksee in Sassenberg. Vor Ort erwartete die vier Tri-As´ler Mirco Hammerl, Christoph Berger, Lars Köhne und Dennis Neumann das Freiwasserschwimmen bei 19 Grad Wassertemperatur, eine flacher und schneller Radkurs sowie eine stimmungsvolle Laufstrecke rund um den See. Gestartet wurde über die olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40,5 km Radfahren und 10,5 km Laufen.

Der Startschuss fiel pünktlich um 12.30 Uhr und 80 Oberliga-Athleten stürzten sich in die Fluten des Feldmarksees. Es mussten zwei Runden á 750 m geschwommen werden. Als Besonderheit sorgte der Veranstalter für einen kurzen Landgang zwischen den jeweiligen Schwimmrunden. Christoph Berger verpasste nur knapp den Titel "First out of water" mit einer hervorragenden Zeit von 20 Minuten. Seine drei Teamkameraden erreichten ebenfalls sehr zügig die erste Wechselzone.

Trotz erneutem Starkregen und daher rutschiger Radstrecke trat Hammerl ordentlich in die Pedalen und fuhr durchschnittlich 41 kmh und benötigte damit 59:12 min für diese Disziplin.

Nachdem alle vier Tri-As´ler die Radstrecke sturzfrei überstanden hatten ging es auf den abschließenden 10,5 km Lauf. Hierbei bewies Neumann seinen Kampfgeist und machte beim Laufen noch insgesamt 10 Plätze nach vorne gut. Letztendlich überquerte Mirco Hammerl mit einer Gesamtzeit von 2:03 h als erster Tri-As´ler die Ziellinie und wurde somit 4. im Gesamtfeld. Es folgten Christoph Berger (2:09 h), Lars Köhne (2:13 h) und Dennis Neumann (2:21 h).

Insgesamt erreichte die Mannschaft den 2. Platz von 20 Mannschaften und stand somit erneut auf dem Podest. Die Freude war bei allen vier Teammitgliedern und mitgereisten Fans riesengroß. Am 10.09. findet in Ratingen das Abschlussrennen der Triathlon-Oberliga statt. Bei ähnlichem Ergebnis wird die erste Mannschaft des Tri-As Hamm die Tabelle mit einem Platz unter den "Top 5" abschließen können und kann folglich auf eine mehr als erfolgreiche Liga-Saison zurückblicken.

 

 

Im freien Feld waren über dieselbe Distanz Lisa Kell (02:42:24h), Jens Dohrmann (02:31:08h), Carsten Friedrich (2:25h), Jochim Panke (02:41:55h) und Marco Schwerdt (02:47:38h).

 

Am Sonntag starteten dann noch Giovanni Carnevale über die Mitteldistanz (05:03:41h) und Lisa, Nicole und Lars Langerbein im Staffelwettbewerb Volksdistanz (01:28:05h), sowie Lennard Langerbein mit seinen Kollegen vom SC Hamm Justin Lukas und Paul Schulz (01:11:24h).

 

Riskman-Triathlon mit Paralympics-Olympiateilnehmern

Fuschl am See/Österreich- Bereits zum achten Mal fand der Einladungs- und Charity-Triathlon „Riskman“ rund um den österreichischen Fuschlsee im Salzburger Land statt. Ziel dieses Wettbewerbes ist, neben der sportlichen Herausforderung und dem geselligen Charakter, ein möglichst hohes Spendenergebnis, u.a. durch die Startgebühren zu erzielen. Der insgesamt 200 Personen große Teilnehmerkreis bestand daher aus Mitarbeitern der Industrieversicherungsbranche, d.h. den sogenannten Risikomanagern, aus deren Fachbezeichnung sich auch der Name der Veranstaltung ableitet.

In diesem Jahr ging wieder Gregor Mitlewski vom Tri-As Hamm an den Start über den Sprinttriathlon mit 550 m Schwimmen, 18 km Radfahren und 5 km Laufen. Seine bereits fünfte Teilnahme bei schwülwarmem Wetter, war die bislang erfolgreichste.

Das Schwimmen im 23 Grad warmen Fuschlsee beendete er gewohnt stark als Sechster, bevor es auf eine diesjährig verkürzte, aber nicht minder schwere und mit rund 300 Höhenmetern gespickte Radstrecke ging. Hier kam ihm sein diesjähriges Vorbereitungsprogramm mit Vereinskollegen für den Ironman Kopenhagen Ende August entgegen und er verlor nur wenige Plätze beim Radfahren, bevor es auf den abschließenden 5 km Lauf ging. Trotz der Hitze während dieser für ihn unbeliebtesten Disziplin konnte er konstant seine Leistung abrufen und landete letztendlich sehr zufrieden auf dem 25. Gesamtplatz und damit auf seiner bislang besten Platzierung bei dieser Veranstaltung.

 

 

Das Wichtigste aber war für alle Teilnehmer, darunter viele die ihren ersten Triathlon bestritten, dass alle verletzungsfrei ins Ziel kamen. Dabei kam ein sehr erfreuliches Spendenergebnis von rund 10.000.- Euro zustande. Diese Summe wurde auf drei caritative Organisationen verteilt. So erhielten jeweils ein Drittel der Sprendensumme die Clowndoktors Salzburg (vergleichbar mit Clown Püppi aus Hamm), der Laufclub 21, ein Sportverein, der hauptsächlich mit Trisomie 21 – Athleten/innen an Sport-Wettbewerben teilnimmt und dem örtlichen Para-Langlauf-Team Endlinger , die sich für die olympischen Winter-Spiele in Pjöngjang 2018 qualifiziert haben.

Philine Wernke Zweite beim Hennesee Triathlon

Für viele Sportler aus ganz Deutschland ist der „Landschaftstriathlon im Sauerland” am Hennesee mittlerweile ein fester Bestandteil im Jahresplan. Vom Tri-As Hamm gingen am Samstag Jens Gerdes, Kirsten Bessmann-Wernke (jeweils Olympische Distanz) und Philine Wernke (Sprint) an den Start.

Über die Sprint-Distanz wurde ohne Neoprenanzug im Hennesee geschwommen, so dass Philine Wernke dem Wasser ziemlich durchgefroren entstieg. Die Radstrecke war sehr bergig und extrem windig. „Hat aber total Spaß gemacht“, berichtete Philine anschließend. Kein Wunder, fuhr sie doch wieder die beste Radzeit im Sprinterfeld. Nach der ebenfalls welligen Laufstrecke erreichte Wernke das Ziel als zweite Frau in 1:09:03h und sicherte sich damit wieder einen Podiumsplatz wie schon zwei Wochen zuvor in Harsewinkel.

Kirsten Bessmann-Wernke wurde über die olympische Distanz vierte der Frauen mit einer Endzeit von 2:55:09h und Jens Gerdes, der am vergangenen Wochenende noch für die zweite Mannschaft des Tri-As in Steinbeck gestartet war überquerte die Ziellinie nach 3:13:25h.

 

Triathlon-Wochenende mit Podestplätzen für den Tri-As Hamm

Gleich vier Wettkämpfe lockten am vergangenen Sonntag Mitglieder des Tri-As Hamm nach Kamen, Harsewinkel, Hannover und Rapperswil-Jona (Schweiz), um sich mit anderen Triathleten zu messen.

Oberliga schafft in Kamen den Sprung aufs Treppchen

Die erste Mannschaft belegte Rang 2 beim Oberliga-Rennen in Kamen in der Besetzung Christoph Wenke, Jörg Wagner, Lars Köhne und Mirco Hammerl, wobei sich Letzterer den gesamt dritten Platz sicherte. Nach 1000 m, die im Freibad geschwommen wurden lag Wenke vor Hammerl. Auf der 40 km langen Wendepunktstrecke konnte sich Köhne hinter Hammerl dichtgefolgt von Wagner und Wenke auf der Radstrecke nach vorne schieben. Mit einem furiosen Endspurt beim Laufen in der Mittagshitze gelang es Köhne der Mannschaft den zweiten Platz zu sicher. Mirco Hammerl finishte mit einer Zielzeit von 1:53:55 h vor Lars Köhne (2:02:21 h), Jörg Wagner (2:06:02 h) und Christoph Wenke mit 2:06:42 h. Diese Ergebnisse brachte die Athleten des Tri-As Hamm auf Platz 2 in der Oberliga.

Helena Spell absolvierte ihren zweiten Triathlon über die Volksdistanz und konnte sich ggü. dem vergangenen Jahr von Platz 46 auf Rang 23 verbessern.

Zweiter Platz für Philine Wernke

 

 

Mitte: P. Wernke

Beim Pflüger Triathlon in Harsewinkel startete Philine Wernke ( Mitte) über die Sprint Distanz (500 m - 20 km - 5 km) für den Tri-As Hamm bei ihrem ersten Triathlon direkt durch auf den zweiten Platz in der Frauenwertung (1:03:39 h). Lag sie beim Schwimmen, mit dem sie intensiv erst im vergangenen Jahr begonnen hatte noch auf den hinteren Plätzen, fuhr die früherer Bahn- und Straßenrennfahrerin erwartungsgemäß die schnellste Radzeit und spurtete als zweite Läuferin über die Ziellinie.

Bernhard Langerbein, der ebenfalls für den heimischen Verein gestartet war sicherte sich im größeren Herrenfeld den 6. Platz seiner Altersklasse M50 in 1:14:30h.

Lisa Kell Dritte über die Mitteldistanz

 

 

von links: Bieker, Kell, Friedrich

Das erste Mal über die Mitteldistanz unterwegs waren zeitgleich Lisa Kell, Carsten Friedrich und Kay Bieker beim Wasserstadt-Triathlon in Hannover. Die Drei starteten erst in der Mittagshitze, so dass es beim abschließenden Lauf bereits extrem schwül war, was insbes. Bieker und Friedrich ebenso wie viele andere Athleten ausbremste und an ihre Grenzen brachte. Lisa Kell erreichte als schnellste die Ziellinie, wobei es für sie damit bei den Frauen in der AK 30 der dritte Platz wurde.

 

 

Ironman 70.3 Rapperswil

In der Schweiz starteten beim Ironman 70.3 Giovanni Carnevale und Stefano Russo, letzterer ebenfalls Neuling über diese Strecke.

 

Carnevale und Russo

Die 1,9 km wurden im knapp 18 Grad kalten Zürichsee geschwommen, gefolgt von 90 km Radstrecke mit 1100 hm. Das Highlight dieses Rennens war für alle Athleten die Laufstrecke, bei der über zwei Runden jeweils 65 Treppenstufen, die berüchtigten "stairways to heaven" zu überwinden waren. Krämpfen in den Oberschenkeln waren hier keine Seltenheit und ließen den einen oder anderen allerdings eher Höllenqualen leiden. Carnevale, der in Rapperswil das dritte Mal startete erreichte mit einer Endzeit von 5:09:26 h eine neue persönliche Bestzeit. Stefano Russo freute sich über seine Zielzeit von 5:43:49 h. Hatte er es doch nicht zuletzt durch das Triathlon Training geschafft, rund 40 kg abzunehmen und auch die früher für ihn üblichen zwei Schachteln Zigaretten pro Tag zu verbannen.

 

Ironman 70.3 in Luxemburg und Pescara

Zeitgleich mit heimischen Ligawettkämpfen im Triathlon fanden am vergangenen Wochenende auch zwei Mitteldistanzen in Pescara und Luxemburg statt. Auch wenn beide Ort doch weit auseinanderliegen, waren die hohen Temperaturen in diesem Jahr durchaus vergleichbar.

Giovanni Carnevale war mit seiner Familie nach Italien gereist, um sich in dem internationalen Feld zu behaupten. Hermann Aschwer und Mirco Hammerl fanden sich im Dreiländer-Eck ein. Andreas Nacke, der ebenfalls in Luxemburg gemeldet war konnte die beiden letzteren nur begleiten, da er noch an den Folgen eines Radsturzes laboriert.

Beide Ironman 70.3 Wettkämpfe zeigten dann den Athleten ihre Besonderheiten.

So bekam es Carnevale mit einer zwar verkürzten Schwimmstrecke, aber Wellen von bis zu 1,5 m Höhe zu tun. „Das schlimmste Schwimmen, dass ich bisher erlebt habe“, beschrieb er danach. Der Wellengang war sehr Kräfte zehrend. Einige hatten sogar mit Seekrankheit zu kämpfen, zumal das Salzwasserschlucken kaum zu verhindern war. Dem entsprechend war Carnevale - nach vorausgegangen 3 Wettkämpfen in jeweils wöchentlichem Abstand - auf der Radstrecke durch die Ausläufer der Abruzzen ca. 30 km vor der zweiten Wechselzone bereits „einfach platt“ und fand auch auf der Laufstrecke seinen Rhythmus nicht mehr, wie er etwas enttäuscht den Vereinskollegen berichtete. Trotzdem erreichte er das Ziel nach 5:11:46h und freute sich auf die Regeneration im anschließenden Urlaub.

Luxemburg zeigte den Athleten eine landschaftlich einmalig schöne Rennstrecke, beschrieb es Hermann Aschwer, der aufgrund seiner langjährigen Triathlonerfahrung reichlich Vergleiche ziehen kann.

Die Schwimmstrecke in der Mosel war ebenfalls verkürzt und durch die Strömung auch schnell, allerdings mit 24 Grad fast schon zu warm.

Ausgenockt wurden dann bei diesem Rennen die hitzeempfindlichen Athleten auf der Laufstrecke, waren es dort laut Aschwer doch fast schon Hawaiitemperaturen mit über 30 Grad. Diese holten auch Hammerl ein. Legte er beim Radfahren noch ein gutes Tempo vor, kam beim Laufen ab km 3 aufgrund der Hitze der Einbruch, der ihn ca. 10 min kostet. Zudem berichtete er, dass er sich zwei Tage vorher den Magen mit einer Pizza verdorben hatte. Er erreichte das Ziel als 14. seiner Altersklasse in hervorragenden 4:23:22h.

 

M.Hammerl

Hermann Aschwer fühlte sich vor allem auf dem Rad sehr wohl und überholte im zweiten Abschnitt noch viele Triathleten. Beim Laufen war es dann für ihn solange spannend, bis er den bis dahin führenden Athleten seiner Altersklasse M 70 eingeholt hatte, erzählte er Augen zwinkernd. Mit 5:43:17 h holte er -mittlerweile zum 20. Mal- einen Sieg in seiner Alterskategorie und bereits das zweite Mal in diesem Jahr die Qualifikation für die 70.3. Weltmeisterschaften.

 

Heißes Rennen beim Linz Triathlon - Hermann Aschwer Vierter der AK 60+

Für andere eine zu dieser Jahreszeit doch noch ungewohnte Hitzeschlacht, waren es am Samstag, nur eine Woche nach der Halbdistanz in St. Pölten für Dr. Hermann Aschwer mit 30 Grad Wohlfühltemperaturen beim Linz Triathlon.

Und so verwundert es auch nicht, dass der in Österreich als siebzigjährige „Triathlonlegende aus Deutschland“ angekündigte erste Vorsitzenden des Tri-As Hamm bei dem Halbiron-Wettbewerb (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren mit 1100 hm, 21,1 km Laufen), der zugleich als österreichische Staatsmeisterschaften ausgetragen wurde den 4. Platz in der AK 60+ mit einer Zielzeit von 5:52:26 h holte.

Bei den sommerlichen Temperaturen waren die –vereinsintern ebenfalls legendären- Wechselzeiten von Aschwer allein schon 13 min schneller als bei dem extrem kalten Ironman 70.3 Wettkampf Tage vorher. Aber auch die Radrunde absolvierte der Tri-As’ler unter 3h und lief den Halbmarathon gleichmäßig durch.

Aschwer, der von seiner Frau Sieglinde strahlend im Ziel empfangen wurde genoss die Stimmung und den Wettbewerb mit 1300 Teilnehmern, die tausende von Zuschauern an den Pleschinger See gezogen hatten, um eine der härtesten Sportarten zu sehen.

                                                                                                                           

Steinfurter Triathlon 2017 - Keil belegt zweiten Platz auf der Kurzdistanz

Bei schwülwarmem Wetter mit 29°C und Gewitterneigung fand am vergangenen Sonntag der 8. Steinfurter Triathlon statt. So wie jedes Jahr zum Saisonstart wollte das Tri Team aus Steinfurt den Triathleten der Region einen ersten Leistungscheck ermöglichen, aber wie ohne Freibad? Kurzerhand wurde somit der Triathlon in einen Duathlon umgewandelt, die Streckenbezeichnung aber beibehalten und eine Sprint-, Kurz- und Mitteldistanz angeboten. Auf der Kurzdistanz trat Daniela Keil vom Tri-As Hamm an und belegte den zweiten Gesamtplatz in der Frauenkonkurrenz hinter ihrer ehemaligen Mannschaftskollegin und diesjährigen Hawaii-Starterin Petra Stöppler. Zunächst mussten die Athleten 10 km durch den Banjo, das Naherholungsgebiet von Burgsteinfurt laufen, was Keil in flotten 44:10 min hinter sich brachte. Die schwüle Temperatur ließ sich hier noch einigermaßen aushalten, da viele schattige Laufabschnitte vorhanden waren. Danach ging es auf die 40 km lange Radstrecke, bei der zweimal die lange Steigung an der Hollicher-Mühle bewältigen war. Trotz sehr viel Gegenwind fuhr Keil die Strecke in einer sehr guten Zeit von 1:19:31 h und wechselte danach wieder in die Laufschuhe für den abschließenden 5km Lauf. Mit einer Gesamtzeit von 2:27:10 h lief sie als zweite Frau ins Ziel und freute sich über einen gelungenen Saisonauftakt.

 

Liga, die Zweite - Tri-As II in Mixedbesetzung zum Saisonstart

Der Saisonauftakt der zweiten Mannschaft des Tri-As Hamm fand zeitgleich in Gütersloh statt. An den Start gingen Giovanni Carnevale, Kirsten Bessmann-Wernke, Stephan Trempler und Lisa Kell. In der Landesliga können auch Frauen in einem Mixed-Team starten, was jedoch nicht von vielen Vereinen genutzt wurde. Die beiden Tri-As Damen waren an diesem Tag daher die einzigen Frauen, die mit dem Männnerfeld auf die Strecke über 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen gingen.

Nach dem Startschuss setzte sich schnell Giovanni Carnevale ab, dem Kirsten Bessmann-Wernke folgte, die auch in der nächsten Disziplin durch ihre Stärke auf dem Rad glänzte. Die zweite Mannschaft des Tri-As Hamm erreichte schließlich den 18.Platz. Ein gelungener Auftakt, zumal auch die jeweiligen persönlichen Zielzeiten von den Athleten erreicht wurden und sich die Freude am Triathlonsport sichtlich auch auf das begeisterte Publikum übertrug.

Giovanni Carnevale - 2:08:50 /Lisa Kell - 2:20:46 67/ Kirsten Bessmann-Wernke - 2:22:11/Stephan Trempler - 2:28:16

Tri-As Hamm I - Oberliga-Auftakt beim 27. Hagener Triathlon

Am vergangenen Sonntag begann für die 1. Mannschaft des Tri-As Hamm das diesjährige Ligageschehen. Bei besten Wetterbedingungen machten sich Stefan Becher, Christoph Wenke, Lennard Langerbein und Dennis Neumann auf den Weg Richtung Hagen. Am „Tor zum Sauerland“ erwartete die 20 Oberligateams eine rasante und anspruchsvolle Radstrecke.

Die 4 Tri-As´ler starteten gegen 10:30 Uhr in der ersten Startgruppe. Zu Beginn des Rennens stellten Lennard Langerbein und Christoph Wenke ihre Schwimmstärke unter Beweis und verließen bereits nach 14 Minuten das Wasser. Kurz darauf erreichten Dennis Neumann und Stefan Becher die erste Wechselzone.

Beim anschließenden Radfahren fühlte sich besonders Stefan Becher, der in diesem Jahr erstmal für den Hammer Verein startete wie zu Hause und machte mit einer beeindruckenden Leistung auf seiner Zeitfahrmaschine Platz für Platz gut indem er schon nach 1:12 h wieder die Wechselzone erreichte.

Nachdem auch seine drei Teamkameraden erfolgreich die „Hagener Berge“ bezwungen hatten mobilisierten alle vier für die letzte Disziplin ihre Energiereserven und erzielten sämtlich hervorragende Laufzeiten. Letztendlich überquerte Stefan Becher mit einer Gesamtzeit von 2:15 h als erster Tri-As´ler die Ziellinie und wurde somit 22. im Gesamtfeld einer stark besetzten Oberliga. Darauf folgten Christoph Wenke (2:21 h), Lennard Langerbein (2:27 h) und Dennis Neumann (2:35 h).

Insgesamt erreichte die Mannschaft den 16. Platz von 20 Mannschaften und legte somit eine solide Grundlage für die kommenden Rennen.

Triathlon in Steinbeck – Hitzeschlacht des Tri-As II in der Landesliga Nord

Am vergangenen Sonntag bestritt die zweite Mannschaft des Tri-As Hamm in Steinbeck einen weiteren Wettkampf in der Landesliga Nord beim 25. Steinbeck Triathlon am Rande des Teutoburger Waldes. In dem Team starteten bei schwül-warmen Wetter Jens Gerdes, Rene Westrup, Carsten Friedrich und Michael Zarth. Die Ligamannschaft musste eine olympische Distanz bestreiten. Nachdem sie 1,5 km im Mittellandkanal geschwommen waren, den sie in der Reihenfolge Friedrich, Gerdes, Zarth, Westrup verließen, hatten sie die besonders anspruchsvolle Radstrecke mit dem Dickenberg vor sich. Michael Zarth schob sich auf den 41 km an die Spitze des Quartetts. Gefolgt von Rene Westrup, der verletzungsbedingt lange nicht trainieren konnte, kämpfte sich das Team in der sengenden Hitze beim Laufen am Kanal noch an einigen Konkurrenten vorbei. Auch Jens Gerdes und Carsten Friedrich, die sich gegenseitig anfeuerten, kamen gut ins Ziel. Kaum Schatten und Temperaturen um die dreißig Grad ließen keine Bestzeiten zu und erforderten sogar einen Notarzteinsatz für einen Athleten. Am Ende erreichte die Mannschaft trotzdem den 16. Platz im Ligafeld. Das nächste Rennen findet bereits am 02.07.2017 in Saerbeck statt.

Zarth 2:33:17 h Westrup 2:48:41 h Gerdes 2:49:47 h Friedrich 2:52:19 h

                                                                                                 

Zwei Qualifikationen für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2017

Konnte im letzten Jahr das Ironman 70.3 – Rennen in St. Pölten/ Österreich noch bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Bedingungen durchgeführt werden, erwartete die Triathleten schon beim diesjährigen Schwimmstart über die Triathlon-Halbdistanz Regen wie aus Kübeln und teilweise sogar Sturm. Auch vier Tri-As Hamm Mitglieder, Hermann Aschwer, Tobias Norkowski, Mirco Hammerl und Lars Köhne musste sich an diesem Tag mehr mit dem Wetter als mit der eigentlichen Strecke herumschlagen. Die Wassertemperatur lag am Vortag noch unter 16°C und die anfangs kühle Lufttemperatur ließ zunächst nicht gerade ein angenehmes Wettkampfgefühl aufkommen. Auf der Radstrecke kam es zu etlichen Stürzen, zum Glück blieben die Hammer Triathleten verschont. Erst nach der Hälfte der Radstrecke und beim abschließenden Laufen hatte Petrus erbarmen und schloss die Regenschleusen endgültig.

Hammerl entstieg als erster des Quartetts den beiden Seen gefolgt von Köhne, Norkowski und Aschwer, der sich in aller Seelen Ruhe in die vorletzte Startgruppe einsortiert hatte. Die Reihenfolge sollte sich im Rennverlauf auch nicht ändern, der die Athleten u.a. über ein extra gesperrtes Autobahnteilstück, durch die Wachau und drei Anstieg insges. 900m hoch führte. Die Wechselzone befand sich diesmal im Stadion des Bundesligisten FC St. Pölten, wo auch die Laufschuhe für den abschließenden Halbmarathon entlang der stark aufgeweichten Traisen, den Rathausplatz im Zentrum und durch das Regierungsviertel führte.

Beim Laufen erreichte Hammerl eine neue persönliche Bestzeit von 1:20:52 h und erreichte strahlend das Ziel nach 04:32 h als zweiter der Altersklasse 35-39. Lars Köhne, der noch vor einiger Zeit ein Gewicht von über 100 kg auf die Waage brachte und seine erste Halbdistanz absolvierte kam mit einer hervorragenden Endzeit von 5:01 h an. Tobias Norkowski, der erstmals in dieser Saison für den Tri-As an den Start geht erreichte das Ziel nur kurz hinter ihm nach 5:15 h und Hermann Aschwer, im Verein bekannt für seine ausgedehnten Wechselzeiten nach 6:10 h und damit als erster seiner Altersklasse M70-74. Letzterer freute sich, dass nach gut 28 Jahren einmal mehr ein weiterer Tri-As’ler einen Ironman Pokal mit nach Hause nehmen konnte. Er und Hammerl qualifizierten sich damit gleichzeitig für die Weltmeisterschaft über die Halbdistanz, die in diesem Jahr in Hamms Partnerstadt Chattanooga ausgetragen wird; beide werden jedoch aufgrund anderweitiger Planungen auf einen Start dort verzichten müssen.

 

Triathlon Versmold 2017

Eigentlich ist Triathlon eine typische Sommersportart. Doch bereits einige Tage vor dem ersten Wettkampf der Saison 2017 in Versmold sah es für die Teilnehmer am letzten Wochenende eher nach Winterspielen aus. Sehr kühle Temperaturen machten das geplante Schwimmen im unbeheizten Freibad in Versmold unmöglich. Kurzentschlossen verlegten die Organisatoren das Schwimmen in das benachbarte Hallenbad. Mit 450 m Schwimmen absolvierten Mirco Hammerl und Lars Köhne vom Tri-As Hamm den Auftakt über die Volksdistanz daher in der Halle. Der windige Radkurs war dreimal zu durchfahren, bevor beide nach 25km in die Laufschuhe wechselten. Auf der Laufstrecke zeigten beide Triathleten persönliche Bestzeiten über die 5km, Hammerl 16:20min, Köhne 18:20min. In dem starken Teilnehmerfeld landete Hammerl am Ende auf dem ersten Platz in der AK35, gesamt Rang 5 (1:02:24 Std.) Köhne belegt den 12. Platz mit einer Zeit von 1:07:18 Std. Für beide war es ein gelungener Testwettkampf als Vorbereitung auf das Ironman 70.3 Rennen in St. Pölten (Österreich) in 2 Wochen.

 

Deutsche Duathlon Meisterschaften mit Tri-As–Erfolg

Die Deutschen Duathlon Meisterschaften über die Kurzdistanz wurden in diesem Jahr in Alsdorf, vor den Toren Aachens ausgetragen. Mit großen Erfolg dabei war am vergangenen Wochenende auch der Tri-As Hamm, vertreten durch den Vorsitzende Hermann Aschwer. Ihm gelang es, sich als Deutscher Meister in der Altersklasse M70 nach 2:36:07 h auf das Podium zu kämpfen.

Mit 860 Teilnehmern war es eine der größten Duathlon-Veranstaltungen Deutschlands. Zu absolvieren waren als erste Disziplin 10 km Laufen auf einem 2.5 km langen Parcour in der City von Alsdorf; Aschwer lief diesen Part gleichmäßig in 50:23 min.

Danach kam der Wechsel aufs Rad, um die 40 km lange, sehr windanfälligen Radstrecke zu absolvieren. Windböen bis 50 km/h erforderten auf den Zeitfahrrädern höchste Konzentration. Etliche Duathleten landeten im Graben oder stiegen entnervt aus. Aschwer erreichte nach 1:15 h wieder die zweite Wechselzone und war seinen Altersklassen – Konkurrenten bereits souverän davon gefahren. Der abschließende 5 km Lauf in 26 Minuten war dann für Hermann Aschwer kein großes Problem mehr, um letztlich den Altersklassensieg nach Hause zu bringen.

Bekleidung

Hallo Tri-As’ler,

 

wir haben auf der Jahreshauptversammlung ja bereits angekündigt, dass wir
für die Vereinsbekleidung zeitnah die entsprechenden Unterlagen zur Verfügung
stellen (neben den bereits zur JHV ausgedruckten Informationen).

Zunächst nochmals der Appell an alle: Bitte für die Größenfindung vor dem Bestellvorgang den Körper vermessen. Wie das geht und wie man zu seiner Kleidungsgröße findet steht in der PDF mit den Designvorschlägen (design.pdf). Wenn Ihr zwischen zwei Größen „landet“, bitte IMMER größer bestellen.

 

Bitte alle Felder in dem angefügten Bestellformular „Bestellung“ (bestellung.pdf) eintragen. Die Artikelnummer entnehmt Ihr bitte dem Katalog (katalog.pdf, nur im internen Bereich aufrufbar). Die Kundendesignnummer muss NICHT von euch eingegeben werden. Das Formular dient nur für die vereinsinterne Bestellerfassung. Am Ende bitte den Namen eintragen und unterschreiben. Wenn Ihr euer Bestellformular ausgefüllt habt, schickt es bitte bis Ende Februar (4-5 Wochen Lieferzeit, dann ist die Bekleidung noch vor der (Rad)Saison bei uns) per Mail an:

 

 bekleidung@zarth-online.de

 

 Wir werden dann alle Bestellungen sammeln, in ein Sammelformular übertragen und Anfang März zu RA-CO schicken. Sodann bekommt Ihr per Mail eine Aufforderung die bestellten Artikel zu bezahlen, also auf das angegebene Tri-As Konto zu überweisen. Dies bitte zeitnah erledigen, da RA-CO das Geld der Gesamtbestellung vom Vereinskonto einzieht. Sobald die Bekleidung geliefert worden ist, werden wir einen „Verteilungstermin“ bekanntgeben, zu dem dann die Bestellungen abgeholt werden können.

 

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich um Bekleidung, die individualisiert in unserem Vereinsdesign produziert wird. Daher ist die sonst bei online-Bestellungen mögliche 14tägige Rückgabe bei Nichtgefallen oder falscher Größe ausgeschlossen! Das gilt natürlich nicht für Reklamationen.

 

Viele Grüße

Der Vorstand

 

 

Tri-As Cup 2017

Hallo Tri-As ‘ler,

wie schon im Zuge der JHV angekündigt wird der Tri-As Cup 2017 im Zuge der Deutschen Meisterschaft der Sprintdistanz in Köln ausgetragen. Ihr habt die einmalige Gelegenheit an diesem Event für einen stark reduzierten Preis teilzunehmen.

Listenpreis:                                     59€

Prozente Tri-As:                             12€

Sponsoring Verein:                        30€

Rest für Tri-as Voranmelder:        17€

               

Gleichzeitig soll nach dem Wettkampf ein geselliges Beisammensein am Fühlinger See mit Grillen und Co stattfinden. Genaues folgt noch in weiteren Mails / whatsApp Nachrichten.

Jetzt benötigen wir bis Ende Februar Eure verbindliche Anmeldung, da wir bis zum 28.02. in Köln alle Tri-As’ler als Gruppe anmelden müssen. Wenn Ihr also bei dem wohl jemals größten gemeinsamen Start von Tri-As’lern teilnehmen wollt, schickt bitte kurz eine Mail an:

tri-as-cup@zarth-online.de

Das wird ein riesen Spaß!

Der Wettkampf findet statt:

Samstag, 02. September: 
(Start ab 10:00 Uhr, ca. 2.000 Teilnehmer)
Deutsche Meisterschaft Sprint (AK): 0,75 - 20 - 5 km

Weitere Angaben findet Ihr unter:

http://www.koelntriathlon.de/

So, jetzt schnell die Mail schreiben Lächelnd

Viele Grüße

Der Vorstand

Tri-As Hamm Jahreshauptversammlung mit starker Beteiligung und vielfältigem Programm für 2017

 

         Tri-As Hamm Jahreshauptversammlung mit starker Beteiligung

         und vielfältigem Programm für 2017

von H. Aschwer

Die Jahreshauptversammlung des Tri-As Hamm e.V. brachte erstaunliche sportliche und außersportliche Leistungen im Jahre 2016 zu Tage. Der 1. Vorsitzende, Hermann Aschwer führte in Verbindung mit seinem aktiven Vorstand durch die mehrstündige Sitzung.

Mehr als 40 % aller Vereinsmitglieder waren der Einladung zur so wichtigen, jährlichen Aussprache ins Cafe Extrablatt gefolgt, insbes. zahlreiche neue Mitglieder.

Die vorgesehenen Neuerungen in der Vereinssatzung wurden zu Beginn diskutiert und mit großer Mehrheit beschlossen. Der anschließende Jahresbericht zeigte die vielfältigen Betätigungsfelder des Tri-As Hamm auf: Nachtschwimmen, gemeinsame Teilnahmen an RTF´s und Trainingsmaßnahmen im Sauerland, aber auch auf Mallorca und in der Toskana, der monatliche Stammtisch, das Jahresabschlusswochenende mit den Familien der Mitglieder in der Burg Bilstein, die Pressearbeit, aber auch so unterhaltsame Aktivitäten wie Eisstoßschießen und Herbstwanderungen ließ man Revue passieren.

Die Vielzahl der sportlichen Wettkämpfe, die zahlreichen Teilnahmen bei Ironman- und Ironman70.3- Wettkämpfen, die Oberliga- und Landesligamannschaft, das Triathlon-Wochenende in Köln und nicht zuletzt die Einsteigerwettbewerbe waren weitere Themen des Jahresrückblicks.

Besondere Ehrungen wurden ebenfalls im Rahmen der Jahreshauptversammlung vorgenommen. Die seit Jahren vereinsintern geführte Tri-As Cupwertung ging in 2016 diesmal mit knappem Vorsprung an Mirko Hammerl vor Christian Härtel und Markus Kleine.

         Tri-As´ler des Jahres 2016

Eine ganz besondere Ehrung innerhalb des Tri-As erfuhren zwei Triathleten, der sportliche Leiter des Vereins, Christian Härtel und die Pressewartin Bettina Zarth aus den Händen des 1. und 2. Vorsitzenden. Beide erhielten die Auszeichnung „Tri-As‘ler des Jahres“ für ihre außerordentlichen Verdienste um den Verein im Jahre 2016.

Bei der Auszeichnung, die seit dem vergangenen Jahr jährlich vergeben wird, spielen weniger die erreichten Platzierungen und Zeiten bei nationalen oder internationalen Wettkämpfen eine entscheidende Rolle, sondern vielmehr der praktizierte Einsatz des jeweiligen Mitglieds im Trainingsalltag des Vereins.

Bei Bettina Zarth war es ihr unermüdlicher Einsatz im Rahmen der Pressearbeit und ihre ständige Bereitschaft sich dort zu engagieren, wo es notwendig war, zudem ihre Teilnahmen über Ironman- und Ironman70.3-distanzen im Jahre 2016.

Christian Härtel, seit einem Jahr sportlicher Leiter des Vereins zeichnete sich 2016 sowohl durch seine außergewöhnlichen sportlichen Leistungen mit zahlreichen Siegen bei den Triathlon- Oberligawettkämpfen und einer phänomenalen Ironman-Zeit von 8:53 h über die Langdistanz mit 226 km aus.

Insbesondere hervorzuheben war aber gerade auch sein unermüdliches Engagement und seine Kommunikationsfähigkeit innerhalb des gesamten Vereins, insbesondere dann, wenn es um die Trainingsmotivation und –begleitung der Mitglieder ging, ebenso wie die perfekte Betreuung des Wettkampfgeschens.

Eine besondere Anerkennung erfuhr zudem Andreas Nacke, dem 2016 gelungen ist, mit Hilfe seines jahrelangen, moderaten Triathlon-Trainings und medizinischer Unterstützung das Fortschreiten seiner COPD-Erkrankung aufzuhalten und seinen Gesundheitszustand zu verbessern.

Die satzungsgemäßen Wahlen führten zu einstimmigen Ergebnissen. Alle drei zu wählenden Vorstandstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt: Michael Zarth als 2. Vorsitzender, Jörg Wagner als Jugendwart und Bettina Zarth als Pressesprecherin.

         Saison 2017 und Ausblicke

Die Planungen für die Triathlonsaison 2017 nahm mit lebhaften Diskussionen einen breiten Raum der Jahreshauptversammlung ein. Ein Schwerpunkt wird die Teilnahme an den Deutschen Triathlon-Meisterschaften der Altersklassen in Köln am 02.09.2017 sein. Darüber hinaus das Ironman70.3 Rennen am 21.05.2017 im österreichischen St. Pölten, bei dem eine größere Abordnung des Vereins startet, ebenso wie bei dem  Ironman in Hamburg, weiterer Langdistanzrennen in Kopenhagen und Klagenfurt, der Ironman70.3 in Luxemburg und Pula, sowie die Starts in der NRW- Oberliga mit der Mannschaft Tri-As I und mit der Mannschaft Tri-AS II in der Landesliga. Dazu gesellen sich zahlreiche Starts über die Sprint- und Olympische Distanz in der näheren Umgebung Hamms.

Nicht zuletzt lobte die Versammlung einhellig die für den Tri-As hervorragenden Schwimmbedingungen im Hammer Maximare, das damit in der Region wirklich für besondere Trainingsmöglichkeiten sorgt.

Einen spannenden Ausblick auf das Jahr 2018, der auf großes Interesse und positive Resonanz bei den anwesenden Triathleten stieß, gab es zum Abschluss: die Stadt Hamm plant in Zusammenarbeit u.a. zwischen der neu gegründeten Sport und Freizeit gGmbH und dem Tri-As die Durchführung eines Triathlons. Die Anwesenden bestätigten die aktive Unterstützung dieses Projektes.

Spenden-Triathlon Hamburg 2017

Das Familienglück keine Selbstverständlichkeit ist, haben Jutta und Holger Lindemann vom Tri-As Hamm selber erfahren müssen. Das haben die beiden zum Anlass genommen, sich für erkrankte Kinder zu engagieren. Die Idee entstand bei der Entscheidungsfindung ob sich Holger Lindemann für die Premiere des Langdistanz-Triathlon im August 2017 in Hamburg anmelden soll. Eigentlich wollte Holger den Trainingsaufwand nicht mehr betreiben der viele Jahre in dem Sport-Zirkus rund um die Welt unterwegs war.
Dann kam ihnen die Idee die lange Trainingsvorbereitung für einen guten Zweck zu nutzen. Zum einen nutzen die frisch gebackenen Eltern ihre Kontakte zur lokalen Presse und werben in einem Zeitungsbericht für die Unterstützung ihrer Aktion zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Münster e.V. Zum anderen unterstützen die beiden den Verein direkt, indem jeder Trainings- Km während der Vorbereitungszeit gesammelt wird, den Holger Lindemann mit seiner Tochter im Babyjogger beim Laufen und hinter seinem Rad zurücklegt. Die Kilometer werden am Ende bespendet und kommen dem Verein zu Gute. Mit dieser Aktion möchten die beiden darauf aufmerksam machen, dass jeder einen Beitrag für die so wichtige Unterstützung leisten kann. Seine ebenfalls triathlonerfahrene Frau Jutta wird ihn während dieser Zeit mit den entsprechenden Trainingsplänen versorgen, die zudem familienfreundlich gestaltet werden sollen.
Wofür die Zuwendungen u.a.investiert werden und wie wichtig diese sind, davon konnten sich die beiden einen Eindruck bei einem Besuch mit den Vorstandsmitgliedern Annette und Manfred Blomberg auf der Kinderonkologie des UKM verschaffen.
Seitdem wir die Sorgen um unser eigenes Kind mit einem glücklicherweise guten Ausgang durchlebt haben, betrachten wir Familienglück mit anderen Augen, sagen uns die beiden.